Wildkräuter-Topfenknödel mit Bärlauch-Butter

Flaumig-zarte Wildkräuter-Topfenknödel, die jedem Mehlspeisen-Liebhaber das Herz höher schlagen lassen.

Mit vielen frischen Wildkräutern und Bärlauch, mit wenig oder sogar ohne Gluten im gnocchi-ähnlichen Teig auf Kartoffel-Topfen-Basis!

Ein Hochgenuss – auch für Nicht-Vegetarier!

Um ohne die Story gleich zum Rezept für die Topfenknödel zu springen, hier klicken!

Die Natur hat das alles schon sehr perfekt eingerichtet!

In diesem Jahr fällt mir das besonders deutlich auf und es begeistert mich. Noch vor einem Monat beim letzten Vollmond habe ich mein Fastenexperiment gestartet und bereits während dieser Zeit ging es los…

Jetzt ist die Zeit der Fülle angebrochen!

Alles blüht und sprießt, der Wald leuchtet in frischem Maigrün und wer keinen Garten hat, hat jetzt die Möglichkeit von der Fülle der Natur in der eigenen Küche zu profitieren!

Die Power, die jetzt in den Pflanzen steckt, ist genau die Power, die der Körper nach den Entbehrungen des Winters, der dunkeln Jahreszeit braucht. Ich spreche nicht (nur) von der unglaublichen Fülle an Nährstoffen, die in den frischen Pflanzen steckt, sondern auch von der Lichtinformation – den Biophotonen – und von strukturiertem Wasser in den Pflanzen, das der Körper viel besser aufnehmen kann und das lebenswichtig für alle biochemischen Vorgänge in unserem Körper ist. Mehr dazu in einem Blog-Artikel, der noch geschreiben werden muss 😉.

Passionierte Gärtner (wie meine Eltern) und Bio-Bauern (die kein Gift dagegen spritzen), kommen mit dem „Unkraut“ jäten kaum noch hinterher!

Meine Bio-Bäurin Anna Ambrosch vom Jaklhof nennt „Unkraut“ liebevoll „Beikraut“ und ab und zu ist eine Handvoll Vogelmiere mit im Salat… 😉

Wie die Natur es vorgesehen hat: Nach dem Fasten werden die Speicher wieder aufgefüllt

In diesem Frühjahr habe ich erstmalig nach zwanzig Jahren gefastet und eine äußerst positive Erfahrung damit gemacht. Hier findest Du meine Artikelserie zu meiner Fastenerfahrung inklusive Anleitung . Anlass war mein Immunsystem, das durch meine Trauer nach der Krankheit und dem Tod meines Hundes Amica, völlig schlapp gemacht hatte.

Ich wollte ein Reset… zurück an den Start.

Genau in dieser Fasten-Zeit hat die Natur durchgestartet und mein Garten und die umliegenden Wiesen „schreien“ mich regelrecht an:

„Iss mich! Trink mich! Ich bin hier um Dich zu heilen!“

Du lachst?

Ein sehr guter Freund und Mann meiner Freundin Diana ist der Seelengärtner Alfred Zenz. Erst neulich auf meiner letzten Wildkräuterwanderung, hat Alfi von einer Kundin aus seiner Zeit als Garten-Landschaftsbauer erzählt:

der Garten dieser Frau wucherte über und über mit Giersch zu und nun hatte sie den Profi Alfred beauftragt, dem „Teufelszeug endlich dem Garaus zu machen“! Sie hätte so starke Arthrose, dass sie eigenhändig nicht mehr dagegen ankommen würde, da sie ihre Hände mittlerweile nicht mehr bewegen konnte.

Viele Jahre später ist Alfi mittlerweile der Seelengärtner. Er gibt geniale Naturseminare, die weit mehr sind als reine Wissensvermittlung, er führt Unwissende wie mich in die fabelhafte (im wahrsten Sinne des Wortes) Welt der Wildkräuter ein und… er channelt Pflanzengeister!

Alfred erzählte uns, dass er viele Jahre später als er seine Liebe zu den Wildkräutern entdeckte, erfuhr, dass Giersch von jeher durch seine entzündungshemmende und entsäuernde Wirkung als Gicht- und Arthrosemittel bekannt war.

Er dachte sich: „Was, wenn die Pflanze der Dame einen Hinweis geben wollte und das perfekte Heilmittel gewesen wäre?

Mittlerweile hat er viele solche Geschichten auf Lager und entdeckt sie auch bei seinen Recherchen: unsere Vorfahren, die weisen Frauen und Druiden wußten instinktiv, dass Pflanzen, die in der Nähe von Menschen wachsen eine Botschaft für sie haben. So wurden Heilkräuter entdeckt. Uns ist dieses natürliche Gespür leider verloren gegangen.

In Alfreds Seminaren kann man diese Fähigkeit wieder aufleben lassen…

Meine Lieblings-"Unkräuter" im Frühjahr: Brennessel und Giersch

Wenn ich das meinen Eltern erzähle, fassen sie sich an den Kopf… 😂

Meine Eltern haben einen 3.500 qm großen parkähnlichen Garten mit Teichen, Gemüsegarten, verschiedenen „Garten-Zimmern“, Stauden, Rosen, (Obst-) Bäumen und blühenden Hecken. Ihr Garten wurde bereits in verschiedenen Gartenzeitschriften vorgestellt…

Ein wahres Paradies, das bei ihrem Tag des offenen Gartens Busladungen voller Bewunderer anzieht.

Brennesseln und Giersch sind die schlimmsten „Feinde“!

Bei uns sieht das etwas anders aus…

Schauen wir also um die Ecke, was da so schönes wächst… derzeit sind es Brennesseln, Giersch und Gänseblümchen.

Die Brennesseln erwarten wir jedes Jahr bereits sehnsüchtig, da wir, sobald die ersten Triebe zu sehen sind, jeden morgen eine Kanne frischen Brennesseltee trinken.

Giersch habe ich erst vor wenigen Jahren bei unserer ersten Wildkräuterwanderung mit Alfred + Diana so richtig kennen und lieben gelernt.

So landen derzeit jeden morgen ein paar Hände voll davon in unserer Wildkräuter-Spinat-Eier-Pfanne oder im grünen Smoothie…

Die Gänseblümchen eignen sich wunderbar zur Deko von schönen, bunten Frühlingssalaten oder schwimmend auf der rote-Beete-Suppe… ein Traum!

Ok, und was macht man sonst noch Leckeres damit?

Nachdem ich hier im Land der Mehlspeisen wohne, aber kein großer Freund von glutenlastigen Weißmehl-Speisen bin, musste ein Rezept her, das eine andere Basis hat, als Mehl: Kartoffeln!

Der Teig für die Wildkräuter-Topfenknödel ist also eher ein Gnocchi-Teig mit Topfen, mit wenig Vollkorn-Dinkelmehl, wer eine Gluten-Unverträglichkeit hat oder es komplett meiden möchte, tauscht das Dinkelmehl einfach mit Buchweizen-Mehl aus.

Praktischerweise war mein Liebster Christian bei der Wildkräuter-Wanderung dabei 😁… also kurzerhand den Mann zum Kräuter sammeln in den Garten und Wald geschickt, während ich den Teig vorbereite…

Und so wird´s gemacht!

Zutaten für die Wildkräuter-Topfenknödel

Für den Wildkräuter-Topfenködel-Teig:

  • 500 g Kartoffeln, geschält und je nach Größe geviertelt oder geachtelt
  • 250 g Topfen (Quark)
  • ca. 110 g Dinkel-Vollkornmehl (variiert je nach Größe der Eier und Feuchtigkeit des Topfens)
  • 4 Eigelb oder 2 ganze Bio-Freiland-Eier
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 1/2- 1 getrichenen Teelöffel Kräutersalz, wir nehmen selbst gemachtes Wildkräuter-Salz, alternativ Kräuter-Meersalz, z.B. von Alnatura, ein gutes Steinsalz oder Meersalz – bitte kein Kochsalz (Kochsalz ist von allen wertvollen Mineralien getrenntes Natriumchlorid),
  • bunten Pfeffer
  • 150 – 200 g frisch gesammelte, gemischte Wildkräuter (z.B. Brennesseln + Giersch)

Für die Bärlauch-Butter:

  • 150-250 g Weide-Butter oder (noch besser) Rohmilchbutter
  • eine gute Doppel-Handvoll frischen Bärlauch
  • (Bärlauch- oder Kräuter-) Salz, Pfeffer

Außerdem:

  • Parmesan zum selber drüber reiben

Zubereitung:

Kartoffeln etwas weicher kochen, abgiessen und etwas ausdampfen und abkühlen lassen.

Währendessen die Wildkräuter gründlich waschen und kurz in kochendem Wasser blanchieren (nur kurz untertauchen und sofort wieder raus holen), und mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie ihre Farbe behalten. Anschliessend sehr gut ausdrücken und fein hacken.

Das Blanchier-Wasser nicht weggiessen:

Darin können gleich die Wildkräuter-Topfenknödel gekocht werden! Dafür muss es jetzt noch gut gesalzen werden.

Dann die abgekühlten Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und mit Mehl, Eiern oder Eigelben, Parmesan, Topfen, Salz und Pfeffer zu einem klebrigen Teig verkneten. Wenn er zu feucht ist, etwas mehr Mehl unterkneten.

Wenn der Teig die gewünschte Konsistenz hat und alles gut vermischt ist, die gehackten Wildkräuter darunter mischen und ebenfalls sehr gut verkneten. Aus dem Teig ca. Tischtennisball-große Knödel formen und vorsichtig mit der Schaumkelle in das siedende Salzwasser absenken.

Die Knödel versinken erst, und nach ca. 8 Minuten schwimmen sie oben und sind fertig. Knödel wieder mit der Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser fischen und zum Abtropfen evtl. kurz auf ein Gitter legen.

Inzwischen in einer großen Pfanne die Butter schmelzen, Bärlauch waschen, sehr trocken tupfen, fein-nudelig schneiden und in die geschmolzene Butter geben.

Die Wildkräuter-Topfenködel in die Bärlauch-Butter geben und je nach Wunsch leicht bräunen lassen oder sofort servieren.

Am besten direkt am Teller oder vorher in der Servier-Pfanne nochmals mit Parmesan überreiben… und…

… an die Teller, fertig, los!

 

Tipp "Variationen"

Du kannst das Rezept einfach je nach Jahreszeit mit unterschiedlichen Wildkräutern, Spinat oder Mangold zubereiten oder an Deinen Geschmack anpassen.

Wenn die Bärlauchzeit vorbei ist, schmeckt auch Salbei-Butter oder eine Knoblauch-Kräuter-Butter ganz wunderbar!

Viel Spass am Experimentieren, Probieren und guten Hunger!!!

Welche Variationen hast Du ausprobiert? Was schmeckt Dir am besten? Schreib´ Deine Variationen und Tipps in die Kommentare! Ich freu´ mich drauf!

Alles Liebe

Deine Kristin

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