Die Macht der Gedanken

Welchen Einfluss haben Deine Gedanken auf Dein Leben? Wie können Gedanken Deine Gesundheit beeinflussen, Deinen Körperbau, Deine Verdauung?

Erfahre in diesem Artikel, wie Deine Gedanken Dein Leben verändern können, wie sie Deine Gesundheit, Deinen Körperbau oder Deine Verdauung beeinflussen und wie Du sie gezielt steuerst, um Dein Leben, Deine Gesundheit und Deine Haltung zu verbessern!

Beobachte und steuere Deine Gedanken und verändere Dein Leben

Mit der Macht der Gedanken erschaffen unsere Realität… so heißt es.

Gehörst Du zu den Menschen, die sagen, „Na klar, das mache ich ständig so – ich bin Profi!“ oder bist Du eher jemand, der bei solchen Aussagen die Augen verdreht und das für esoterischen Blödsinn hält?

Wenn Du zu der zweiten Gruppe gehörst, kannst Du mit der Aussage „Gedanken erschaffen unsere Lebenserfahrung“ vielleicht eher etwas anfangen? Wenn’s so immer noch nicht klappt, probier´s mal mit folgender Vorstellung:

Vielleicht kannst Du Dich an ein Erlebnis erinnern, wo Du aufgrund eines Missverständisses besonders starke Gefühle erlebt hast: Wut, Traurigkeit, oder auch Schmetterlinge im Bauch. Vielleicht hast Du auch erlebt, wie sich dann dieses Missverständnis aufgekärt hat, aus der Wut plötzlich Verständnis wurde, aus der Traurigkeit Begeisterung oder aus den Schmetterlingen im Bauch Enttäuschung.

Hier hast Du am eigenen Leib gespürt, wie die Macht Deiner Gedanken Deine Gefühle und in weiterer Folge, Deine Körperspannung, Deine Haltung und Deine Körperchemie beeinflusst. Du musst es nicht zwangsläufig „esoterisch“ betrachten, sondern kannst es auch neurochemisch erklären: mit Hormonen, Botenstoffen etc.

  • der Puls steigt, der Kopf wird rot, man wird schwindelig, bekommt einen Kloß im Hals, weiche Knie, die Stimme versagt etc.
  • Nicht immer sind die Auswirkungen von Gedankengängen so offensichtlich, dass wir es an uns selber beobachten können und dass es uns so leicht auffällt.
  • Oft sind die Auswirkungen unterschwellig und wirken subtil unter der Oberfläche.
  • Wenn sich z.B. der Herzschlag um 10-20 Schläge pro Minute erhöht, dann fällt das den wenigsten von uns auf… aber es hat (auf die Dauer) körperliche Auswirkungen.
  • Die meisten Menschen haben im Altag z.B. eine stark erhöhte Atemfrequenz (über 20 Atemzüge, statt 4-6 pro Minute), die für uns Menschen nicht gesund ist: eine Folge von (stressenden) Gedanken.

Mache Dir das mal bewusst:

Ca. 16 Stunden am Tag – die meiste wache Zeit – haben wir Gedanken, die nichts weiter als „Interpretationen“ von Geschehnissen sind. Diese Gedanken – bewusst oder unbewusst – definieren unser „Er-Leben“. Die Art des Erlebens beeinflusst massiv unseren Körper und unsere Gesundheit.

Und in der Nacht macht unser Un-Bewusstsein damit weiter!

Wie kommen Gedanken in unseren Kopf? - Über den Fluch und Segen des Seh-Sinnes

Aber wie kommen die Gedanken in den Kopf?

In den mittlerweile 12 Jahren in denen ich als Coach & Trainerin für Bewegung und Lebesfreude tätig bin, habe ich festgestellt, dass ich völlig frei von Gedanken bin, wenn ich koche & esse, wenn ich tanze, wenn ich Yin Yoga oder Pilates praktiziere, immer dann, wenn ich wirklich in meinen Körper bin und mich auf einige meiner Sinne konzentriere:

  • aufs Hören,
  • aufs Riechen,
  • aufs Schmecken,
  • und vor allem aufs Spüüüüüren!!!
Photo by Marina Vitale on Unsplash

Nein, das ist kein Fehler: das Sehen ist nicht dabei!

Das Sehen ist der einzige Sinn, der mich – und meiner Erfahrung nach, auch die meisten meiner Teilnehmerinnen – unmittelbar zurück zu einem Gedanken-Strom bringt:

sofort starten wieder die Bewertungen, „ah, die macht das viel besser als ich“, ohjeh, seh ich blöd aus“… offensichtlich ist besonders der Seh-Sinn stark mit unserem Gedanken-Strom verknüpft.

Sehr auffällig war es z.B. immer, wenn ich mit einer bestehenden Nia-Tanzgruppe von einem Kursraum ohne Spiegel in einen Raum mit Spiegel gewechselt habe!

Plötzlich waren Teilnehmerinnen, die Choreographien bereits konnten und vorher wunderschön frei und kraftvoll getanzt haben, total gehemmt – von ihrem eigenen Spiegelbild und ihren eigenen Interpretationen dazu!!

Alles war gleich:

die gleiche Musik, die gleiche Choreographie, die gleichen Mittänzerinnen, die sie schon lange kannten – nur ein Raum mit Spiegel! Und zack – Bewertungen + Gedanken laufen auf Hochtouren – und plötzlich „funktioniert“ der Körper nicht mehr richtig!

Aus Lichtstrahlen wird eine Bedeutung destilliert

Es ist tatsächlich so, dass sechzig Prozent der Großhirnrinde und ein Viertel des gesamten Gehirns damit beschäftigt sind, die Sinneseindrücke unserer sichtbaren Welt zu analysieren und zu bewerten (mehr dazu hier).

Was bedeutet das?

Während sich unsere Eltern noch vor gut fünfzig Jahren, vorwiegend in der selben Umgebung aufgehalten, täglich dieselben Dinge gesehen und erlebt haben, sind wir heute einer unaufhörlichen Flut an Bildern ausgesetzt.

Photo by Taylor Young on Unsplash

„Sehen ist wie trinken aus einem Wasserfall!“

Wenn wir unseren Gedankenstom ausschalten oder verringen wollen, tun wir also gut daran, den „Bilder-Wasserfall“ in From von Fernsehen, facebook und Co. zu stoppen!

Statt fernsehen und facebook: Beobachte die Bilder im Kopf, steuere Deine Gedanken und verändere Dein Leben

Unsere einzige wahre Realität ist das JETZT, der gegenwärtige Moment. Ein guter Anfang ist, den Moment, das Erlebnis anzunehmen.

Aber wie soll ich etwas annehmen, was ich zutiefst ablehne? Soll ich etwas toll finden, was ich nicht mag? Nein!

Der Schlüssel in diesem Schritt besteht darin, die Wertung herauszunehmen bzw. Dich zu akzeptieren in deiner Wertung. Annehmen bedeutet eben nicht, dass Du Dich dazu zwingst, eine andere Haltung zu einer Gegebenheit einzunehmen, sondern „nur“, dass du akzeptierst, dass es so ist, wie’s eben nun mal ist – unabhängig wie Du das findest. Du wolltest draußen grillen und es regnet? Wenn Du Dich ärgerst – umarme dich und akzeptiere es, „nimm es an“. Geh‘ nicht in Widerstand zu deinem Leben – das kostet nur unnötig Energie. Es gibt dazu viele schöne, kleine Geschichten von Osho oder aus dem Zen-Buddhismus. Eine davon die diese kleine Zen-Geschichte!

Wie kann es uns in einem Alltag, der von unschönen Begegnungen oder Erlebnissen durchkreuzt wird, gelingen, unsere Gedanken so zu steuern, dass wir uns aktiv eine positive Realität erschaffen können?

Der nächste Schritt ist es dann, unsere Gedanken während des Tages zu beobachten und uns bewusst zu machen. Nur dann können wir feststellen, wenn wir gerade dabei sind, wieder einem alten Glaubenssatz Futter zu geben, ein Drama zu kreieren, wo keines ist oder uns einfach unnötig Sorgen zu machen…

Oft hilft es schon, einfach nur bewusst und laaaaangsam zu atmen… Die Fokussierung auf die Atmung ist eine wunderbar einfache Möglichkeit, die Gedanken schnell und zuverlässig abzuschalten. Danach können wir uns dann wiederum bewusst dafür entscheiden, uns zurück ins JETZT zu holen.

Zum Beispiel können wir wählen, die Schönheit um uns herum zu sehen, anzuerkennen und zu schätzen, anstatt uns über die Rote Ampel aufzuregen. Wir können nach bewundernswerten Qualitäten in den Menschen zu suchen, mit denen wir es zu tun haben, anstatt uns auf das Negative zu konzentrieren.

Indem wir uns entscheiden, wie wir jeden Moment mit unseren Gedanken interpretieren und definieren, erschaffen wir somit wirklich unser Erleben und damit unsere Realität.

Body-Bliss statt Mind-Fuck - so gehts!

Wie schafft man das nun, die Gedanken abzuschalten, diesen ewigen Strom an Bewertungen, Ideen, Fragen usw und statt dessen den Moment zu (er)leben?

Na klar, Meditation! Ist ja nix Neues.

Während meiner stressigen Zeit als Personalmanagerin kam der Gedanke immer mal wieder. „Vielleicht sollte ich es mal mit Meditation probieren, um mein Gedanken-Hamsterrad abschalten zu können…

Huuh! Meditation…

  • …dafür hab´ ich keine Zeit.
  • …was könnte ich alles in der Zeit tun?,
  • …ich kann (und will!!!) nicht still sitzen,
  • …ich finde keine Ruhe dafür,
  • …sobald ich mich hinsetze und versuche den Kopf frei zu machen, fangen die Gedanken erst richtig an zu kreisen,

Kennst Du diese Ausreden? Sie sind von mir…. Und ich kenne viele, viele Menschen – vor allem Frauen – denen das ähnlich geht!

Viele Jahre später, ich hatte die Idee vom „richtigen Meditieren“ (in meiner Vorstellung: mit geschlossenen Augen im Lotussitz und Mudra still sitzen 😉) eigentlich bereits für immer an den Nagel gehängt.

Durch meine Nia-Praxis lernte ich, dass ich weder extra Zeit dafür benötige, noch still sitzen muss, noch – erst – Ruhe finden muss:

immer dann, wenn ich etwas mit Hingabe tue, egal ob das abwaschen ist, Nia unterrichten, meine Musik zählen, Gemüse schnippeln oder an einem Glas Rotwein nippen, sind das für mich meditative Momente.

Immer dann, wenn ich etwas mit Hingabe tue, bin ich im Flow, bin ich in meinem Körper, bin ich im Jetzt!

Für mich bedeutet Meditation „in den Körper kommen“ – alles, was ist, in diesem Moment ist „wahr nehmen“ und die Dinge, die ich tue, bewusst mit Hingabe zu tun, so gut wie es mir in diesem Moment eben möglich ist!

„Always do your best!“ – ist eines der Four Agreements – der vier Energieverbündeten, für die wir Nia Teacher am Anfang unserer Ausbildung unser Wort geben! Und „Always do your best!“ – bezieht sich dabei nicht nur auf die Nia Stunden, sondern auf unser gesamtes Leben!

Mehr Details dazu sowie ein pdf zum downloaden findest Du auch meinen Blog-Artikel Natürliche Zeit und lebendige Meditation!

Fazit

Unsere Gedanken sind ein mächtiges Werkzeug, das wir nutzen können, um unsere Realität zu erschaffen.

Durch sie bringen wir die ungeformte Energie des Universums in Form, die uns die Richtung für unsere Worte und Taten gibt. Jeder Gedanke ist wie ein Stein, der in einen See fällt und Wellen in unsere Welt sendet, um alles zu beeinflussen, was sie berühren.

Wir können unseren Fokus wählen und wie wir unsere Energie investieren, was uns die Kraft gibt, unser Leben so zu gestalten, dass es das ist, was wir in jedem einzelnen Moment wählen.

Raus aus dem Kopf – rein in den Körper!

Du hast den Kontakt zu Dir und Deinem Körper verloren, hast das Gefühl, auf direktem Weg in den Burn Out zu schlittern oder möchtest Dir einfach wieder mal Zeit für Dich nehmen? Vielleicht passt mein brandneues, körperorientiertes Coaching-Programm Joyful Body – Soulful Life für Dich. In diesem Programm begleite ich Dich – step by step virtuell – in 12 Wochen aus dem Kopf in den Körper:

mit achtsamen, freudvollen Tanzsessions, tiefgehenden Yin Yoga und Faszienübungen, Spür-Übungen, Meditationen, Reflexionen und Gruppen-Coachings!

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, kannst du Dich hier unverbindlich auf der Warteliste für den nächsten Durchgang, eintragen und Dir einen tollen Bonus sichern. Du bekommst rechtzeitig eine Einladung zu einem Info Webinar + Tag der offenen Tür, bei dem Du hinter die Kulissen schauen und für Dich beurteilen kannst, ob dieses Programm für Dich passt, bevor Du Dich zum Kauf entscheidest.

Welcome to your home – welcome back in your body!

Deine Kristin

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