Wintersonnenwende & Rauhnächte für Body-Nerds: # 3

Wer inne hält, erhält jede Form von Halt!
~ Laotse

Hier findest Du die Aspekte und Leitfragen, die Du bei Deiner Körperreise an den einzelnen Tagen berücksichtigen kannst.

Das eigentliche Körper-Ritual findest Du in dem zweiten Artikel dieser Serie Wintersonnenwende & Rauhnächte für Body-Nerds #2.

Gehe also ggf. noch mal zurück und lies noch mal nach, wie Du Dein Körper-Reise-Ritual aufbauen kannst.

Die Artikel der Serie "Wintersonnenwende & Rauhnächte für Body-Nerds"

Die erste Rauhnacht - 24./25. Dezember

In dieser ersten Rauhnacht beginnen wir mit dem linken Fuss. Mit der Mutterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Füße stehen für Wurzeln und Beständigkeit.
  • fühlst Du Dich gut geerdet?
  • wie stabil stehst Du auf Deiner linken Seite? Wie gut kannst Du auf dem linken Fuß balancieren?
  • verlagerst Du Dein Gewicht öfter auf den linken oder auf den rechten Fuß?
  • Wieviel Sprungkraft hat Dein linkes Sprunggelenk?
  • Wie ist „der Fußabdruck“, den Du hinterlässt (das ist durchaus methaphorisch gemeint!)?
  • Wie gut kommt die linke Seite „vom Fleck“?
  • Fallen Dir Linksdrehungen oder Rechtsdrehungen leichter?
  • … wenn DU beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch Redensarten und Sprüche zum Thema „Füße“ (z.B. Fuß fassen), Wurzeln, Erdung, „Stand“punkte etc.

Wenn Du möchtest, nimm´ Dir auch die Zeit und massiere und drücke Deinen Fuß tastend ab. Wenn Du Punkte oder Zonen findest, die besonders empfindlich sind, kannst Du in nebenstehender Grafik anschauen, welche körperlicher Zusammenhang besteht.

Um die Schmerzen – die Dysbalance – gleich zu behandeln, bleibe mit Deinem Daumendruck solange auf dem Punkt, bis der Schmerz nachlässt. Der Druck muss dabei gerade auf oder minimal über der Ober-Schmerzgrenze sein.

 

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Photo by Galina N on Unsplash

Die zweite Rauhnacht - 25./26. Dezember

In der zweiten Rauhnacht wandern wir weiter durch den linken Unterschenkel bis zum linken Knie. Wir bleiben auf der Mutterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Knie stehen für Flexibilität und Anmut, Fortschritt und Standfestigkeit, aber auch für Demut und Stolz
  • die Unterschenkel und Waden stehen für Sprungkraft, Leichtigkeit, Lebenslust und Stand“haftigkeit“
  • psychosomatisch werden Knieverletzungen oft mit Konflikten zu Themen mit Stolz, Fortschritt (oder Ablehnung von Fortschritt) und Selbstzufriedenheit gebracht
  • was „zwingt Dich auf die Knie“? oder „lässt Dich auf die Knie fallen“?
  • zählst Du zu den Menschen, die gerne mal was „übers Knie brechen“?
  • schreitest Du anmutig und mit Leichtigkeit voran oder fällt Dir jeder Schritt schwer?
  • wie lange zögerst Du, wenn es darum geht „den ersten Schritt“ zu tun?
  • wie „leicht“ fällt Dir das balancieren auf dem linken Bein im Gegensatz zum rechten Bein?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Schaue Dir auch nochmal die Fragen zum linken Fuß oben an, diese sind zum großen Teil auch auf Deinen Unterschenkel und das Knie übertragbar. Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Knie“, Anmut, SprungKraft und SprungHaft etc.

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Photo by Dawid Zawiła on Unsplash

Die dritte Rauhnacht - 26./27. Dezember

In der dritten Rauhnacht wandern wir weiter durch den linken Oberschenkel bis zur linken Hüfte und zur linken Beckenseite. Wir bleiben auf der Mutterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Oberschenkel stehen wie die Unterschenkel für Flexibilität, Fortschritt und Standhaftigkeit
  • die Hüfte und das Becken spielen eine zentrale Rolle für unsere Lebenskraft:
    • hier ist das Chi – unsere Lebensenergie, die uns im Leben zur Verfügung steht zuhause,
    • hier verbindet der Psoas-Muskel, unser Flucht-oder Kampfmuskel den Oberkörper mit dem Unterkörper
    • hier werde unsere Organe sanft in unserer „Beckenschale“ getragen und geschützt,
    • hier ist der Ursprung allen Lebens,
    • hier liegen unser Wurzel-Chakra (Überlebens-Bedürfnisse) und unser Sexual-Chakra (Sexualität und Beziehungen),
    • hier liegen alle „Versorgungs-Leitungen“ unserer Füsse und Beine nahe beieinander: viele Nerven – u.a. der Ischias-Nerv, die Haupt-Aterien und Venen, die Lymphe etc.
    • wenn hier der Energiefluss blockiert ist (und das ist er bei den meisten Menschen), kann das massive Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche haben,
  • fühlst Du Dich gut geerdet, angekommen und angenommen auf dieser Welt?
  • wie steht es um Dein Urvertrauen? Fühlst Du Dich zr jeder Zeit sicher, gut geerdet und beschützt?
  • kannst du „große Sprünge“ machen (das ist durchaus auch im übertragenen Sinne gemeint)?
  • bist Du so flexibel, dass Du auf Unvorhergesehenes reagieren kannst?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Schaue Dir auch nochmal die Fragen zum linken Fuß, Unterschenkel und Knie oben an, diese sind zum großen Teil auch auf Deine Hüfte übertragbar. Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Hüfte/Becken„, Urkraft, Lebenskraft, Hingabe und Flexibilität

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Photo by Mira Kemppainen on Unsplash

Die vierte Rauhnacht - 27./28. Dezember

In der vierten Rauhnacht machen wir einen Sprung zur linken Hand. Wir bleiben auf der Mutterseite.

Allein die Menge an Redewendungen, Sprüchen, aber auch die vielen Wörter, die in ihrem Ursprung irgendetwas mit Händen zu tun haben, machen deutlich wie immens ihre Bedeutung ist:

ob wir nun manipulieren, manifestieren, handgreiflich werden, etwas händeringend wollen, etwas begreifen oder aufgreifen, alles im Griff haben, ein Pferd per Handschlag kaufen, Geschäfte unter der Hand machen oder unsere Hände in Unschuld waschen… es gibt sicher noch tausend andere Sprüche.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • bei Linkshändern ist die rechte Gehirnhälfte besser ausgeprägt und somit dominanter. Die rechte Gehirnhälfte steuert die Kreativität und ist für die Wahrnehmung des „großen Ganzen“ zuständig (während die linke Gehirnhälfte u.a. dann aktiv wird, wenn es um Details geht).
    Die rechte Gehirnhälte arbeitet intuitiv und denkt ganzheitlich. Sie steuert auch die Phantasie, Emotionen und Wahrnehmung. Linkshänder arbeiten häufiger in kreativen und sozialen Berufen.
  • die Umerziehung von Linkshändern zu Rechtshändern kann schwere Folgen haben: Konzentrationsstörungen, Lese-/Rechtschreibschwäche, Sprachstörungen, Bettnässen. In weiterer Folge kann es zu Minderwertigkeitskomplexen und psychosomatischen Beschwerden kommen.
  • die Hände und Handgelenke stehen für Tatkraft, die Fähigkeit Dinge schnell „zu beGREIFEN„, „etwas im Griff haben“, für Berührung, Feinfühligkeit, Behutsamkeit und Sensibilität
  • Hände können heilen!
  • Hände beinhalten nochmals alle sieben großen Haupt-Chakren
  • gehörst Du vielleicht noch zu den Jahrgängen, die noch von Linkshänder auf Rechtshänder umerzogen wurden?
  • zählst Du zu denjenigen, die gerne „zupacken“ (vielleicht auch manchmal ohne nachzudenken)?
  • berührst Du gerne andere Menschen (das ist durchaus auch wieder im übertragenen Sinne gemeint!)?
  • bist du kreativ und bastelst, handarbeitest oder handwerkst Du gern (und nimmst Dir die Zeit dafür)?
  • bist Du Dir bewußt, was Deine Hände täglich für Dich tun? Liebst Du sie?
  • hast Du schon mal jemanden mit Deinen Händen geheilt?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Hände, Tatkraft, Berührung und Heilen

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Photo by Tim Gouw on Unsplash

Die fünfte Rauhnacht - 28./29. Dezember

In der fünften Rauhnacht wandern wir weiter hinauf durch den linken Unterarm bis zum Ellenbogen-Gelenk. Wir bleiben auf der Mutterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Ellenbogen stehen für Durchsetzungskraft
  • Arme können Halt geben, Vertrauen und Geborgenheit schenken
  • oft werden die Unterarme (schützend) und körpernah gehalten, selten dürfen Arme wirklich entspannt baumeln und mal „nichts tun“,
  • in meinen Nia Kursen und Workshops habe ich festgestellt, dass die meisten meiner Teilnehmerinnen im deutschsprachigen Raum zu Beginn Probleme haben, ihre Arme ganz zu öffnen, die Arme begeistert in die Luft zu werfen, einladende Bewegungen zu machen,
  • die Individualdistanz ist in den deutschsprachigen Ländern deutlich geringer als bspw. im Mittelmeerraum,
  • fällt es Dir leicht, die Arme weit zu öffnen?
  • umarmst und hältst Du gern andere (nahe stehende) Menschen oder hältst Du sie eher auf Abstand?
  • untermalst Du Deine Worte gerne mit ausdrucksvollen Gesten?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Schaue Dir auch nochmal die Fragen zur linken Hand, diese sind zum großen Teil auch auf Deine Unterarme übertragbar. Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Durchsetzungskraft“, Halt geben, Vertrauen und Geborgenheit

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Photo by Jaanus Jagomägi on Unsplash

Die sechste Rauhnacht - 29./30. Dezember

In der sechsten Rauhnacht wandern wir weiter hinauf durch den linken Oberarm bis zur linken Schulter. Wir bleiben auf der Mutterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Schultern stehen für Stärke, Stolz, Belastbarkeit, Sicherheit, Schutz und Geborgenheit
  • kaum ein Körperteil verrät uns auf den ersten Blick soviel über einen Menschen, wie die Art, wie er seine Schultern trägt
  • wie bei den Händen gibt es daher auch besonders viele Redensarten und Zitate im Zusammenhang mit Schultern:
    ob man jemandem die kalte Schulter zeigt, das Leben schultert, breite Schultern zum Anlehnen sucht, etwas auf die leichte Schulter nimmt, oder eine Sache im Schulterschluss durchzieht
  • die Schultern gehören zum Herz-Meridian und stehen so im unmittelbaren Zusammenhang mit unseren Emotionen, unserer Atmung, zur Produktion von Neurotransmittern sowie unserem allgemeinen Gesundheitszustand
  • die meisten Schultern sind entweder hängend, vorgerollt, hochgezogen, künstlich zurückgezogen oder gestrafft, kaum jemand kann von sich behaupten meistens starke und entspannte Schultern zu haben
  • sehr interessant ist auch, dass linke und rechte Schulter oft unterschiedlich hoch sind:
    • bei Männern ist oft die rechte Seite tiefer als die linke, was bedutet, dass dieser Mensch der Welt in einer überwiegend maskulinen Haltung gegenüber steht. Das zeigt sich vor allem in Bezug auf Verantwortung, Entschiedenheit und Kontrolle.
    • ist die linke Schulter tiefer als die rechte, zeigt sich das häufig in einem eher feminienen zwischenmenschlichen Verhalten.
  • hat Deine linke Schulter (ohne Schmerzen!) die volle Bewegungsfreiheit?
  • hast Du in Deinem Leben schwere Lasten zu tragen und musstest – auch als Frau – „deinen Mann stehen“ ?
  • fühlst Du Dich stolz und anmutig?
  • richtest Du Dich gern zu Deiner vollen Größe auf (oder ziehst Du eher den Kopf ein)?
  • magst Du Deinen Schulter und Dekolleté Bereich?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.
Photo by Autri Taheri on Unsplash

Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema Schultern, Stärke, Stolz, Belastbarkeit, Sicherheit, Schutz und Geborgenheit.

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Photo by Fabrice Villard on Unsplash

Die siebte Rauhnacht - 30./31. Dezember

In der siebten Rauhnacht landen wir nun auf weitgehend neutralem Boden: die Wirbelsäule! Weder yin, noch yang sondern genau die Linie dazwischen.

Für mich ist sie keine Wirbel-Säule – Gott-sei-Dank – sondern eher eine Wirbel-Schlange oder Wirbel-Kette! Sie besteht aus unfassbaren 120 Gelenken:  48 Wirbelbogengelenke und 72 Rippengelenken! Wenn etwas aus so vielen Gelenken besteht, dann ist es für maximale Beweglichkeit gemacht!

Der Einfachheit halber fassen wir das Ganze zu einem Gelenk zusammen!

Die Wirbel-Schlange kann sich vor und zurück, rechts und links beugen, sich auf-und abrollen, sie kann schlängeln und sich drehen! Und sie stabilisiert uns entweder aufrecht oder in allen möglichen und unmöglichen Haltungen!

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Wirbel-„säule“ – das Rückgrat –  steht für Aufrichtigkeit, Gradlinigkeit und Eleganz – interessanterweise alles Qualitäten, die eher mit einer Säule als mit einer beweglichen Schlange zu tun haben.
  • unsere 7 Hauptchakras sind entlang der Wirbel-Schlange ausgerichtet.
    Die Chakras stehen in engem Zusammenhang mit unserem Nervensystem: überall dort, wo ein Chakra lokalisiert ist, haben wir ein besonders dichtes Nerven geflecht.
  • sowohl in der chinesischen Meridianlehre als auch in der Dorntherapie werden die einzelnen Wirbel den verschiedenen Organen zugeordnet
  • auch um die Wirbelsäule, den Rücken, das Rückgrat, das Kreuz gibt es besonders viele Redensarten, interessanterweise, die meisten davon negativ: ob man jemandem den Rücken frei hält oder das Kreuz bricht, jemandem auf den Rücken klopft, sich für jemanden krumm macht oder verbiegt, Haltung bewahrt, oder sein Kreuz trägt, ob man jemandem in den Rücken fällt und hinterm Rücken redet oder man mit dem Rücken an der Wand steht…

Ziemlich düster, finde ich… Wie wär´s, wenn wir für´s neue Jahr neue Redensarten erfinden, die mit den wundervollen Qualitäten der „Wirbel-Schlange“ harmonieren? 🤔

  • wie beweglich ist Deine Wirbel-Schlange in alle Richtungen?
  • sitzt Dir was im Nacken oder bist Du besonders „hartnäckig“?
  • was würde jemand anders über Deine Haltung sagen?
  • hast Du Halt in Deinem Leben oder fühlst Du Dich manchmal „haltlos“?
  • hast Du in bestimmten Chakra-Bereichen Deines Oberkörpers Probleme? Welche?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema Rücken, Kreuz, Haltung, Aufrichtigkeit und Gradlinigkeit.

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Photo by Sigurdur Fjalar Jonsson on Unsplash

Die achte Rauhnacht - Sylvester: 31. Dezember/ 01. Januar

In der siebten Rauhnacht wandern wir wieder runter zur rechten Schulter und zum rechten Oberarm. Wir kommen auf die Vaterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Schultern stehen für Stärke, Stolz, Belastbarkeit, Sicherheit, Schutz und Geborgenheit
  • kaum ein Körperteil verrät uns auf den ersten Blick soviel über einen Menschen, wie die Art, wie er seine Schultern trägt
  • wie bei den Händen gibt es daher auch besonders viele Redensarten und Zitate im Zusammenhang mit Schultern:
    ob man jemandem die kalte Schulter zeigt, das Leben schultert, breite Schultern zum Anlehnen sucht, etwas auf die leichte Schulter nimmt, oder eine Sache im Schulterschluss durchzieht
  • die Schultern gehören zum Herz-Meridian und stehen so im unmittelbaren Zusammenhang mit unseren Emotionen, unserer Atmung, zur Produktion von Neurotransmittern sowie unserem allgemeinen Gesundheitszustand
  • die meisten Schultern sind entweder hängend, vorgerollt, hochgezogen, künstlich zurückgezogen oder gestrafft, kaum jemand kann von sich behaupten meistens starke und entspannte Schultern zu haben
  • sehr interessant ist auch, dass linke und rechte Schulter oft unterschiedlich hoch sind:
    • bei Männern ist oft die rechte Seite tiefer als die linke, was bedutet, dass dieser Mensch der Welt in einer überwiegend maskulinen Haltung gegenüber steht. Das zeigt sich vor allem in Bezug auf Verantwortung, Entschiedenheit und Kontrolle.
    • ist die linke Schulter tiefer als die rechte, zeigt sich das häufig in einem eher feminienen zwischenmenschlichen Verhalten.
Photo by Matteo Minoglio on Unsplash
  • hat Deine rechte Schulter (ohne Schmerzen!) die volle Bewegungsfreiheit?
  • hast Du in Deinem Leben schwere Lasten zu tragen und musstest – auch als Frau – „deinen Mann stehen“ ?
  • fühlst Du Dich stolz und anmutig?
  • richtest Du Dich gern zu Deiner vollen Größe auf (oder ziehst Du eher den Kopf ein)?
  • magst Du Deinen Schulter und Dekolleté Bereich?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema Schultern, Stärke, Stolz, Belastbarkeit, Sicherheit, Schutz und Geborgenheit.

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Photo by jasper guy on Unsplash

Die neunte Rauhnacht - Neujahr: 01./02. Januar

In der neunten Rauhnacht wandern wir weiter hinunter durch das rechte Ellenbogen-Gelenk und in den rechten Unterarm. Wir sind auf der Vaterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Ellenbogen stehen für Durchsetzungskraft,
  • Arme können Halt geben, Vertrauen und Geborgenheit schenken,
  • oft werden die Unterarme (schützend) und körpernah gehalten, selten dürfen Arme wirklich entspannt baumeln und mal „nichts tun“,
  • in meinen Nia Kursen und Workshops habe ich festgestellt, dass die meisten meiner Teilnehmerinnen im deutschsprachigen Raum zu Beginn Probleme haben, ihre Arme ganz zu öffnen, die Arme begeistert in die Luft zu werfen, einladende Bewegungen zu machen,
  • die Individualdistanz ist in den deutschsprachigen Ländern deutlich geringer als bspw. im Mittelmeerraum,
  • fällt es Dir leicht, die Arme weit zu öffnen?
  • umarmst und hältst Du gern andere (nahe stehende) Menschen oder hältst Du sie eher auf Abstand?
  • untermalst Du Deine Worte gerne mit ausdrucksvollen Gesten?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Schaue Dir auch nochmal die Fragen zur linken Hand, diese sind zum großen Teil auch auf Deine Unterarme übertragbar. Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Durchsetzungskraft“, Halt geben, Vertrauen und Geborgenheit

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Photo by Ray Hennessy on Unsplash

Die zehnte Rauhnacht - 02./03. Januar

In der zehnten Rauhnacht wandern wir weiter durch den Unterarm in die rechte Hand. Wir sind auf der Vaterseite.

Allein die Menge an Redewendungen, Sprüchen, aber auch die vielen Wörter, die in ihrem Ursprung irgendetwas mit Händen zu tun haben, machen deutlich wie immens ihre Bedeutung ist:

ob wir nun manipulieren, manifestieren, handgreiflich werden, etwas händeringend wollen, etwas begreifen oder aufgreifen, alles im Griff haben, ein Pferd per Handschlag kaufen, Geschäfte unter der Hand machen oder unsere Hände in Unschuld waschen… es gibt sicher noch tausend andere Sprüche.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • bei Rechtshändern ist die linke Gehirnhälfte besser ausgeprägt und somit dominanter. Die linke Gehirnhälfte ist für  sprachliche, logische, rational-analytische, zeitlich-lineare Prozesse zuständig (während die rechte Gehirnhälfteganzheitlich, bildhaft, musisch, kreativ, intuitiv, zeitlos, räumlich, emotional und körperorientiert arbeitet).
  • die Hände und Handgelenke stehen für Tatkraft, die Fähigkeit Dinge schnell „zu beGREIFEN„, „etwas im Griff haben“, für Berührung, Feinfühligkeit, Behutsamkeit und Sensibilität
  • Hände können heilen!
  • Hände beinhalten nochmals alle sieben großen Haupt-Chakren
  • zählst Du zu denjenigen, die gerne „zupacken“ (vielleicht auch manchmal ohne nachzudenken)?
  • berührst Du gerne andere Menschen (das ist durchaus auch wieder im übertragenen Sinne gemeint!)?
  • bist du kreativ und bastelst, handarbeitest oder handwerkst Du gern (und nimmst Dir die Zeit dafür)?
  • bist Du Dir bewußt, was Deine Hände täglich für Dich tun? Liebst Du sie?
  • hast Du schon mal jemanden mit Deinen Händen geheilt?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

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Photo by Todd Diemer on Unsplash

Die elfte Rauhnacht - 03./04. Januar

In der elften Rauhnacht wandern wir weiter runter zur rechten Hüfte , in die rechte Beckenhälfte und weiter zum rechten Oberschenkel. Wir bleiben auf der Vaterseiter.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Hüfte und das Becken spielen eine zentrale Rolle für unsere Lebenskraft:
    • hier ist das Chi – unsere Lebensenergie, die uns im Leben zur Verfügung steht zuhause,
    • hier verbindet der Psoas-Muskel, unser Flucht-oder Kampfmuskel den Oberkörper mit dem Unterkörper
    • hier werde unsere Organe sanft in unserer „Beckenschale“ getragen und geschützt,
    • hier ist der Ursprung allen Lebens,
    • hier liegen unser Wurzel-Chakra (Überlebens-Bedürfnisse) und unser Sexual-Chakra (Sexualität und Beziehungen),
    • hier liegen alle „Versorgungs-Leitungen“ unserer Füsse und Beine nahe beieinander: viele Nerven – u.a. der Ischias-Nerv, die Haupt-Aterien und Venen, die Lymphe etc.
    • wenn hier der Energiefluss blockiert ist (und das ist er bei den meisten Menschen), kann das massive Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche haben,
  • die Oberschenkel stehen wie die Unterschenkel für Flexibilität, Fortschritt und Standhaftigkeit
  • fühlst Du Dich gut geerdet, angekommen und angenommen auf dieser Welt?
  • wie steht es um Dein Urvertrauen? Fühlst Du Dich zr jeder Zeit sicher, gut geerdet und beschützt?
  • kannst du „große Sprünge“ machen (das ist durchaus auch im übertragenen Sinne gemeint)?
  • bist Du so flexibel, dass Du auf Unvorhergesehenes reagieren kannst?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Schaue Dir auch nochmal die Fragen zum linken Fuß, Unterschenkel und Knie oben an, diese sind zum großen Teil auch auf Deine Hüfte übertragbar. Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Hüfte/Becken„, Urkraft, Lebenskraft, Hingabe und Flexibilität

Teile hier in den Kommentaren, was Du für Dich herausgefunden hast!

Photo by Mike Kotsch on Unsplash

Die zwölfte Rauhnacht - 04./05. Januar

In der zwölften Rauhnacht wandern wir weiter durch  durchs rechte Knie und in den rechten Unterschenkel. Wir sind auf der Vaterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Knie stehen für Flexibilität und Anmut, Fortschritt und Standfestigkeit, aber auch für Demut und Stolz
  • die Unterschenkel und Waden stehen für Sprungkraft, Leichtigkeit, Lebenslust und Stand“haftigkeit“
  • psychosomatisch werden Knieverletzungen oft mit Konflikten zu Themen mit Stolz, Fortschritt (oder Ablehnung von Fortschritt) und Selbstzufriedenheit gebracht
  • was „zwingt Dich auf die Knie“? oder „lässt Dich auf die Knie fallen“?
  • zählst Du zu den Menschen, die gerne mal was „übers Knie brechen“?
  • schreitest Du anmutig und mit Leichtigkeit voran oder fällt Dir jeder Schritt schwer?
  • wie lange zögerst Du, wenn es darum geht „den ersten Schritt“ zu tun?
  • wie „leicht“ fällt Dir das balancieren auf dem linken Bein im Gegensatz zum rechten Bein?
  • … wenn Du beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch weitere Redensarten und Sprüche zum Thema „Knie“, Anmut, SprungKraft und SprungHaft etc.

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Photo by Mike Kotsch on Unsplash

Die Rückkehr in "die normale Zeit" - mit beiden Füssen auf dem Boden

Wir sind bereits wieder in der „normalen“ Zeit angekommen. Die Tore zur Anderswelt schließen sich wieder. Eine dreizehnte Rauhnacht gibt es nicht mehr. Wohl aber ein dreizehntes Gelenk und einen weiteren Feiertag auf den wir unsser Ritual einfach ausdehnen.

In diesem letzten Kapitel wandern wir mit unserer Aufmerksamkeit zum rechten Fuß sowie zum Fußgelenk.  Wir schließen ab, mit der Vaterseite.

Leitfragen & Aspekte, die Du bei Deinem Körper-Ritual für die Rauhnächte berücksichtigen kannst, sind:

  • die Füße stehen für Wurzeln und Beständigkeit.
  • fühlst Du Dich gut geerdet?
  • wie stabil stehst Du auf Deiner linken Seite? Wie gut kannst Du auf dem rechten Fuß balancieren?
  • verlagerst Du Dein Gewicht öfter auf den linken oder auf den rechten Fuß?
  • Wieviel Sprungkraft hat Dein rechtes Sprunggelenk?
  • Wie ist „der Fußabdruck“, den Du hinterlässt (das ist durchaus methaphorisch gemeint!)?
  • Wie gut kommt die rechte Seite „vom Fleck“?
  • Fallen Dir Linksdrehungen oder Rechtsdrehungen leichter?
  • … wenn DU beginnst, werden Dir sicher noch viele weitere Aspekte dazu einfallen.

Finde auch Redensarten und Sprüche zum Thema „Füße“ (z.B. Fuß fassen), Wurzeln, Erdung, „Stand“punkte etc.

Wenn Du möchtest, nimm´ Dir auch die Zeit und massiere und drücke Deinen Fuß tastend ab. Wenn Du Punkte oder Zonen findest, die besonders empfindlich sind, kannst Du in nebenstehender Grafik anschauen, welche körperlicher Zusammenhang besteht.

Um die Schmerzen – die Dysbalance – gleich zu behandeln, bleibe mit Deinem Daumendruck solange auf dem Punkt, bis der Schmerz nachlässt. Der Druck muss dabei gerade auf oder minimal über der Ober-Schmerzgrenze sein.

Teile hier in den Kommentaren, was Du für Dich herausgefunden hast!

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Und nun wünsche ich Dir erkenntnisreiche Erspürnisse und einen schönen Abend mit Deinen Köper-Erlebnissen! 😉

Heute ist unsere Körperreise zuende.

Ich freue mich auf Deine Kommentare!

😘 Deine Kristin

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