Sieben außergewöhnliche Rituale für mehr Beweglichkeit, Energie und Entspannung

In diesem Blog-Beitrag habe ich Dir sieben meiner liebsten und wirksamsten Rituale für ein tolles Körper-Gefühl, für “sofort-mehr-Energie” und für “Entspannung auf Knopfdruck” zusammen gefasst.

Rituale sind mehr als eine Routine oder eine Gewohnheit!

Rituale sind eine Kombination aus einer wiederholten Handlung (also auch einer Routine), die aber bewusst und mit einer bestimmten Absicht ausgeführt wird und eine besondere Bedeutung haben.

Wer bestimmte Veränderungen in seinem Leben etablieren möchte, z.B. mehr Beweglichkeit, mehr Energie oder mehr Entspannung, eine neue Ernährungsform, besseren Schlaf, der tut gut daran, das Ganze wie ein Ritual zu zelebrieren!

Wenn es Dir lästig ist, keinen Spaß macht und Du Dich danach nicht um Welten besser fühlst, dann lass es lieber gleich!

Dann ist Frust vorprogrammiert. So ging es mir jedes Mal, wenn ich versucht habe zu joggen: ich hasse laufen, ich habe mich vorher, währenddessen und hinterher geärgert, ich habe mich nicht besser, sondern schlechter gefühlt… mittlerweile bin ich schlauer!!

Wenn ich neue Gewonheiten in mein Leben integrieren möchte, mache ich nur noch Sachen, die mir wirklich Spaß machen und die mir gut tun! Und die mir wichtig sind. Und dann gebe ich ihnen eine besondere Bedutung dadurch, dass ich ein Ritual draus mache.

Überlege Dir also bei “neuen Gewohnheiten”, wie Du ihnen einen rituellen Charakter geben kannst, indem Du Dir bewusst machst,

  • welche Routine,
  • mit welcher Absicht einführen möchtest und
  • welche besondere Bedeutung das Ganze für Dich haben soll!

Probiere sie alle aus und finde heraus, welche da Zeug zu einem echten Ritual haben, frage Dich nach DEINER persönlichen Absicht damit und gib ihm eine besondere Bedeutung und dann los…

1. Gehe barfuss

Deine Füße, sind wie Hände, die die Erde berühren. 26 Knochen, 27 Gelenke, 32 Muskeln und Bänder, 107 Sehnen und 7.000 Nervenenden pro Fuß sorgen dafür, dass Du auf jedem Untergrund sicher stehst und gehst.

Ziehe wann immer Du kannst, Deine Schuhe und Socken aus. Gehe barfuss, besonders draussen auf natürlichem Boden. Am besten im Morgentau! So kannst Du Deinen Körper von negativer Spannung entladen (physikalisch gesehen ist die negative Spannung in diesem Fall positiv) .

Wackle mit den Zehen, streck‘ die Zehen aus und zieh sie wieder an. Lass´die Fußmuskeln „kneten“ und die Fußgelenke kreisen.

Barfuß auf natürlichem Untergrund gehen (-also nicht mit Barfuss-Schuhen, sondern wirklich mit nackter Haut!-), hat massiv positive Auswirkungen auf Entzündungsprozesse, verbessert die Immunantwort des Körpers, verbessert die Wundheilung und hilft bei der Prävention und Behandlung von chronischen Entzündungen und Autoimmunkrankheiten. Diese Studie fasst verschiedene Studien zum Thema barfuß gehen eindrucksvoll zusammen!

Mein Lieblings-Tanzfitness-Programm Nia – Getanzte Lebensfreude und Gute-Laune-Workout – wird barfuss getanzt. Auch wenn wir selten draussen auf natürlichem Boden tanzen, verbessert Nia massiv die Balance, das Körpergefühl, Kraft und Sicherheit des gesamten Körpers, die Stabilität der Fußgelenke und das Gefühl “gut geerdet zu sein”.

Willst Du mehr über Deine wunderbaren Füsse erfahren? Dann lies’ meinen Blog-Artikel Happy Feet oder sei bei einem meiner Happy Feet Live oder Online Workshops dabei!

2. Praktiziere die 13 Gelenke-Übung

Die 13 Gelenke sind meine absolute Lieblingsübung und das einzige “Bewegungs-Ritual”, das ich wirklich fast täglich praktiziere. Je nach Bedarf sogar mehrmals täglich. Das erste Mal meistens gleich morgens im Bett, noch bevor ich aufstehe.

Während mir morgens alles andere “zuviel” ist, weil alles über Nacht so steif geworden ist – ja, das ist bei mir genauso 🙈-, ist diese Übung perfekt um alle dreizehn großen Gelenke auf den Tag vorzubereiten. Diese Übung ist auch das perfekte Warm-Up für sämtliche anderen Sportarten & Fitnessprogramme, egal ob joggen, Fahrrad fahren, Ski fahren, Tanzen, Pilates, Yoga etc.

Wenn jeder Sportler diese Übung vor und nach dem Training durchführen würde, gäbe es wesentlich weniger Sportverletzungen!

Ich beginne und beende praktisch alle meine Kurse mit dieser Übung oder einer Variante dieser Übung!

Es ist die sanfteste Beweglichkeits-Übung, die ich kenne und die einzige, die man jederzeit überall ausführen kann.

WENN du nur eine dieser täglichen Gesundheits-Rituale wirklich regelmäßig durchführen kannst oder willst, dann diese!!!

Sie dauert nicht länger als 5 Minuten!!!

Hier die 13- Gelenke-Übung noch mal zum nachlesen…

Aktiviere Deine 13 Gelenke

beginne mit 1. dem linken Fußgelenk, 2. linkes Knie, 3. linkes Hüftgelenk, 4. linkes Handgelenk, 5. linker Elllenbogen, 6. linke Schulter, 7. Wirbelsäule, 8. rechte Schulter, 9. rechter Ellenbogen, 10. rechtes Handgelenk, 11. rechtes Hüftgelenk, 12. rechtes Knie, 13. rechtes Fussgelenk.

Statt morgens vor dem Aufstehen und noch im Bett, ist diese Übung auch jederzeit toll zwischendurch im Büro oder nach der Arbeit, wenn Du mal wieder frische Energie brauchst oder Dir etwas vom langen Sitzen weh tut.

Spüre, wie der Energiefluss aus Deinem tiefsten Inneren sich durch Deinen Körper mit der Aussenwelt verbindet.

Achte dabei bei jedem Gelenk darauf, den gesamten Bewegungsradius, der Dir aktuell zur Verfügung steht, zu nutzen. Öffne und schließe Gelenke ganz! Kreise, schwinge, schüttle, hüpfe, tippe, stampfe, beuge, rotiere, flexe, dehne…

Nimm‘ wahr, wo Du in Deinem Bewegungsradius eingeschränkt bist. Achte darauf, ob Dir z.B. eine bestimmte Bewegungsrichtung Schmerzen verursacht.

Vergleiche die Gelenke auf Deiner rechten und Deiner linken Körperseite. Vergleiche auch, wie beweglich die einzelnen Segmente der Wirbelsäule (Steißbein, Kreuzbein, Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule) sind, oder ob du Blockaden oder „Enge“ spürst.

Achte auch darauf, die Wirbelsäule auf jede Art zu bewegen, die dir möglich ist: auf- und abrollen, seitlich und zurück (!!!) beugen, drehen, schlängeln…

Respektiere Deine Körpersignale: lerne zu unterscheiden, was „Wohlweh“ ist und was echte „Schmerzen“ sind, die Dir sagen „stop!“.

Für weitere Infos lies auch meinem Blog-Artikel Natürliche Zeit und lebendige Meditation.

Lade Dir hier den gratis Check runter um Stabilität und Mobilität in Deinen Gelenken, z.B. vorher und nachher, zu prüfen.

3. Heile Dich selbst mit den Nia 5 Stages of Self Healing

Die Nia 5 Stages of Selfhealing sind mein zweites Lieblingsprogramm. Es ist nochmal eine 100%ige Steigerung des Wohlfühlmodus und um das zu verstehen, muss man es wirklich ausprobiert und gespürt haben. Wenn du gleich das Video anschaust, sieht es vielleicht völlig unspektakulär oder sogar etwas “niedlich” aus. Sobald Du es aber einmal richtig ausgeführt hast, wirst du verstehen, was ich meine! 😉

Eine befreundete Physiotherapeutin, die auch Dozentin an der Fachhochschule ist, hat mir verraten, dass dieselben Übungen mit Schlaganfall-Patienten gemacht werden, um verloren gegangene Verknüpfungen im Gehirn wieder her zu stellen. Ebenso helfen diese Übungen Kindern und Erwachsenen mit Legasthenie:

Legasthenie entsteht oft, wenn bei der kindlichen Entwicklung eine oder mehrere dieser 5 Phasen übersprungen wurden, z.B. weil die Eltern wollten, dass das Kind besonders schnell laufen lernt, obwohl es die Kriech-oder Krabbelphase noch nicht abgeschlossen hatte. Es ist tatsächlich möglich, Leghastenie vollständig mit diesen Übungen zu heilen.

Debbie Rosas, die Gründerin und Entwicklerin von Nia ist ein lebendiges Beispiel dafür. Sie hat die Nia 5 Stages of Selfhealing entwickelt, um sich selbst von ihrer Lese-und Rechtschreibschwäche zu heilen. Wer sie heute kennt, glaubt nicht, dass diese Frau mal Probleme mit ihrer Sprache gehabt haben soll.

Wann, wo und wie werden die Nia 5 Stages ausgeübt?

Auch dieses Programm kann man notfalls sogar im Bett ausführen. Optimalerweise braucht man aber ein paar Quadratmeter freien, sauberen und “rutschigen” Fußboden. Teppichböden sind eher ungeeignet.

Das Nia 5 Stages Programm ist ein revolutionäres Bewegungstraining, das auf den 5 Stadien der menschlichen Entwicklung basiert: embryonisch, kriechen, krabbeln, stehen, gehen. Mit Bewusstheit und Achtsamkeit praktiziert, ermöglichen sie optimale Aufrichtung, phantastischen Körperkomfort und unglaubliche Beweglichkeit.

Bevor Du beginnst, …

Nimm´Dir einen Moment Zeit, um Deinen derzeitigen IST-Wert festzustellen:

  1. gehe im Raum auf und ab, “checke in Deinen Körper ein” und wecke Deine Achtsamkeit. Spüre Dich von den Füßen aufwärts durch Deinen Körper und stelle fest, welche Stellen sich steif, blockiert, hart, eng, unelastisch, unwohl oder schmerzhaft anfühlen. Formuliere es und sprich es laut aus (das macht einen Unterschied!).
  2. Als nächstes erspüre Dein inneres Volumen und Deinen inneren Raum. Atme tief ein und “erschnuppere” den Moment.
  3. Dann messe Deinen inneren Raum auf einer Skala von 1-10 und formuliere laut für Dich: „Ich stelle fest, ich bin eine … (füge Deine Nummer ein).

Dann lass´ Dich am Boden nieder und beginne mit Deinen Nia 5 Stages of Selfhealing.

Verbringe jeweils eine Minute in jedem Stadium, bis Dir Dein Körper sagt: „Ok, ich bin bereit in das nächste Stadium überzugehen!“

Beginne in dem Stadium das wir RAW nennen – relaxed (entspannt) – alert (wach)-waiting (erwartend).

Wenn Du einen Impuls verspürst Dich zu bewegen, beginne in Stadium 1: „Embryonic“, bewege Dich ohne zu denken, als seist Du ein Fisch im Wasser. Fliessend, Dich „ausgiessend“. Bewege Dich vom Rücken auf den Bauch, drehe dich von links nach rechts, ziehe Dich zusammen und fliesse wieder auseinander.

In Stadium 2 „kriechend“, auf dem Bauch, nutze die Kraft Deiner Arme und des Oberkörpers um Dich zu bewegen, wie eine Eidechse.

In Stadium 3 „krabbelnd“, bewegst Du Dich auf allen vieren, wie eine Katze. Benutze Deine Augen um Kopf, Hals, Nacken und Wirbelsäule zu bewegen. die sich vorher steif, schmerzhaft o.ä. angefühlt haben.

In Stadium 4 „stehend“, komme in eine tiefe Hocke wie ein Affe. Verlagere Dein Gewicht von rechts nach links, während Du Deine Wirbelsäule aufrecht hältst.

Wenn Du bereit bist komm´ hoch in Stadium 5 „gehend“, bewege Dich aufrecht, frei und locker. Gehe wieder im Raum auf und ab und spüre wieder zu den Stellen,

Formuliere was sich verändert hat laut: „Danke Körper. Ich spüre … (z.B. meine Hüfte ist locker, mein Rücken ist schmerzfrei…).

Gehe weiter, und spüre wieder Deinem inneren Raum und Volumen nach. Atme tief ein und rieche den Moment. Ordne Dich erneut auf der Skala von 1-10 ein und formuliere laut: „Danke Körper, ich war eine … (fülle hier Deine erste Zahl ein), jetzt bin ich eine … (fülle hier Deine neue Zahl ein). – Ich kann Dir versprechen: es wird immer besser sein! Die Ergebnisse sind phänomenal!

Beende Deine 5 Stages Praxis indem Du eine Minute lang auf verschiedenste Arten – in Deiner eigenen Zeit und auf Deine eigene Art – zu Boden gehst und wieder aufstehst.

Dann schließe Dein 5 Stages- Erlebnis ab, indem Du 15 Sekunden auf dem Rücken liegst und lachst, 15 Sekunden lachend auf der rechten Seite, 15 Sekunden auf der linken Seite und 15 Sekunden lachend auf dem Bauch.

Dann 15 Sekunden sitzend und 15 Sekunden stehend lachen und im Anschluss für einen Moment nachspüren.

4. Löse Deinen Kiefer

Lass´ Deinen Unterkiefer lose hängen, um „Verbissenheit“ bewusst durch den Mund auszuatmen und so Stress und Spannung aus Deinem Schulter-Hals-Nacken-Bereich zu lösen.

Verspannungen im Schulter, Hals und Nacken-Bereich, Kopfschmerzen und Migräne, hängen sehr häufig mit unserer Kiefermuskulatur zusammen:

  • Wo musst Du Dich “durchbeißen”?
  • Weswegen musst Du die Zähne zusammen beißen?
  • In welchen sauren Apfel hast du gebissen?
  • In welchen Bereichen hast du “Biss” und wo hast du “keinen Biss”?

Lasse Deinen Unterkiefer hängen, damit Dein Kopf nach oben „fliessen“ kann, weg von Deinem Oberkörper um Deiner Wirbelsäule Raum nach oben zu geben.

5. Aktiviere Dein Hara

Verbinde Deinen physischen Körper mit den Energiefeldern um Dich herum, die Dir physisch und energetisch helfen Dich zu bewegen.

Um “Dein Hara zu aktivieren”…

…lege Deine Daumen auf Deinen Bauchnabel und presse die Zeigefinger sanft etwa 5 cm unterhalb in Deinen Bauch. Hinter diesem Punkt, in der Mitte Deines Körpers ist Dein „Energiezentrum“, das den physischen Körper mit Energiefeldern um Dich herum verbindet.

Schließe Deine Augen und stelle Dir dieses Zentrum als pulsierende Perle vor, die in der Mitte Deines Beckens „fließend schwebt“. Visualisiere Energietentakeln, die von ihr in alle Richtungen nach aussen gehen und Dich mit all der vorhandenen Energie um Dich herum zu verbinden. Achte darauf diese Übung, optimalerweise in einer Dir wohlgesonnenen, hoch energetischen, positiv aufgeladenen Umgebung zu machen (z.B. im Wald) und nicht unbedingt in einem Shopping Center. 😉 Dort würdest Du Dich eventuell mit Energien verbinden, mit denen Du nicht verbunden sein möchtest…

Nutze Deine Augen um zu sehen und Dein Hara um zu spüren und so Deinen Seh-Sinn mit Deiner Intuition zu verbinden.

Um ein besseres Verständis über den Zusammenhang zwischen unserem Energie-Körper und unserem physischen Körper zu erlangen, lese meinen Blog-Artikel Was sind die Chakren? Esoterischer Hokus-Pokus oder geniales Body-Mind-Spirit-System?.

Darin erfährst Du, was die Chakren mit unseren Hormonen und unserem Nervensystem zu tun haben und verstehst besser, warum es absolut Sinn macht “das Hara” einzuschalten!

6. Berühre die Welt mit Deinen Händen

Bewege und balanciere den Energiefluss indem Du Deine Handflächen benutzt.

Wenn du gehst, beziehe Deine Hände mit ein. Bewege Dich systemisch als Ganzes, anstatt zu gehen und Deine Beine Deinen Oberkörper, die Arme, Hände und den Kopf „tragen“ zu lassen.

Berühre den Raum um Dich herum mit den Händen, um eine dynamische sensitive Verbindung zwischen Dir und der Welt um Dich herum zu schaffen. Spiele mit Palm Directions, – Handflächen-Richtungen, z.B. wenn Du spazieren gehst, das aktiviert und öffnet alle Muskeln und Gelenke in Deinen Armen und Schultern und trägt so zu einem besseren Energiefluss bei.

Stell´ Dir die Welt um Dich herum als ein Meer von goldenen Molekülen vor, die es lieben berührt zu werden.

Die Nutzung Deiner Handflächen stimuliert Deine Atmung und Entspannung und ermöglicht Dir eine Empfindung von Ganzheit und Wohlbefinden.

Durch die Aktivierung Deiner Hände und Handflächen aktivierst Du außerdem alle sieben Haupt-Chakren des Körpers. Diese werden in den Händen noch einmal durch die Finger und die Handflächen abgebildet (siehe nebenstehende Abbildung).

In meinem Blog-Artikel “Rauhnächte für Body-Nerds” erfährst Du mehr über die Hand-Chakren und die Bedeutung der Hände für den Rest des Körpers.

7. Gib Deinem Nervensystem Futter

Nein, ich meine keine Schokolade! 🙃😜

Dein Körper benötigt einerseits gute Nahrung zum Essen und andererseits gute „Bewegungs-Nahrung“:

So, wie er verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente braucht, um genügend Energie zur Verfügung zu stellen und Dich gesund zu erhalten, benötigt er auch unterschiedlichste Bewegungsqualitäten um gesund zu bleiben.

  • Diese Bewegungsqualitäten sind Flexibilität, Agilität, Mobilität, Kraft und Stabilität (kurz FAMSS genannt):
  • Flexibilität (F) spürt sich an, wie Energie, die entlang der Knochen verläuft: dehne Dich über Deine Körpergrenzen hinaus aus, twiste Dich, wring Dich aus wie ein nasses Handtuch.
  • Agilität (A) spürt sich an, wie explodierende Energie, die startet und stoppt: plötzliche, explosive Bewegungen, die zielgerichtet Energie nach aussen schleudern oder nach innen reißen.
  • Mobilität (M) spürt sich an, wie Energie die permanent in Bewegung ist: eine Bewegung geht fliessend in die nächste über, die Bewegungen haben keinen Anfang und kein Ende.
  • Kraft (S, wie strength) spürt sich an, wie Energie, die sich an die Knochen schmiegt und dort „fest saugt“: Energie die kraftvoll nach innen gesaugt wird.
  • Stabilität (S) spürt sich an, wie Energie, die Dich gut erdet und zentriert. Es ist eine ruhige „Kraft“, die in der Stabilität liegt.

Aktiviere alle fünf Sinne!

Schaue, um zu sehen.
Rieche, um zu atmen.
Höre zu, um zu hören.
Berühre, um zu spüren!
Schmecke, um Dich zu nähren!

Wie Du das in Dein Leben integrierst?

Ich gebe zu, wenn man das so liest, kann das vielleicht etwas erschlagend wirken…

Auch ich habe diese Dinge nicht von einem Tag auf den anderen in mein Leben integriert. Auch ich denke nicht täglich an alle dieser Praktiken. Aber viele sind mit den Jahren in Fleisch und Blut übergegangen, so z.B. das Barfuß laufen, das Gelenke mobilisieren, die FAMSS – das nutzen und aktivieren der fünf Bewegungsqualitäten Flexibilität, Agilität, Mobilität, Kraft und Stabilität, sind Teil meines normalen Tagesablaufs. Ich benötige dazu weder extra Zeit, noch muss ich darüber nachdenken. Mein Körper macht das ganz von selber, während meiner verschiedensten Tätigkeiten.

So dehne ich mich z.B. unter der Dusche und beim Zähne putzen. Oder ich nutze, während ich das hier schreibe x verschiedene Sitz-und Liegepositionen – ja, derzeit liege ich auf dem Bauch in einer Sphinx-Position und schreibe. Bei jedem Hundspaziergang nutze ich alle fünf Bewegungsqualitäten Flexibilität, Agilität, Mobilität, Kraft und Stabilität, wenn ich mit meinem Hund spiele und tobe.

Bestimmte Übungen, wie z. B. die 5 Stages, mache ich nur wenn “Not-am-Mann” ist oder wenn ich vor oder nach einem meiner Kurse einen großen Raum mit schönem Fußboden habe. Obwohl ich weiß, wie gut sie mir tun, führe ich die 5 Stages noch nicht täglich aus. In diesem Jahr möchte ich sie an allen Tagen, an denen ich keine Kurse gebe fix integrieren.

Möchtest Du Unterstützung dabei, Rituale wie diese in Dein leben zu integrieren? Möchtest Du Dir und Deinem Körper was Gutes tun und Dich ganz neu kennen lernen?

Wenn Du langsamer, intensiver und tiefer einsteigen und persönlich mit mir zusammen arbeiten möchtest, dann ist mein Joyful Body – Soulful Life Programm vielleicht das Richtige für Dich!

Du hast den Kontakt zu Dir und Deinem Körper verloren, hast das Gefühl, auf direktem Weg in den Burn Out zu schlittern oder möchtest Dir einfach wieder mal Zeit für Dich nehmen? Du kannst Job und Familie nicht einfach so alleine lassen und kannst gerade nirgendwo hin fahren?

Vielleicht passt mein brandneues, körperorientiertes Coaching-Programm Joyful Body – Soulful Life für Dich. In diesem Programm begleite ich Dich – virtuellin 12 Wochen aus dem Kopf in den Körper:

mit achtsamen, freudvollen Tanzsessions, tiefgehenden Yin Yoga und Faszienübungen, Spür-Übungen, Meditationen, Reflexionen und Gruppen-Coachings!

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, kannst du Dich hier unverbindlich auf der Warteliste für den nächsten Durchgang, eintragen und Dir einen tollen Bonus sichern.

Wir starten wieder am 18. März 2020.

Du bekommst rechtzeitig eine Einladung zu einem Info Webinar + Tag der offenen Tür, bei dem Du hinter die Kulissen schauen und für Dich beurteilen kannst, ob dieses Programm für Dich passt, bevor Du Dich zum Kauf entscheidest.

Welcome to your home – welcome back in your body!

Deine Kristin

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