Zumba Verletzungen auf dem Vormarsch…

Ein neuer Report bestätigt nun, was Ärzte erwartet haben:

Zumba-bezogene Verletzungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Dazu gehören verstauchte Knöchel ebenso, wie Knieverletzungen oder Schleimbeutelentzündungen (und Burn Out bekannter Zumba Presenter).

Bist Du auch schon auf den Zumba Zug aufgesprungen?

So wie ich und Millionen andere?

Wie Zumba zum Trend wurde

Tänzer & Choreograph Alberto Perez „Beto“ aus Kolumbien entwickelte Zumba® in den 90er Jahren, eigentlich durch reinen Zufall:

er vergaß in einer seiner Aerobic- Stunden seine Aerobic- Musik und bediente sich statt dessen seiner „privaten“ Automusik. Lateinamerkanische Musik, wie Samba, Salsa, Merengue, Mambo, Cumbia, Reggeaton… und improvisierte eine Choreographie aus verschiedenen originalen Tanzschritten. Was als kleines Business in Cali/ Kolumbien begann, ist heute eine weltweite Tanz- Sensation,  die latino- inspierte Fitnessparty, die Spaß und ein Figur- Workout der Spitzenklasse zur gleichen Zeit verspricht.

Ist doch kein Wunder, dass jede Frau bei diesem Schnuckelchen schwach wird... und tanzen kann er auch noch...

Art der Verletzungen

Das ist nicht überraschend, nachdem Zumba inzwischen die größte Fitnessmarke der Welt ist. Aber wenn Du auch diesem Fitness Hype erlegen bist, Du am liebsten zu Latino- Rhythmen Deine Kilos verlierst und schwitzt, dann solltest Du es vielleicht etwas behutsamer angehen…

Nach einem Bericht der amerikanischen TODAY -Zeitung, berichet der Neurologe und medizinischer Verbraucherschützer Dr. Orly Avitzur von Verletzungen, angefangen bei verstauchten Knöcheln, Fersensporn, Entzündungen der Plantaraponeurose (eine Sehnenplatte im Fuss), Schleimbeutelentzündungen in den Hüften, Muskelfaserrissen und schweren Knieverletzungen.

Woher kommen diese Verletzungen?

Während Zumba ein aufregendes Workout bieten mag, so kann es auch gesundheitsschädlich sein, wie Dr. Avitzur erklärt:

„Es sind so viele rechts-links- Bewegungen enthalten, dass man seine Hüften, Knie, Fußgelenke und Füße sehr gut synchronisieren muss, damit sie in die selbe Richtung zeigen. Wenn man sich in eine Bewegung bewegt ohne das Gelenk entsprechend auszurichten, sind Verletzungen vorprogrammiert.

DAS sollten-wenn überhaupt- nur extrem fitte und gut aufgewärmte Teilnehmer tun...

Oder anders ausgedrückt:
wenn Sie kein hervorragendes Koordinationsvermögen haben, kann Zumba riskant für Ihre Gesundheit sein. Dr. Avitzur, der selbst drei bis vier Zumba Stunden pro Woche besucht, bestätigt, dass diejenigen, die diese Art und Weise sowie dass hohe Intensitätsniveau nicht gewohnt sind, anfällig für Verletzungen sind.

Nicht alle Ärzte haben Zumba-Verletzte in Ihren Ordinationen. „In der Regel kann man sagen, dass Verletzungen auftreten, wenn Menschen wieder mit ihrem Workout beginnen, z.B. von der Couch Potato zum Marathon oder zum Iron Man, Gewichte heben, Wochenend- Aktivisten… Die meisten Zumba- Verletzungen kommen daher, dass der Körper in einer Art und Weise benutzt wird, für die er nicht geschaffen wurde oder die er nicht gewohnt ist.

Die 54jährige Dr. Connie Young, ist eine derjenigen, die selbst von einer Zumba Verletzung betroffen ist: in Ihrer zweiten Stunde fuhr ihr plötzlich ein Stechen in den unteren Rücken, der dazu führte, dass sie 2 Tage lang herumhumpelte.

„Die Stunde war voll von Frauen mittleren Alters, wie ich selbst und es schien so, dass jede von Ihnen bereits irgendeine Art von Verletzungen gehabt hat, die sie auf Zumba zurückführen konnte,“ sagte sie.

Die Studie zeigt...

Nachdem viele Ärtze begannen einen Anstieg bei diesen Verletzungsarten festzustellen, veranlasste die „American Academy of Orthopedic Surgeons“ (die amerikanische Akademie orthopädischer Chirurgen) eine Befragung um herauszufinden, wie häufig sie wirklich waren. Es kam heraus, dass tatsächlich viele Ärzte eine Flut von Zumba Verletzungen beobacheten, wie verstauchte oder gebrochene Köchel, Meniskusrisse, Abnutzungsverletzungen und andere.

Wenn Sie also ein Zumba Fan sind, heißt das noch lange nicht, dass Sie ihre Liebe nun fallen lassen sollten, wie eine heiße Kartoffel. Befolgen Sie einfach einige einfache Ratschläge, z.B.

  • tragen Sie gute Schuhe (oder noch besser: tanzen Sie barfuss- ja, barfuss, Sie haben richtig gelesen. Denn die Intensität geht automatisch runter und die Füße geben wichtiges Feedback),
  • wärmen Sie sich gut auf und mobilisieren Sie dabei alle Gelenke,
  • schauen Sie, dass Sie genügend Abstand zu den anderen Tänzern um sich herum haben,
  • reduzieren Sie Intensität oder stoppen Sie, wenn Sie Schmerzen spüren oder sich unwohl fühlen,
  • machen Sie ein ausgiebiges Cool- Down mit Lockerungs- und Dehnungsübungen nach den Stunden.

Quelle:
Zumba-related injuries on the rise
frei übersetzt und ergänzt von Kristin Gasser

Mein Fazit nach einem Jahr als Zumba Instuctor und als langjährige Nia Teacherin (Blackbelt) und Pilates Trainerin:

Auch wenn mich die Zumba- Musik teilweise sehr anmacht- wenn´s denn die echten Latino Rhythmen oder Party Knaller sind- der Großteil der Musik geht mir relativ schnell auf die Nerven.

Zumba macht mir persönlich nicht halb so viel Spaß, wie Nia.

Bei Nia habe ich viel mehr Spielraum, kann Tempo + Intensität ändern, kann mit Empfindungen, Gefühlen und Emotionen spielen- es ist eben NICHT immer alles im Leben happy-peppy…

Ich lerne täglich etwas neues über meinen Körper.

Ich kann als Teacher meinen Unterricht auf die individuellen Bedürfnisse meiner Teilnehmer abstimmen.

Ich lerne, wie ich Bewegung dazu benutzen kann mich selbst zu heilen…

…und, und, und…

ich fühle mich mehr als Künstlerin… morgen kündige ich meine Zumba Mitgliedschaft!

 

Egal ob Du Zumba oder Nia oder Salsa oder Walzer liebst:

Die Welt braucht mehr tanzende Füße! Tanze, und verändere die Welt!

Peace

Deine Kristin

Comments 26

  1. Klaus
    28. Januar 2016

    Ich tanze auch nur barfuß.

  2. 14. Oktober 2015

    Ich kann nur bestätigen, dass Zumba schädlich sein kann. Auch in unserer Region sind ein paar Zumbalehrer durch Schienbeinriss trotz vorheriger Tanzausbildung nun mehrere Wochen ausgefallen und zum Teil auch Berufsunfähig geworden.

    Bei mir selbst hatte es vorübergehend die Kniee erwischt, weil ich Dancesneaker mit gebrochener Sohle getragen hatte, sprich die vorne und hinten eine Gummisohle hatten, aber in der Mitte nur Stoff. Damit die Knie lange halten, sollte man drauf achten, dass man stabilisierendes Schuhwerk trägt. Bei mir sind es nun die Dancesneaker mit Keilsohle und einer Einlage drin. Seit dem kann ich wieder alles machen, nur halt nicht zu viel 🙂 Zumba machen ich jedoch nicht. Mag halt doch eher Hip Hop und Salsa.

    1. 14. Oktober 2015

      Hallo „Salsa Lehrer in Bonn“,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und für das Teilen, Deiner Erfahrungen!

      Ich bin ja eine begeisterte Barfuß-Tänzerin.
      Nia- das Tanzprogramm, das ich unterrichte ist wird barfuss getanzt. Dadurch wird der Fuß auf ganz natürliche Weise genutzt und trainiert, wodurch er auch geschützt und gestützt wird, da der gesamte Körper viel besser auf das „Bio-Feedback“ der Füße reagiert.

      Für Hip Hop und Salsa natürlich leider eher unpraktikabel… 🙁

      Auch ich liebe Hip Hop und Salsa sehr, allerdings bei lediglich zum Spaß!!

      Liebe Grüße nach Bonn,

      Kristin

  3. Michaela
    19. Februar 2015

    Liebe Kristin!
    Auf der Suche nach Artikel bezüglich Gelenkschäden bei Zumba bin ich auf Deine Seite und diesen Artikel gestoßen. Klasse und Danke! In Deinen Antworten schreibst Du das, was ich auch seit Jahren sage. Es geht bei den „Warnungen“ vor Zumba nicht um die Zumbatrainer, die eine solide Fitness-Ausbildung haben und es geht nicht um trainierte „Normalsportler“ für die das Programm ein super Herz-Kreislauf-Training mit hohem Spaßfaktor ist. Es geht vor allem um den kommerzellen Hype und um die Schmalspur-Ausbildung von völlig „Unwissenden“, die dann meist auf untrainierte und übergewichtige Teilnehmer losgelassen werden.

    1. 19. Februar 2015

      Liebe Michaela,

      danke für Dein Feedback und die Bestätigung.
      Schön, dass Du das auch so siehst.

      Ganz liebe Grüße
      Kristin

  4. TT
    18. Februar 2015

    Was ich traurig finde ist, eine Sportart „niederzumachen“ um eine andere hochzuloben. Jeder entscheidet für sich was ihm guttut. Warum hier nun so eine Angst schüren? Ich bin Zumba und Fitnesstrainerin und weiß durchaus was ich da mache. Verletzungen können in jeder Sportart passieren. Ich bin mir sicher, wenn man lange genug wartet und dein NIA mal erfolgreicher wird, werden wir auch darüber Artikel über Verletzungsgefahr finden. Müsste nur erfolgreicher werden 😉

    In diesem Sinne. Keep moving 🙂

    1. 18. Februar 2015

      Liebe/r TT,

      schade, dass Du keine website oder EMail Adresse angegeben hast, so dass ich davon ausgehen kann, dass Dich meine Antwort erreicht!

      So antworte ich halt hier, in der Hoffnung, dass Du nochmal vorbei kommst.

      Hast Du den Beitrag ganz gelesen?
      Oder nur die Überschrift?
      Hast Du gesehen, dass es die Übersetzung einer Studie ist?

      Ich mache Zumba keineswegs „nieder“, sondern empfehle lediglich sich Zumbatrainer zu suchen, die noch zusätzliche Ausbildungen haben und wissen was sie tun- so wie Du!!

      Ich habe selbst die Zumba Ausbildung gemacht und weiß, wie die Ausbildung ausschaut:
      man lernt nichts über ein gescheites Warm Up oder Cool down… nicht mal die Basics. Man geht davon aus, dass die Teilnehmer sich das selbst aneignen oder bereits können, was ja auch oft der Fall ist.

      Kannst Du das von Nia auch sagen? Hast Du mal eine Stunde besucht? Oder sogar die Ausbildung gemacht? Wohl kaum, denn sonst würdest du anders schreiben.

      Leider ist noch viel öfter der Fall, dass – gepusht durch den Hype – viele Leute, die überhaupt keine Vorbildung haben, Zumba Instructors geworden sind, weil sie gehofft haben, damit schnelles Geld zu verdienen. DAS sind diejenigen, von denen ich warne…

      Und ja:
      Es gibt einige Zumba Trainer die ich GROSSARTIG finde!

      Verletzungsgefahr gibts in jeder Sportart, genauso wie im täglichen Leben. Die größte Verletzungsgefahr bei Nia sind anfangs die Blasen unter den Füßen… 😉 weil die Leute einfach nicht mehr gewohnt sind barfuss zu laufen und schon gar nicht zu tanzen.

      Nia ist übrigens seit 32 Jahren auf dem Markt… wird mittlerweile unter anderem in der Krebstherapie an verschiedenen amerikanischen Universitäten eingesetzt. Darüber gibt es sogar Studien…

      Nia hat eine hervorragende Grund- Ausbildung, die 7 Tage á 10 – 12 Stunden dauert. Ein Nia Blackbelt Teacher hat mindestens 4 Jahre Erfahrung und ca. 300 Stunden Ausbildung hinter sich. Der größte Wert liegt auf Achtsamkeit und das die Bewegung dem Teilnehmer GUT TUT- im Gegensatz zu – SPASS MACHT.

      In jeder Stunde bieten wir den Teilnehmern verschiedene Bewegungsalternativen – Level I, II oder III – an. So kann jeder, in Abhängigkeit von Fitnessgrad und Tagesverfassung, in jedem Moment entscheiden, wie intensiv er eine Bewegung ausführt.

      Das Schöne ist: Bewegungen die gut tun, machen – ganz nebenbei – auch Spaß.

      Und natürlich kann es auch da passieren, dass man sich verletzt… in der Regel, weil man eben NICHT auf den Körper gehört hat… das schlimmste, was ich bisher in meinen 8 Jahren als Nia Trainerin erlebt habe, waren die besagten Blasen unter den Füßen…

      Mir persönlich ist Nia erfolgreich genug:
      ich verdiene seit Jahren meinen Lebensunterhalt damit… es finden immer die richtigen Leute in meine Stunden. Ganz ohne Werbespots… 😉

      Also, hab Du Deinen Spaß mit Zumba! Ich hab meinen mit Nia!
      Und wir beide machen die Welt ein bißchen glücklicher damit.

      Jeder, wie´s ihm beliebt!

      Happy dancing!! 😉
      Kristin

    2. TT
      22. Februar 2015

      Hey Kristin!

      Was den Punkt der Ausbildung angeht bin ich ganz bei dir. Wer NUR eine Zumba Lizenz (denn es ist keine Ausbildung in dem Sinne) hat, sollte nicht auf die Menschheit losgelassen werden. Leider schwappen immer mehr solcher „Formate“ zu uns. Jeder kann an einem Wochenende die Lizenz erwerben Menschen zu trainieren. Siehe Piloxing usw….

      Sehr schade dass dies so möglich ist. Leider informieren sich auch zu wenig Teilnehmer über die Qualifikationen ihres Trainers. Leider funktionieren solche Formate wie eine Legebatterie. Je mehr „Trainer“ desto mehr verdient der Konzern. Wir sind uns also einig dass Zumba bei einem ordentlich ausgebildeten Trainer das Verletzungsrisiko minimiert 😀

      Liebe Grüße

    3. 23. Februar 2013

      Hey TT!

      Schön, dass Du zurück gekommen bist und meine Antwort gelesen hast. 😉

      Ja, ich teile Deine Meinung absolut.
      Es gibt hervorragende Zumba Trainer, die großartige Arbeit leisten und viele Menschen glücklicher und gesunder machen. Und ich ziehe den Hut vor Beto und Zumba als Marke. Großartig was die in der kurzen Zeit geschafft haben und eben schade, dass es – wie so oft – dann schnell zur Gelddruckmaschine wird.

      Nämlich wirklich schade:
      wie viel wertvoller wäre das Ganze, wenn die Ausbildung auch top wäre? Was könnte man da auf der Welt erreichen?

      Damals, als ich die Zumbaausbildung gemacht habe, hab ich mir kurze Zeit gewünscht, das Nia auch so viel Geld in die Hand nehmen würde um uns Teacher so im Marketing zu unterstützen, wie Zumba es macht.
      Statt dessen müssen wir alles selber machen. Keine Fernseh- Spots, null Präsenz in Europa, niemand der von offizieller Seite auf die Conventions geht, Poster und Flyer ja, aber nur auf Englisch…

      Inzwischen bin ich froh darüber. ich hab dadurch nämlich selber ganz viel gelernt und weiß jetzt wie´s funktioniert. Und ich profitiere wahnsinnig davon, dass Nia sämtliches Geld in unser Continuing Education Programm steckt, was mit Geld nicht zu bezahlen ist.

      Keep on dancing!

      😉
      Kristin

  5. Salsera
    8. Februar 2015

    Seit 10 Jahren tanze ich Salsa und Rueda de Casino, wo es auch zügig los geht, gestern habe ich das erste Mal aus Neugier Zumba probiert. Und sofort hat es mein rechtes Knie erwischt. Ich war aufgewärmt und bin auch sonst gut trainiert. Aber das kann nicht gut sein: Sprünge und schwungvolle Knieverdrehungen.

    1. 18. Februar 2015

      Liebe Salsera,

      danke für Dein Feedback, das ist genau das, worauf ich hinweisen möchte.

      Tanzende Grüße
      Kristin

  6. Tanzmaus
    31. Januar 2015

    Ganz erlich da dürfte man ja gar keinen Sport mehr machen.Welcher Sport ist schon ohne Risiko?Keiner!Deswegen deshalb mach ich trotzdem weiter.

    1. 1. Februar 2015

      Hallo Tanzmaus!
      Das stimmt, das ganze Leben ist so gesehen ein Risiko. 😉
      Es ist alles eine Frage von Körperbeherrschung und Achtsamkeit. Wer gut trainiert ist und aus persönlicher Erfahrung weiß, welche Bewegungen eventuell zu Verletzungen führen, kann sie ja entsprechend für sich anpassen.
      In diesem Sinne:
      happy dancing!!
      Kristin

    2. 18. Februar 2015

      Liebe Tanzmaus,

      stimmt, kein Sport ist ohne Risiko… auch das Leben selbst ist ein Risiko. Meine Intention diese Studie zu übersetzen war, zu informieren.

      Und wie weiter oben geschrieben, finde ich es großartig, was Zumba geschafft hat: Leute von der Couch auf den Tanzboden zu bringen!

      Und klasse, wenn Du einen guten Zumba Insturctor hast!!
      Bleib dabei!

      Happy dancing!

  7. Magda
    13. Januar 2015

    Ich liebe Zumba! Diese Sportart hat mich gerettet…und mich von meinem Übergewicht befreit.Da ich schon immer leidenschaftlich gern getanzt habe aber eher ein Sportmuffel bin,ist das die ideale Sportart für mich,aber dieses Jahr passierte es…beim Training knallte es mal laut und meine Achillessehne in rechtem Bein war gerissen.Danach folgte eine OP,dann 2,5 Monate Orthese tragen,danach Reha,lang geplanter Urlaub fiel ins Wasser,alles zog sich ein insgesamt 6 Monate lang.Seitdem die Sehne wieder fit ist und ich wieder mit Zumba angefangen habe,fing mein rechtes Knie an zu knirschen,allerdings schmerzfrei.Ich machemir Sorgen,bin am Überlegen Zumba zu lassen,dabei liebe ich es so sehr…………..
    LG Magda

    1. 14. Januar 2015

      Liebe Magda,

      danke, dass Du hier Deine Geschichte geteilt hast.
      Wenn Du Zumba liebst und Angst um Deine Knie hast, solltest Du einmal Nia ausprobieren. Nia ist auch ein Tanzprogramm, das Tanz, Kampfsport und Körpertherapieformen verbindet, aber viel mehr auf körpergerechte Bewegungen achtet und auf Bewußtheit und Achtsamkeit wert legt. Und das mit mindestens genauso viel Power, Ausdruck und Spaß. Schreib mir einfach, wenn Du magst: kristin@trainingsdiebewegen.com

      Probier´s einfach mal aus! Du musst nicht aufs Tanzen und auf Spaß verzichten. Vielleicht kannst Du sogar irgendwann zu Zumba zurück keihren, wenn Du bei Nia gelernt hast, besser auf Deinen Körper zu hören und die kleinen Signale wahr zu nehmen.

      Ganz liebe Grüße

      Kristin

  8. 8. November 2014

    Es kommt immer darauf an wie ist meine muskuläre Balance, ist die Ok kann ich jeden Sport der Welt betreiben, nur die meisten Menschen sind so verkürzt und zugegurtet, dass dann diese Sportarten eben ihre Probleme machen

    1. 15. Januar 2014

      Da geb ich Dir völlig recht, Markus!

  9. 14. April 2014

    Hallo,
    kann man diese Studie irgendwo nachlesen, auf die sich dieser und verlinkte Artikel beziehen?
    Oder habe ich diesen Link übersehen?
    Liebe Grüße und Danke,
    Melanie

    1. 14. April 2014

      Hi Melanie,

      ja, ich habe den link oben im Artikel aufgeführt (vor meinem eigenen Fazit). Hier ist er noch mal: http://www.dietsinreview.com/diet_column/08/zumba-related-injuries-on-the-rise/

      Darauf beziehen darf man sich immer, wenn man die Quelle nennt und oprimalerweise auch verlinkt…

      GLG
      Kristin

  10. Anonymous
    18. Januar 2014

    Ich bin wahrscheinlich der älteste und aber auch gegeisterte Zumbafan. Finde das einfach ein super Workout. Auch wenn es nicht mehr der absolute Trend ist…wie es vor Jahren einmal war.
    Finde es aber nach wie vor sehr gut.

  11. Katharina
    3. Januar 2014

    Ich bin 27 und mache Sport seitdem ich gehen kann. Seit längerer Zeit auch intensiv Zumba. Ich hatte bisher nicht eine einzige Verletzung. Vom Handball hingegen schon einige. Und ich wage auch sehr zu bezweifeln, dass es mehr Verletzte beim Zumba gibt als anderswo. Ich persönliche kenne keinen Einzigen und halte Ihren Artikel für einseitig und nahezu hirnrissig. Eingerostete Hausfrauen mittleren Alters können ja mit „Zumba Gold“ für Senioren starten…

  12. Johann
    20. November 2013

    Ich habe auch erst mit einer DVD gemacht. Seit einem halben Jahr bin ich im Kurs. Ich komme aus der Schweiz und habe mich da bei einer in einem Salsa Studio angemeldet die auch Zumba Kurse anbieten. Das macht viel mehr Spaß, ich habe einen festen Termin, von dem mich der innere Schweinehund viel weniger abhalten kann als allein daheim und ich muß die Stunde durchziehen ohne Telefonklingeln oder sonstige Ablenkungen.

    Von Verletzungen oder dergleichen keine Spur. Ich dachte Bewegung sei gesund???

    1. 6. Januar 2014

      Liebe Sylvia, lieber Johann, liebe Katharina,

      vielen dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, den Artikel zu lesen und zu kommentieren.
      Leider kann ich Euch nicht direkt auf den Artikel antworten, da ich keine email Adresse von Euch habe und hoffe, dass ihr das hier noch lest… Ich antworte Euch mal hier direkt:

      @ Silvia, ja, wir zwei sind da vom selben Schlag. Für mich muss Sport Beweglichkeit, Fitness, Vitaliät und Gesundheit bringen. Ich habe kein Interesse an Dingen, die meinen Körper übermäßig ab nutzen oder auslaugen. Einige meiner Freundinnen, sind Physhiotherapeutinnen und haben bereits Zumba Verletzte in Ihren Praxen…

      @ Johann: klasse, dass du das gefunden hast, was Dir Spaß macht und was Deinen Schweinehund alleine auf der Couch zurücklässt!
      Wenn Du Zumba in einem Salsa Studio machst, dann kannst Du auch eher davon ausgehen, dass Du dort Lehrer hast, die sich mit Tanz, Anatomie und Bewegung auskennen und entsprechendes Vorwissen haben, dass sie in ihre Stunden mit einfliessen lassen.
      Verletzungen treten dann auf, wenn dem Warmup zuwenig Zeit gewidmet wird, das Tempo oder Intensität zu hoch ist, der Lehrer schlecht anleitet oder keine Rücksicht auf Neulinge nimmt oder neue Teilnehmer zu viel auf einmal wollen. In dem Sinne:
      weiterhin viel Spass!

      @ Katharina: Toll, dass Du schon immer ein bewegtes Leben führst, da ist das Risiko natürlich viel geringer.
      Ich habe den Artikel nicht selbst geschrieben, sondern lediglich übersetzt.

      Hirnrissig und einseitig wird der Artikel nur, wenn man ihn nicht vollständig oder womöglich nur die Überschrift liest und daraus bestimmte Interpretationen ableitet. Über die andere positive Seite von Zumba ist eh bereits genug geschrieben worden…

      Der Artikel ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen, wo Zumba schon viel länger am Markt ist und sich einiges mittlerweile entsprechend deutlich abzeichnet. Es steht weder darin, dass es bei Zumba mehr Verletzungen als anderswo gibt, noch das Zumba grundsätzlich schlecht ist. Der Arzt, der die Studie durchgeführt hat, tanzt sogar selber 3-4 Mal die Woche Zumba und beschreibt sehr genau, wie es zu diesen Verletzungen kommt.

      Ich kann seine Ausführungen nur unterschreiben. In meinen Nia Kursen finden sich inzwischen mehr und mehr Teilnehmerinnen ein, die erfreulicherweise durch Zumba von der Couchpotato zur Dancing Queen geworden sind, bei denen die Knie irgendwann gestreikt haben, die sich völlig ausgepumpt haben oder die sich das Kreuz verrissen haben. Das war genau der Grund, warum ich mich auf die Suche nach diesen Studien gemacht habe.

      Ich kenne mittlerweile eine Hand voll Zumba- Lehrer, die aufhören mussten zu unterrichten, weil die Gelenke so kaputt sind, dass nichts mehr geht. Und dass nach nur 2-4 Jahren!

      Ich habe selbst die Zumbaausbildung gemacht und Zumba unterrichtet:

      Es ist leider so, dass die Ausbildung einfach grottenschlecht ist und jeder Hans und Franz nach nicht mal 16 Stunden Ausbildung auf die Menschheit losgelassen wird. Egal, ob da schon Vorkenntnisse im Bewegungsbereich oder Anatomie oder Tanz vorhanden sind. Warm up und Cool down sind nicht mal Teil der Ausbildung. Jemand der noch nie im Fitnessbereich unterrichtet hat, macht das dann nicht gut oder ausreichend und schon gibts die ersten ausgedrehten Schultern oder Knie…

      Ich finde es fantastisch, dass Zumba es geschafft hat, soviele Leute vom Sofa zu reissen und wieder auf den Tanzboden zu bringen. Auch
      „eingerostete Hausfrau“ mittleren Alters haben ein Recht auf Spaß und Fitness. Sei froh, dass Du noch keine bist, oft wird man das nämlich durch Sportverletzungen…

      Liebe Grüße an alle,

      Kristin

  13. 29. Juli 2013

    Hallo, da bin ich ganz deiner Meinung. Ich, Rehabilitations-und Pilatestrainer stelle mir auch immer wieder die Frage, weshalb Menschen auf diese Trends und Massen-Bespaßung herein fallen und Verletzungen riskieren. Nun ja, wir sind in unserem Studio auf Reha spezialisiert und erwarten die Zumba-TeilnehmerINNEN eines Tages zum sinnvollen Training. Übrigens, wer sich gern zu lateinamerikanischen Rhythmen bewegt, konnte das schon lange vor der Zumba-Hysterie in guten Tanz-Schulen/Tanz-Studios tun.

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