Wildkräutersalz, Bärlauchsalz oder Himbeersalz

Die Zeit des Überflusses hat begonnen!

Natur und Gärten sind gefüllt mit Leckereien:

Wildkräuter voller Power, wuchernder Liebstöckel, duftender Rosmarin, Himbeeren in schönstem pink.

Da kann man doch glatt schon mal an die ersten (Weihnachts-)Geschenke denken!

Zum Beispiel ein leckeres Kräuter- oder Himbeersalz, ein „Maggi-Salz“ für die Suppe – selbstverständlich mit echtem Liebstöckel statt mit Natriumglutamat in der rot-gelben Flasche!

Mein erstes Kräutersalz (in diesem Jahr) war Bärlauchsalz!

Um ohne die Story gleich zum Rezept für das Kräutersalz zu springen, hier klicken!

Und wieder waren es unsere lieben Freunde Ideenheldin Diana und Seelengärtner Alfred, die mich zu diesem Artikel inspiriert haben. Am 10. Juni 2017 fand die Hochzeit des Jahres statt: Diana und Alfi haben geheiratet.

Als Gastgeschenke stand an jedem Platz auf der Hochzeitstafel ein Gläschen von Diana´s selbstgemachtem Wildkräutersalz. Meeeegaaaa-lecker!

Für nur wenige Wochen war unser Frühstücksei mit „Zenzens Kräutersalz“ geehrt. Leider ist es viel zu schnell verdunstet.

Es war klar, dass Kräutersalz ab sofort nicht mehr gekauft, sondern nur noch selber gemacht wird und damit den Stellenwert bekommt, dem es in unserem Leben gebührt, wie dieses Zitat von Khalil Gibran, (1883 – 1931) andeutet:

Und es sind ja nicht nur unsere Tränen, sondern auch unser Blut ist salzig sowie alle anderen Körperflüssigkeiten. Wir kommen ja aus dem Meer.

Wildkräutersalz, Kräutersalz und Himbeersalz sind vielfältig einsetzbar und ein tolles, selbstgemachtes Geschenk für Genussmenschen!

  • So kann man ein Liebstöckelsalz die perfekte Suppenwürze sein,
  • ein Knoblauch-Thymian-Rosmarin-Salz ein tolles Grillgewürz, die Fertigmischung für die Kräuterbutter oder Marinaden,
  • das Bärlauchsalz und das Wildkräutersalz sind sensationell auf Eierspeisen und in Gemüsepfannen jeder Art,
  • das fruchtige, pinke Himbeersalz macht sich fantastisch auf bunten, fruchtigen Sommersalaten, aber auch zu Fisch und Fleisch.
  • Das Zitronensalz (in diesem Fall mit Zitronenschalen-Zesten statt mit Zitronensaft) passt super zu Fisch und Gemüse.
  • Alle eignen sich hervorragend einfach nur aufs Butterbrot oder in Kombination mit dem glutenfreien Paleobrot… hmmm, ein Hochgenuss!

Echtes Salz, also Meersalz, Steinsalz und Himalayasalz ist alles andere als gesundheitsschädlich.

Im meinem Artikel über das Fasten mit Chlordioxid & Meerwasser kannst du erfahren, was salziges Meerwasser mit Deiner Energie zu tun hat.

Und so wird´s gemacht!

Zutaten für das Himbeer-oder Kräutersalz:

Das Rezept ist denkbar einfach und der Phantasie sind wieder mal keine Grenzen gesetzt!

Zubereitung Kräutersalz:

  • 1/3 grobes Meersalz, Steinsalz oder Himalayasalz (bitte kein billiges Kochsalz! – das enthält keinerlei Mineralstoffe mehr)
  • 2/3 Kräuter

Die Kräuter gut waschen, gründlich abtupfen und locker ausgebreitet auf Handtüchern über Nacht trocknen lassen. Es ist nicht notwendig die Kräuter sofort und pflückfrisch am selben Tag zu verarbeiten. Wenn die Kräuter bereits angetrocknet sind, wird auch das Salz schneller trocken.

Dann Kräuter und Salz schichtweise in Küchenmaschine geben und mit dem Messereinsatz zu einem grünen Brei verarbeiten.

Dieser grüne Brei wird nun so dünn wie möglich auf mit Backpapier belegte Backbleche gestrichen und zwischen 12-24 Stunden im Backofen bei 40° C im Backofen getrocknet. Die Backofentür dabei ruhig immer mal wieder oder dauerhaft einen Spalt geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Wenn keine feuchten Flecken mehr im Salz sind, das Salz nun noch einige Tage bei Zimmertemperatur an einem trockenen Ort weiter lufttrocknen lassen, bis sich steinharte 100% trockene Salzkrusten gebildet haben.

Diese grünen Salzkrusten nun vom Backpapier ablösen und wieder in die Küchenmaschine mit Schneideeinsatz oder in den Hochleistungsmixer fein pulverisieren.

Zubereitung Himbeersalz:

Das Himbeersalz (oder Beerensalz) wird im Prinzip genauso zubereitet, nur dass die Mengen umgekehrt und dass die Beeren viel vorsichtiger behandelt werden!

  • 2/3 grobes Meersalz, Steinsalz oder Himalayasalz (bitte kein billiges Kochsalz! – das enthält keinerlei Mineralstoffe mehr)
  • 1/3 Beeren

Wenn überhaupt, Himbeeren sehr vorsichtig waschen und abenso vorsichtig sehr trocken tupfen. Selbstgepflückte Himbeeren aus dem eigenen Garten, die garantiert nicht gespritzt sind, wasche ich gar nicht.

Himbeeren durch ein Sieb streichen und in einer Schüssel lediglich mit dem Salz mischen und die pinke Pampe auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche streichen.

Ausser, Du willst so feines Pulver wie beim Kräutersalz. Dann kannst Du sie auch wieder in der Küchenmaschine gemeinsam pürieren.

Im Backofen bei 40 – 80° trocknen und anschließend wieder offen bei Zimmertemperatur nachtrocknen bis keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist. Währenddessen immer mal wieder mit einer Gabel oder ähnlichem auflockern.

Anschließend je nach gewünschtem Feinheitsgrad mit den Fingern zerbröseln oder in der Küchenmaschine pulverisieren.

Geschenk-Tipp und "Variationen"

Du kannst das Salz einfach je nach Jahreszeit mit unterschiedlichen Kräutern, Wildkräutern, Gewürzen, Zitronen oder Beeren zubereiten und so z.B. ein zitroniges Salz für Fisch, ein Rosmarinsalz für Rosmarinkartoffeln oder ein Kräuterbuttersalz aus einer „Knoblauch-Quer-durch-den-Kräutergarten-Mischung“ herstellen.

Zu Weihnachten oder als Geschenk kannst du dann verschiedene Salzsorten in kleine 15g Marmeladengläschen abfüllen, verschiedenfarbige Salzgläschen übereinander stapeln und als Rolle verpacken!

Viel Spass am Experimentieren, Probieren und guten Appetit!!!

Welche Variationen hast Du ausprobiert? Was schmeckt Dir am besten? Schreib´ Deine Variationen und Tipps in die Kommentare! Ich freu´ mich drauf!

Alles Liebe

Deine Kristin

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