Über mich… Umwege zum Seelenweg

Die Krise ist ein produktiver Zustand!
Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastophe nehmen!

Die Artikel der Serie "Umwege zum Seelenweg"

  1. Mein Warum… Umwege zum Seelenweg
  2. Mein Eat-Dance-Love-Jahr!
  3. Was ist eigentlich Biohacking?
  4. Erfüllte Partnerschaft – selbstgemacht
  5. Wie aus Krankheit & Tod ein neuer Weg für Gesundheit entstand, erscheint im November 2018

Ich sage nur: "Das Universum findet immer einen Weg!"

Mein erster Berufswunsch mit vier bis sechs Jahren war Trapezkünstlerin. Ich wollte auch so fliegen wie die Artisten hoch oben im Zeltdach vom Zirkus Krone. Die Vorstellungen wurden damals noch im Fernsehen übertragen und manchmal gab es auch einen Einblick in das Zirkus-Leben.

Ich stellte es mir damals wunderbar vor, mit einer Zirkus-Familie von einer Stadt zur anderen zu reisen, ein schönes buntes Zirkus-Zelt aufzustellen, immer wieder mit atemberaubenden Vorstellungen viele Menschen zu begeistern und in so einem gemütlichen Wohnwagen wohnen…

Also hängten mir meine Eltern auf dem Dachboden ein Trapez auf und ich übte damals schon Umschwünge und Saltos mit stehendem Abgang auf dem Boden.

Dann sind wir aufs Land gezogen und unsere Nachbarn waren Bauern. Und schon wollte ich Bäuerin werden, Kühe, Schweine und Hühner halten, Brot backen und Marmelade und Gurken einkochen, selber Wurst machen, das fand ich damals alles toll.

Als ich mitgekriegt habe, dass Tiere auch krank werden können schwenkte ich um auf Tierärztin. Bis ich als Teenie Praktikum bei unserer Tierärztin machte und verstand, dass ihr Hauptjob darin bestand, 400 Schweine durchzuimpfen… Gleichzeitig zeichnete sich ab, dass mein Notendurchschnitt eh‘ nicht für den Numerus Clausus ausreichen würde.

Darauf hin sind mir die Berufswünsche erstmal ausgegangen.

Die verschütteten Talente...

Nein, es war definitiv nicht geplant, dass ich „etwas mit Tanz, Gesundheit, Heilung oder Yoga“ machen würde. Noch nicht mal ansatzweise…

Ich hab´ natürlich etwas „Richtiges“ gelernt… Genauer gesagt: mehrere „richtige“ Ausbildungen gemacht: so wurde ich erst mal Tischlerin. Dann begann ich Sonderpädagogik zu studieren (was ich bereits nach 2 Monaten wieder aufgab).  Es folgte eine weitere Ausbildung als Industriekauffrau und anschließend eine 2jährige Aufstiegsfortbildung als Personalfachkauffrau…

In der Schule habe ich Sport gehasst und ab der Mittelstufe verweigert und geschwänzt: mit Ballsportarten kann man mich jagen, mit Laufen und Leichtathletik geht’s mir ähnlich. Die Dinge, die ich gut konnte, wie Boden- und Geräteturnen, waren auf dem Gymnasium leider nicht mehr Bestandteil des Sport-Unterrichtes.

Eigentlich war schon alles da:

Andererseits war ich immer das erste Mädchen, das auf jeden Baum kletterte. Ich konnte ohne eine einzige Reitstunde „reiten“ und ritt ohne Sattel auf unseren Ponys durch Feld, Wald und Wiesen.

Später in der Disco war ich dann die erste und die letzte auf der Tanzfläche.

Die ganze Story dazu findest du hier: 7 Praxistipps für Deinen Start Nia zu tanzen.

Photo by Tiraya Adam on Unsplash

Am Anfang war das Essen

Kochen, Essen und Ernährungsthemen habe ich, Mama und Oma sei dank, bereits als Kind geliebt. So quälte ich meine Freundinnen regelmäßig mit dem Spruch „Komm…, Du musst wenigstens probieren!“, wenn´s bei uns wieder so komische Dinge, wie Labskaus gab!

Mit 14 stellte ich bereits selber Ringelblumensalbe her, pulverisierte Weidenrinde, um selber Aspirin zu machen, produzierte nach Hobbythek-Rezepten selber Shampoo und fabrizierte aus grünen Walnüssen ein Anti-Bremsen-Spray für unsere Pferde.

In der Schule schlug ich als Thema „Naturkosmetik“ für die Projektwoche vor. Anschließend führte ich diese Woche dann durch: vom Einkauf der Materialien, Leitung des Projekt-Teams, Herstellung + Verkauf der Produkte…

Ich hätt‘ auch gern mit Tollkirsche und Stechapfel und den Hexensalben aus meinem Lieblingsbuch „Hexenfurz und Teufelsdreck“ experimentiert, aber das war mir dann doch zu heikel…

Weitere Lieblingsbücher als Teenie waren „Das große Buch vom Leben auf dem Lande“ und Barbara Rüttings „Meine Vollwertküche!“

Väterlicherseits komme ich aus einer musikalischen und kreativen Ärztefamilie in Norwegen, mütterlicherseits aus einer singenden, kochenden und gartelnden Handwerkerfamilie aus dem Oldenburgischen…

Durch Ausbildung und Beruf gingen dann diese wunderbaren, natürlichen Interessen und Begabungen heimlich, still und leise verloren…

Eine "richtige" Karriere

Ich machte sehr schnell und erfolgreich Karriere als Personalmanagerin in den Männerdomänen der Bau- und Metallindustrie. Jahrelang fokussierte ich mich auf Fortbildungen für Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht, Personal- und Organisationsentwicklung. Und ich liebte meinem Job.

Das einzige, was mir die ganze Zeit von meinen Interessen aus Kindertagen blieb, war die Begeisterung für Ernährung, fürs Kochen + Essen.

Mehr dazu, wie ich mein (Körper)Bewusstsein verlor und wie durch Nia wieder meinen Weg zu Freude und Flow gefunden habe, kannst Du sehr amüsant in den verlinkten Blog-Artikeln nachlesen.

Lifestyle-Change Nr. 1: Meine Coaching-Ausbildung

Bis ich 1999 von meiner besten Freundin Dagmar erstmalig das Wort „Coaching“ hörte, stand alles unter dem Karriere-Stern.

Eines Tages kam Dagmar „von so einem Wochenende wieder“. All ihre Probleme schienen sich an diesem Wochenende in Luft aufgelöst zu haben. Sie war mega begeistert, energiegeladen und gut drauf…

So, dass es kaum zum aushalten war. Höchstgradig suspekt!

Ich beobachtete.

Zwei Jahre später war sie immer noch so gut drauf. Sie hatte in der Zwischenzeit in unserem gemeinsamen Urlaub in Andalusien ihren Traummann kennengelernt und hatte ihren „sicheren“ Job als Lehrerin in Deutschland gekündigt. Anschließend ist sie mit ihm in die Toskana ausgewandert, um dort ein Agriturismo aufzubauen und Wanderritte auf dem Appenin anzubieten.

Außerdem war sie Mutter geworden und machte das alles mit spielerischer Leichtigkeit. (Mehr über ihren Aussteigerhof Le Costarelle findest du hier.)

Immer wenn sich meine Gedanken im Kreis drehten, stellte sie mir schlaue Fragen, die mich echt zum Nachdenken brachten.

2003 war ich dann soweit:

ich ging zum Einführungsabend der CoachingAcademie in Bielefeld und war so begeistert, dass ich gleich am nächsten Basistraining dabei war.

Dann Beziehungstraining, Kommunikationstraining, Geldtraining, Empowermenttraining und schließlich: die Coachingausbildung und einige Assistenzen.

Photo by Perry Grone on Unsplash

Mir war sehr schnell klar:

DAS ist es, DAS will ich auch machen…

Solche tolle lebensverändernden Gruppen-Trainings anleiten. Soviel Power und Begeisterung in so kurzer Zeit… Tolle Leute zusammen bringen, die ähnliche Power haben, erfüllende Beziehungen leben, wertschätzende Kommunikation, Empowerment, Leichtigkeit & Lebensfreude!

Bereits in den Assistenzen während der Ausbildung war ich (merkwürdigerweise) immer diejenige die für die Musik oder für die aktiven Tanzpausen oder für das gesamte Trainingsmanagement eingeteilt wurde.

Lifestyle-Change Nr. 2: Aus dem hektischen hohen Norden Deutschlands in's gemütliche Österreich

Etwa gleichzeitig lernte ich durch meine Firma meinen Ex-Mann kennen. Durch ihn kam ich nach zwei Jahren Fernbeziehung nach Österreich, in die schöne Steiermark (heute glaube ich: das war der eigentliche Zweck dieser Beziehung …).

In Graz und in der Steiermark fühlte ich mich angekommen. Der Lifestyle, die Gemütlichkeit, die Weinberge und das Grazer Hügelland… Als ich das erste mal die Sporgasse hinunter zum Grazer Hauptplatz ging, brach ich in Tränen aus. Vor lauter Glück und dem Gefühl endlich zu Hause zu sein.

Erstens: es kommt anders, zweitens: als man denkt

Hier sollte sich alles ändern: meine Ausbildungen und meine Berufserfahrung wurden nicht anerkannt, schließlich hatte ich keinen Titel…

Meine Coachingausbildung: nicht anerkannt.

Mein Traum, mich in Österreich als Coach für Persönlichkeitsentwicklung selbstständig zu machen, war dahin.

Im Personalbereich bekam ich keine Führungsposition mehr. Ich arbeitete zwar an der Uni Graz in der Personalentwicklung, hatte jedoch plötzlich 5 Hierarchie-Ebenen über mir. Ich hatte weder ein Budget, noch die Erlaubnis irgendeine Entscheidung alleine zu treffen.

Als Personalmangerin aus der deutschen Metallindustrie nach Österreich in die Personalabteilung der Universität zu gehen, ist ungefähr so lustig, wie von Tempo 270 km/h auf Tempo 30 km/h runter zu bremsen. Oder dauernd mit einem tiefer gelegten Ferrari in Schrittgeschwindigkeit über die Hubbels durch die Spielstrasse zu fahren.

Ich kam fast täglich heulend von der Arbeit.

Zum Glück hatte ich meinen Hund und liebte den Rest meines Lebens in Österreich. Besonders das Essen und den guten Wein.

So kam es, dass ich mein zweites ICH entwickelte: mein Moppel-Ich!

Der berufliche Frust ließ mich noch mehr die schönen Seiten des Lebens geniessen. Dazu kam, dass ich in Graz kein Fitnessstudio fand, dass so ein tolles Kursprogramm angeboten hat, wie mein vorheriges in Bremen.

Ja, ich hatte zwischenzeitlich als Ausgleich zu meinem geliebten, aber stressigen Personaler-Job in meinem tollen Fitness-Studio in Bremen meine Freude an der Bewegung wieder gefunden… aber diese Geschichte erzähle ich bereits an anderer Stelle.

Noch nicht Nia, aber dass Nia mich über kurz oder lang finden musste, ist mir im nach hinein betrachtet klar!

So kam zu dem beruflichen Frust bald der körperliche Frust dazu: ich wurde immer moppeliger und steifer… Und das mit Mitte dreißig!

Lifestyle-Change Nr. 3: Vom Moppel-Ich zur Fitnesstrainerin

So kam es, dass ich eines Tages vor dem Computer hockte und mich fragte wie ich wieder mit Spaß rank, schlank und fit werden könnte.

Ein Geistesblitz… da war doch letztes Jahr jemand beim Trainings von der Coachingakademie!

  • Wie war noch der Name? Ah, ja… Lea. Und wie hieß das nochmal, wovon sie erzählt hatte? Nia…
  • „Lea + Nia“ gegoogelt + Xing-Profil mit weiterführenden links gefunden,
  • auf Youtube Nia-Videos geschaut,
  • vor lauter Aufregung nicht mehr still sitzen können,
  • Nia Whitebelt Ausbildung gefunden,
  • Ann Christiansen angerufen und zwei Wochen später nach Hamburg geflogen,
  • Nia in die Steiermark gebracht,
  • Kurse aufgebaut,
  • Job gekündigt,
  • noch viele weitere Ausbildungen im Gesundheits- und Bewegungsbereich gemacht und
  • als Trainerin selbstständig gemacht…

Das war die Schnell-Version.

Die ganze Geschichte dazu kannst Du unter Kristin und Nia… Die Entdeckung meines Lebens lesen!

Lifestyle-Change Nr. 4: Trennung und Eat-Dance-Love-Sabbatical

Weihnachten 2009 offenbarte mir mein Ex-Mann, dass er sich in meine Freundin verliebt habe und sie sich in ihn und dass er nun mit ihr den Rest seines Lebens verbringen wollte.

Was damals natürlich ein riesen Drama war, wurde im nachhinein gesehen zu einer so coolen Geschichte und hat mir so unglaubliche Möglichkeiten eröffnet, dass ich heute nicht da wäre, wo ich jetzt bin: Selbstständig als Coach & Trainerin für Bewegung, Gesundheit und Lebensfreude. Daher musste ich dazu eine eigene Geschichte schreiben:

Lies´ hier die ganze Geschichte zu meinem Eat-Dance-Love-Jahr!

Lifestyle-Change Nr. 5: Butterkaffee, intermittierendes Fasten und Biohacking

Wie viele andere bin ich mein Leben lang auf der Suche nach perfekter Gesundheit, nach der optimalen Ernährungsform, nach Flow und Lebensfreude.

Auf diesem Weg hab ich alles Mögliche selber ausprobiert und getestet, von der bereits erwähnten Vollwert-Küche von Barbara Rütting in den 80ern, über die Brigitte-Diät + die Fit-for-Fun-Diät in den 90ern, der Glyx-Diät und Walleczek-Methode in den 2000ern, Vegan for Fit von Attila Hildmann 2013…

Möglichst nahrhaft-gesunde Ernährung bei maximalem Genuss, neue Koch-Ideen und immer neue Geschmäcker…

… das waren meine damaligen Ziele. Mir ging es bei diesen „Diäten“ nie darum abzunehmen. Ich habe geschaut, was mir gut tut und schmeckt und was nicht. Das, was funktionierte behielt ich bei, das was nicht funktionierte ließ ich wieder weg.

Hier erfährst Du, wie ich vor einigen Jahren zu Butterkaffee und intermittierendem Fasten kam, was Biohacking mit unseren Omas zu tun hat und wie auch Du es für Dich und Deine Gesundheit nutzen kannst. 

Lifestyle-Change Nr. 6: Mein Seelenpartner und toller Mann Christian

Menschen-und Tierfreund, Naturliebhaber, Problemlöser, Aussteiger, Weltverbesserer & Systemkritiker, Heiler, hellfühliger und kommunikationsstarker Feingeist.

Auch Christian hat erst mal was „Richtiges“ studiert und seinen Seelenjob als Coach dann eher „zufällig“ gefunden.

Ab 07.11. 2018 kannst Du hier im Blog nachlesen, wie ich meinen Seelenpartner und Mann an meiner Seite, Christian im Internet fand und was wir gemeinsam vorhaben…

Lifestyle-Change Nr. 7: Die Krankheit und der Tod meines Seelenhundes Amica

Bis zum letzten Jahr hatte ich es hervorragend geschafft, Krankheit und Tod aus meinem Leben auszugrenzen. Nun hatte das Universum beschlossen mich zu meinen dunkelsten Themen zu führen und löste damit die Wohl größte Krise in meinem bisherigen Leben aus.

Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst oder einen meiner Kurse besuchst, kennst du Teile dieser Geschichte bereits.

Ab Mitte November 2018 kannst Du hier im Blog nachlesen, wie die Geschichte weiter ging und welche Veränderungen Amicas Krankheit und Tod in meinem Leben ausgelöst haben.

Sie haben mich auf einen neuen Weg geführt: Weg von Unwissenheit & Ohnmacht, hin zu Wissen & Selbstverantwortung!

Fazit: Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Diesen Lebenslauf hätte ich nicht planen können.

Kein einziger Abschnitt aus dieser Geschichte ist nutzlos. Ich habe aus meiner eigenen Geschichte gelernt, dass alles immer einen Sinn ergibt. Im Nachhinein.

Ich darf und muss meiner inneren Führung vertrauen. Es führt eh kein Weg daran vorbei.

Auch wenn ich es letztes Jahr in die Wüste geschickt habe: Ich habe mein Urvertrauen tief in mir verankert!

Warum ich Dir das alles so offen erzähle?

Weil ich mit meiner Geschichte anderen Menschen Mut machen möchte!

Mut sich auf die „Geschichten, die das Leben schreibt“ einzulassen, zu vertrauen, dass „das alles einen größeren Sinn hat!

Mut den Karriere-Umweg zu laufen und irgendwann auf den Weg der Seele abzubiegen, auch wenn Verstand und Umwelt schreien: „Du spinnst!“

Aber auch Mut, sich die Zeit zu nehmen, sich seinen Emotionen hinzugeben… der Wut, der Trauer, der Depression und der Liebe!

Emotionen wollen und müssen gefühlt werden um ihre heilende Wirkung zu entfalten und nicht irgendwann als Bombe einzuschlagen!

Hast du selbst ähnliche Geschichten erlebt und weißt nicht, was du tun sollst? Glaubst du, du hast niemanden, dem du Deine Emotionen so offen zeigen kannst?

Glaub mir: Menschen sind froh, wenn jemand anders den Anfang macht!

Fast jeder hat solche Geschichten und sehnt sich nach jemandem, der zuhört, in den Arm nimmt und mit fühlt…

Schreib´ mir gern Deine Fragen oder Anmerkungen in die Kommentare oder auch anonym per Email…

Ich freue mich auf Dein Feedback!

Deine Kristin

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