Fit, bewegt und gesund durch den Sommer

Sommerfülle, Ferien & Faulheit?

Heute ist der letzte Schultag, dann geht´s ab in den Sommer und hier in der Steiermark beginnen 9 Wochen Sommerferien. 🌞

Nach dem der Frühling sich in diesem Jahr, zumindest bei uns, bis spät in den Mai mit kalter Schulter gezeigt hat, ist der Sommer nun endlich angekommen. Die Hitze ist bereits da und die Temperaturen laden zum Grillen, Eis essen und baden ein.

Mit dem Ende der Schulzeit enden auch die meisten Fitnesskurse.

Meine Nia-, Pilates- und Yin Yoga Kurse habe ich in diesem Jahr bereits vorletzte Woche vor meiner Nia-, Pilates – und Yin Yoga Reise ans Meer nach Kroatien beendet. Erfahrungsgemäß gehen die Teilnehmerzahlen mit steigenden Temperaturen in den Keller… 😉

Wer bereits schweißgebadet ist, wenn er die Einkaufstaschen vom Auto ins Haus geschleppt hat, möchte oft lieber mit einem kühlen Radler oder Aperol-Spritz auf die Terrasse oder zur Abkühlung in den See springen. Geschlossene Räume sind oft nach der langen, dunklen Jahreszeit schwer zu ertragen…

Ich kann das allzu gut nachvollziehen!

Warum Du aber im Sommer dennoch nicht auf Deine regelmäßige Bewegung verzichten solltest und wie Du Dein Bewegungsprogramm an den Sommer anpassen kannst, erfährst Du in diesem Artikel!

7 Gründe, warum Du auch im Sommer Dein Bewegungs- oder Fitnessprogramm beibehalten solltest

  1. Wohlfühlkörper das ganze Jahr! Gehörst Du zu denjenigen, die jedes Jahr nach Weihnachten gute Vorsätze für´s neue Jahr schmiedet und vielleicht zu den wenigen, die von Januar bis Juni konsequent am Ball bleiben? Herzlichen Glückwunsch! Dann gehörst Du zu den Ausnahmen! Du hast vielleicht das ganze Frühjahr auf Deine „Bikini-Figur“ hin gearbeitet, bist vielleicht beweglicher geworden, hast es geschafft, Deine Rückenschmerzen los zu werden und vielleicht sogar einige Kilos abgespeckt?Darauf kannst Du mächtig stolz sein… und jetzt willst Du den Sommer geniessen und alles, was Du erreicht hast wieder verlieren? Das wär´ doch echt schade!
  2. Dranbleiben ist leichter, als neu anfangen! Wenn Du jetzt zwei oder drei Monate aussetzt, fängst Du wieder ganz von vorne an! Du musst Dich zu Kursbeginn im Herbst wieder neu aufraffen, wieder denselben „Dehnungsschmerz“, dieselbe Blockade spüren, die Du vielleicht bereits im März überwunden hattest.
  3. Im Sommer fällt das abnehmen + gesünder leben leichter! Im Sommer haben wir alle natürlicherweise mehr Appetit auf frische Salate, erntefrisches Obst und Gemüse. Es fällt viel leichter ganze Mahlzeiten ausfallen zu lassen. Kombiniert mit einem moderaten Herz-Kreislauf-Programm purzeln die Pfunde im Sommer wie von selbst. Nutze das aus!
  4. Wer dran bleibt, hat das extra Eis auch verdient und braucht kein schlechtes Gewissen haben! Je mehr Bewegung du im Sommer einbaust, desto weniger schlagen sommerliche Genüsse wie Eis, Radler oder Weißwein-Spritzer sich auf den Hüften nieder! Halte die Balance zwischen Tun + Nichts tun, Action + Entspannung, (Kalorien) aufnehmen + abgeben, Bewegung + Genuss…
  5. Besserer Schlaf! Wer sich täglich moderat bewegt, schläft auch bei Hitze besser! Die Einschlafzeiten verkürzen sich, es wird weniger Schlaf benötigt und man wacht in der Regel früher und dennoch ausgeruht, auf!
  6. Bessere Entgiftungs-Leistung und höhere Nährstoffaufnahme! Mehr Wasser, mehr Schwitzen bei weniger Bewegung, mehr Nährstoffe… das geht im Sommer fast von selbst. Warum nutzen wir das nicht zu unserem Vorteil und machen gleich ein kleines Detox-Prgramm aus dem Sommer? Wenn wir sowieso schon mehr trinken, gern knackige, köstliche, bunte Salate und Beeren essen und schwitzen, warum kurbeln wir unseren Stoffwechsel nicht mit einem genussvollen Bewegungsprgramm ein bißchen mehr an, und sorgen dafür, dass wir die ganzen Winter-Schlacken aus unserem Körper putzen? Sobald die Gifte ausgeschieden sind, können die Nährstoffe aus all den guten frischen Nahrungsmitteln, die uns im Sommer regional und saisonal zur Verfügung stehen, ihr Wunderwerk tun, Vorräte wieder auffüllen und der Körper kann seine Selbstheilungskräfte aktivieren.
  7. Glückshormone selbst gemacht!  Durch Bewegung kurbelt unser Körper die Endorphinproduktion an. Wenn Du das ganze noch draussen im Tageslicht oder in der Sonne machst, multipliziert sich dieser Effekt und die Vitamin D Produktion wird ausserdem angekurbelt. Die ganze Hormonachse und die zirkadianen Rhythmen des Körpers können sich wieder normalisieren und richtig einstellen.

Waren das genügend Gründe, um Dich zu motivieren, dran zu bleiben? Dann erfahre jetzt, wie Du es schaffst und worauf Du achten musst, damit Du auch im Sommer mit Spaß an der Sache dabei bleibst und wie Du Dein Bewegungsprogramm sinnvoll ergänzen kannst!

Wie gut das geht, haben wir letzte Woche wieder in Kroatien gezeigt

Wir haben es bewiesen!
Ja, es geht… man kann auch bei 39° C eine Stunde Nia tanzen … wenn man danach ins Meer springen kann! 😉

Alle Teilnehmerinnen haben überlebt! 😬

Wie Du auch im Sommer fit bleibst und worauf Du bei Deinem Bewegungsprogramm im Sommer achten solltest

Supi, Du bist noch dabei…

Um es Dir möglichst leicht zu machen durchzuhalten, beachte die folgenden Tipps:

  1. Salz ist Leben – Salz ist Energie! Wer mehr schwitzt, scheidet mehr Salz aus und muss auch mehr Salz aufnehmen, um alle Körperfunktionien sicher zu stellen. Beginne den Tag mit einem Glas Zitronen-Salzwasser. Bitte nutze kein raffiniertes-entmineralisiertes Kochsalz, sondern Stein-oder Himalaya-Salzsole, oder noch besser: Meerwasser, um den Ionen-Fluss (und damit den Energiefluss!) im Körper sicher zustellen und den Körper mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen zu versorgen. Nein, nicht pur… verdünne die Lösung so, dass sie mild-salzig schmeckt – etwa wie Tränenflüssigkeit oder eine gute Suppe.
  2. Wasser trinken! Beginne bereits morgens gleich nach dem Salzwasser mit dem ersten großen Gals Wasser. Trinke über den Tag verteilt reichlich Wasser und nicht erst, wenn Du Durst hast. Stelle Dir notfalls den Wecker und trinke jede Stunde ein großes Glas Wasser. Fülle vor allem bereits vor Deinem Training Deine Wasser-Reservoirs auf, damit Dein Blut während des Trainings besser fliessen kann und damit Dein Herz nicht extra schwer arbeiten muss, um es durch den Körper zu pumpen. Steige auf gefiltertes Leitungswasser oder in Glasflaschen abgefülltes Quellwasser um und vermeide Wasser aus Plastikflaschen. „Plastikwasser“ ist nicht nur eine riesige Belastung für die Umwelt, sondern auch für Deinen Körper: die meisten Mineralwässer weisen Weichmacher und andere schädliche Substanzen auf. Unser Leitungswasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist i.d.R. besser kontrolliert als die meisten Mineralwasser! – Damit sparst Du Dir auch das Wasserkisten-Schleppen und hast mehr Zeit für Dein Training! 😉
  3. Geh´ gleich morgens raus  – barfuss Tau treten – um Dich zu erden und positive Ionen (die positiven sind in dem Fall die negativen!! 😉) abzuleiten und Dich wieder negativ (=das ist für den Körper positiv!) aufzuladen. Am besten, Du machst auch gleich Dein Training, die 13 Gelenke-Übung, ein paar Sonnengrüße, Deine Dehnungen hier draussen barfuss auf gewachsenem Boden!
  4. Iss´ leicht! Nutze das üppige, frische, saisonale und regionale Obst- und Gemüseangebot. Nutze besonders die wasserreichen Obst- und Gemüsesorten, wie Gurke, Zucchini, Melone, Kürbis, Tomaten… am besten für frische, bunte Salate. Geb´ jeden Tag eine Hand voll Wildkräuter (Giersch, Vogelmiere, Brennessel, Löwenzahn…) mit in den Salat oder pürier´ sie mit dem Dressing. Das gibt ein sensationell grünes Dressing, das gleichzeitig ein grüner Smoothie ist und Dich mit zusätzlichen Vitalstoffen versorgt!
  5. Lass´das Frühstück ausfallen und verlege Dein Training in die frühen Morgenstunden. Die kühlen Morgenstunden sind ideal für Herzkreislauf-Training. Nutze die (durch das ausgefallene Frühstück) gewonnene Zeit, für ein kurzes, knackiges Workout: so führst Du ganz nebenbei das intermittierende Fasten ein, gibst Deinem Körper mehr Zeit zur Regeneration und bringst Deinen Stoffwechsel auf Hochtouren!
  6. Runter vom Gas! Höre auf Deinen Körper und lass´ es langsam angehen. Bei hohen Temperaturen muss der Körper eh schon mehr leisten als sonst. Gleichzeitig fällt es bei viel Licht, Luft und Sonne und frischer Ernährung viel leichter zu powern. Nutze Dein Sommer um mehr in Deine Natürliche Zeit zu kommen und besser auf Deinen Körper zu hören. Mache Dein Leben zur lebendigen Meditation.
  7. Lass´die Hüllen fallen! Je weniger Kleidung Du beim Workout an hast, umso besser. In unserer Nia-, Pilates- und Yin Yoga Woche in Kroatien tragen wir nur noch Bikinis für unsere Yoga Session morgens am Meer. Der auf der Haut verdunstende Schweiß kühlt den Körper. Gleichzeitig kann Dein Körper seine Vitamin D Produktion wieder hochfahren und leere Speicher wieder auffüllen. – Wenn Du sonnenempfindlich bist, gehe lieber in den Schatten statt Sonnencreme zu nutzen. Auch Sonnencreme enthält einen Haufen Schadstoffe (die durch die offenen Poren beim schwitzen leicht in den Körper gelangen) und verhindert leider die viel wichtigere Vitamin D Produktion! Wenn Du einen milden natürlichen Sonnenschutz verwenden möchtest, nutze Kokosöl. Das hat zumindest ca einen 2er Lichtschutzfaktor.
  8. Morgens aktvieren, abends runter kommen! Verlege die schweißtreibenden, aktivierenden Trainingseinheiten, wie tanzen, laufen, etc. eher in die Morgenstunden, um „in Gang zu kommen“ und entspannende, meditative, kräftigende Trainingseinheiten, wie Pilates, Yin Yoga… in die Abendstunden, vor dem Schlafen. Auch das hilft, den Körper wieder auf die natürlichen Rhythmen einzustellen und vor allem – besser zu schlafen!
  9. Besser kurz als gar nicht! Es muss nicht immer gleich eine ganze Stunde sein. Um Deine Beweglichkeit zu erhalten, reichen auch kleine 5 Minuten Einheiten, wie die Nia 5 Stages oder die 13 Gelenke-Übung. Mache eine Serie Sonnengrüße oder Deine Lieblingsdehnungen. Zum Tanzen stelle Dir eine 20 Minütige Playlist mit Deinen Lieblingssongs zusammen und tanze dazu im Garten: Achtung – nicht das Warm Up (z.B. 13 Gelenke) vergessen!
  10. Verbinde das Nützliche mit dem Schönen: eine Radtour oder Spaziergang zur Eisdiele oder in die Stadt zum shoppen, verlege Meetings und Besprechungen in den Park und geh´ mit Deinem Gesprächspartner spazieren, statt bei schlechtem Kaffee in klimatisierten Besprechungsräumen zu hocken!
Photo by Kate Joie on Unsplash

Ich hoffe, ich konnte Dich mit diesem Beitrag inspirieren dran zu bleiben und den Sommer zu nutzen Deinem Körper zum besten Deines (bisherigen) Lebens zu machen!

Gemeinsam gehts leichter!

Du würdest ja gerne, aaaaaber….

  • Dir fehlen Ideen, was Du machen kannst?
  • Dir fehlt die Anleitung?
  • Dir fehlt jemand, der Dich motiviert?
  • Dir fehlt die Community?

Dir kann geholfen werden!
Weil im diesen Jahr besonders viele meiner Kurs-Teilnehmerinnen danach gefragt haben, habe ich mir etwas überlegt… und herausgekommen ist die „Fit-durch-den Sommer-Challenge“!

Zu Ferienbeginn – mit dem Beginn nächster Woche – startet meine brandneue „Fit-durch-den Sommer-Challenge“!

8 Wochen lang begleite ich Dich virtuell mit knackigen kurzen und langen Nia Classes, genussvollen Stretch & Relax, Pilates und Yin Yoga Einheiten und entspannenden Meditationen durch den Sommer! Alle zwei Wochen bekommst du eine mail mit Deinem Programm für die nächsten beiden Wochen. Du kannst Dir die Zeiten völlig frei einteilen und Dich in der angeschlossenen Facebook-Gruppe mit den anderen Teilnehmerinnen austauschen, verabreden, zusammentun…

Lust dabei zu sein?

Dann klicke hier oder auf Foto oder Button um mehr zu erfahren und bei unserem Sommer-Frische-Programm dabei zu sein!

Ich freu mich auf Dich!

Deine Kristin

Wie geht es Dir im Sommer? Wie hältst DU Dich fit? Hast Du besondere Tipps, die Dir persönlich geholfen haben, dran zu bleiben?

Ich freue mich über Deine Anregungen, Fragen, Wünsche unten in den Kommentaren!

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