Was sind die Chakren?

Was sind die Chakren und welche Bedeutung haben sie für unser Leben?

Das Modell der Chakren ist ein jahrtausende altes energetisches System, zur Wiederherstellung, Erhaltung und Optimierung unserer körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit. Dafür bieten sie einen „Leitfaden“, der uns systematisch durch sämtliche Kapitel unserer Entwicklung auf allen Ebenen führen kann. Das Modell der Chakren kommt aus dem tantrischen Hinduismus, und wird im Yoga, bestimmten buddhistischen Richtungen und verschiedenen esoterischen Lehren genutzt.

Die Chakren sind eine Methapher, die die individuelle, kollektive, planetarische und universelle Entwicklung widerspiegelt. Durch die Intelligenz dieses Systems können wir unsere persönliche Ausrichtung, Integration und Einigung erreichen. Das System baut auf der Theorie der Polaritäten auf, wobei gegensätzliche Energien die zentrale Triebfeder für die Fähigkeiten der Chakren sind.

Was die Chakren mit unserem Körper, der Erde und dem Universum zu tun haben

Die Chakren sind Energiewirbel die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind (ich beizeichne sie ja lieber als „Wirbelschlange„, statt als „-säule“). Sie verbinden uns energetisch mit der Erde, dem Universum (dem Göttlichen, der Schöpferkraft, dem Himmel) und dem morphogenetischen Feld.

Sie interagieren mit dem physischen Körper über zwei Hauptvehikel:

über das endokrine System und das Nervensystem. Das endokrine System ist die Bezeichnung für alle Drüsen und Gewebe, die Hormone produzieren. Jedes der sieben Hauptchakren ist mit einer der sieben endokrinen Drüsen und auch mit einer bestimmten Nervengruppe verbunden.

So kann jedes dieser Chakren mit bestimmten Körperteilen und bestimmten Funktionen innerhalb des Körpers verbunden sein, die von dieser Nervengruppe – auch Plexus genannt – oder der mit diesem Chakra verbundenen endokrinen Drüse kontrolliert werden.

Jedes der Chakra oder Energiezentrum hat die Kontrolle über bestimmte Bereiche des Körpers.

Was Chakren mit unseren Hormonen zu tun haben

Einer der wichtigsten Zusammenhänge in Bezug auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind die Auswirkungen der Chakren auf das endokrine System. Das endokrine System ist Teil des Hauptkontrollmechanismus des Körpers.

Es besteht aus einer Reihe von Drüsen, die die Hormone produzieren. Diese fungieren als chemische Botenstoffe, die von bestimmten Organen in den Blutkreislauf ausgeschüttet werden, um physikalische Prozesse zu stimulieren oder zu hemmen. Durch die Anpassung der Hormonspiegel arbeitet das endokrine System daran, den Körper in einem optimalen Gesundheitszustand zu erhalten.

Die Chakren sind mit den Drüsen verbunden, die für die Bildung der Hormone verantwortlich sind.
Es ist nicht überraschend, dass die Positionen der Chakren den Positionen der Drüsen im endokrinen System entsprechen und sich auf ihre Funktion auswirken.

Die Verbindung zwischen den Chakren und den Drüsen betont die ganzheitliche Natur der Gesundheit. Dadurch wird deutlich, dass wir ein Gleichgewicht in unseren körperlichen, emotionalen und mentalen Aktivitäten sowie in unserer Ernährung und Bewegung aufrechterhalten müssen: sie stehen alle in engem Zusammenhang miteinander!

Aber wie stehen die Chakren mit unserem Nervensystem im Zusammenhang? Und was hat das Nervensystem mit Energieleitbahnen wie den Meridianen bzw. Nadis zu tun?

Ida, Pingala und Shushumna: Energieleitbahnen, Nadis (=Meridiane) und was diese mit unserem Nervensystem zu tun haben

Sowohl im Ayurveda als auch in der TCM spricht man von verschiedene Energieleitbahnen, die Energie durch unseren Körper transportieren. Im Ayurveda werden sie als Nadis bezeichnet, in der TCM als Meridiane. Da es das Chakra-System in der TCM aber nicht gibt, bleiben wir hier bei der Bezeichnung „Nadis“.

Insgesamt gibt es über 72.000 solcher Energieleitbahnen in unserem Körper. Durch sie fließt Prana, unsere Lebensenergie, die so den gesamten Körper versorgt. Die drei wichtigsten Nadis sind Shushumna, Ida und Pingala.  Shushumna ist der zentrale Energiekanal. Er verläuft vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra mitten durch unser Rückenmark in der Wirbelsäule.

Ida steht für das Weibliche, die Yin Energie, verläuft auf der linken Körperseite und symbolisiert das Mondprinzip. Pingala steht für das männliche, die Yang Energie, verläuft auf der rechten Körperseite und symbolisiert das Sonnenprinzip.

Um uns auszubalancieren schlängeln sich Ida und Pingala in Achterlinien von der rechten zur linken Körperseite hin und her. Dort wo sich alle drei Leitbahnen Ida, Pingala und Shushumna an der Wirbelsäule kreuzen, bilden sich leistungsstarke Energiewirbel: die Chakren!

Die Nadis entsprechen unserem Nervensystem:

Der Pingala Nadi korrespondiert mit dem Sympathischen Nervensystem. Dieses sorgt dafür, dass unser Körper auf Stress und Belastungen reagieren kann und bereitet ihn auf Flucht oder Kampf, bzw. auf körperliche Leistungen vor.

Der Ida Nadi entspricht unserem Parasympatischen Nervensystem. Dieses ist der Gegenspieler des sympathischen Nervensystems und dafür zuständig, dass wir „wieder runter kommen“, sich die Atmung normalisiert und auch die Verdauungssäfte wieder fliessen.

Shushumna entspricht unserem Zentralnervensystem. Das zentrale Nervensystem ist ein übergeordneter Teil des Nervensystems, der sich aus Gehirn und Rückenmark zusammensetzt. Es verarbeitet sämtliche sensorische Informationen aller unserer Sinne.

Dysbalancen im Chakrenystem

Die Chakren, die sich im unteren Teil unseres Körpers befinden, korresponieren mit unseren Überlebens-Insinkten, die oberen Chakren entsprechen unserer mentalen und spirituellen Seite. Alle Chakren können verschiedene Aktivitätsstufen haben. Wenn sie offen sind, sind sie funktionsfähig und powervoll.

Im Idealfall tragen alle Chakren zu unserem Sein bei:

Wenn wir gesund sind wirken unsere Instinkte mit unseren Gefühlen und unserem Denken zusammen. Dies ist jedoch oft nicht der Fall. Einige Chakren sind nicht offen genug (zu wenig aktiv), und zum Ausgleich sind andere Chakren überaktiv. Im Idealfall sind alle Chakren im Gleichgewicht.

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Um Chakren auszubalancieren, öffnet man inaktive oder „unrund“ laufende Chakren, statt überaktive Chakren „auszubremsen“.

Wer die Verbindung zwischen den Chakren und den Drüsen versteht, erkennt, wie die Ausbalancierung der Chakren einer Vielzahl von Krankheiten zugute kommen kann, die unser geistiges, emotionales, körperliches und spirituelles Wohlbefinden beeinträchtigen.

Es gibt viele Möglichkeiten Chakren auszubalancieren:

Bewusstseinsarbeit, Meditation, Bewegung, Atemtechniken, Massagen, energetische Techniken, ätherische Öle… optimalerweise nutzen wir eine Kombination aus allen!

Die Chakren: Energie-Manager statt Energie-Produzenten

Die Chakren sind nicht für die Erzeugung der Lebensenergie verantwortlich. Vielmehr sind sie deren Manager:

sie empfangen, assimilieren und speichern die Energie aus dem Umfeld durch die verschiedenen Schichten des Körpers. Wir können sie uns wie (Wasser-) Strudel vorstellen, die von der Wirbelsäule aus nach vorn und nach hinten geöffnet sind und Energie sowohl hinein saugen oder auch hinaus schleudern kann. Von den Kreuzungepunkten von Ida, Pingala und Shushumna an der Wirbelsäule aus wird die Energie dann im Körper verteilt oder abgezogen.

Durch Nia, Yoga, verschiedene Atemtechniken, Bewusstseinsarbeit und Meditation können wir die Nadis durchputzen, wie ein Pfeifenputzer. Dadruch können sie Prana – unsere Lebensenergie – verteilen und in unsere volle Kraft kommen. Es bringt Bewusstsein und Präsenz ins hier und Jetzt.

Durch das klären und reinigen der Nadis, werden auch die Chakren frei und energetisiert. Sie beginnen zu leuchten wie Edelsteine und strahlen wie ein Licht aus dem Inneren. Man erlebt mehr Weite in seinem Körper und bekommt Zugang zu seinem inneren Tempel.

Die Chakren als Regenbogen-Brücke zwischen den Polatitäten des Lebens

Das Leben ist ein ständiger Wechsel aus Gut und Böse, Licht und Schatten, Tag und Nacht. Ebenso gibt es verschiedene Polaritäten, zwischen denen eine Spannung = Energie entsteht. Diese Spannung ist die Energie aus der das Leben entsteht.

Dogmen werten in der Regel eine der beiden Seiten als „die Richtige“!

Die Kunst ist es aber, den Wechsel zwischen beiden wie eine Welle zu reiten. Keine ist besser als die andere. Keine kann ohne die andere existieren. Beide haben ohne die andere keine Kraft.

Schaue Dir die Polaritäten an. Welche Seiten „bevorzugst“ Du? Welche hältst Du für „wertvoller/wichtiger“? Kannst Du erkennen, welches Geschenk die andere Seite für Dich bereit hält:

  • Ausdehnung & Kontraktion
  • Spirituelles & Materie
  • Freiheit & Gebunden sein
  • Himmel & Erde
  • Körper & Geist
  • Bewusstsein & Unbewusstsein
  • Universalität & Individualität

Es ist diese Verbindung, die wir alle suchen, dieses Gefühl der Ganzheitlichkeit. Wir dürfen es in diesem Leben erforschen, erleben und umarmen.

Werde aktiv!

Lerne deine Chakren kennen und erfahre, was Du tun kannst, um sie auszubalancieren!

Sind die Chakren also frei, kann die Energie frei fliessen, wir sind gesund, energiegeladen und fröhlich! Bei den meisten Menschen sind die Chakren aber immer wieder blockiert, verstopft oder laufen „unrund“.

Um das Energiesystem wieder zu reinigen, gibt es wunderbare Atem-, Yoga- und Tanzpraktiken, die wir in meinem Chakra Dancer Workshop lernen und üben. Der nächste Chakra Dancer Workshop findet am kommenden Samstag, den 8. Februar in Lassnitzhöhe bei Graz statt. Melde Dich jetzt an und sei dabei!

Der Chakra Dancer Workshop wird in Kürze auch als Online Tages-Workshop verfügbar sein! Wenn Du also nicht im Grazer Raum wohnst und aus diesem oder anderen Gründen nicht bei dem Live Workshop vor Ort dabei sein kannst, kannst du Dich hier unverbindlich für den Online Workshop-Tag vormerken lassen!

Flyer Workshop Chakra Dancer 2020

Der Chakra Dancer Online Workshop - Warteliste

Das interessiert mich! Sag´mir Bescheid, wenn´s los geht!

Yeah! Sobald es los geht, bekommst du bescheid!

Mein Fazit

Ich gebe zu, zu Beginn meiner Nia-Karriere habe ich mit den Chakren nicht viel anfangen können. Für mich war es esoterischer Hokus-Pokus, der zugegebenermaßen wunderschön bunt visualisiert war.

Doch nach Jahren wachsender Achtsamkeit und jeder Menge Bewusstseins-Arbeit, bin ich mal wieder voller Ehrfurcht darüber, wieviel Wissen im Yoga, Tantra, dem Ajurveda, der TCM bereits seit Jahrtausenden existiert.

Dieses Wissen beschreibt unser Körper-System mit einer subtilen Präzision, die seinesgleichen sucht: und das ohne, dass die Menschen dafür technische Geräte wie Computertomographen, Röntgengeräten, Mirkoskope benötigt hätten etc. Die Menschen damals haben es geschafft, so genau und fein zu beobachten, wie wir es heute nur noch den technischen Apparaturen zuschreiben. Uns Menschen der heutigen Zeit ist diese Fähigkeit scheinbar fast vollständig abhanden gekommen.

Die heutige Schulmedizin ist weit davon entfernt ein System für Gesundheit und gegen chronische, phsychische und seelische Krankheiten zu bieten. Ihre Stärken liegen in der Chirurgie, Notfall- und Akut-Medizin.

Je mehr man sich damit beschäftigt, desto erstaunter wird man. So sind die Chakra-Farben z.B. keinesfalls zufällig so schön regenbogenfarben gewählt. Diese Farben haben wieder ganz bestimmte Wirkungen und entsprechen bestimmten Frequenzen. Diese Frequenzen wiederum lösen bestimmte Resonanzen in unserem Körper aus… aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein andern Mal geschrieben werden! 😉

Ebenso, wie die Geschichte über die erstaunliche Deckungsgleichheit der Chakren mit der Maslowschen Bedürfnispyramide!

Also: stay tuned und abonniere meinen Newsletter falls Du es noch nicht getan hast…

Ich hoffe, Dir hat dieser kleine Einblick in die Regenbogen-Brücke der Chakren zwischen Erde und Himmel gefallen!

Schreib´uns doch unten in die Kommentare, was Du darüber denkst…

Deine Kristin

Comments 2

  1. Sheila
    6. Februar 2020

    Chakras klar, verständlich, einfach erklärt. Vielen Dank dafür🙏

    1. 9. Februar 2020

      Danke, liebe Sheila! 💞

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