The body´s way- Der Weg des Körpers

Die fünf Basisprinzipien

(aufgrund des passenderen Begriffs im Englischen verwende ich in weiterer Folge den englischen Begriff „Dynamic Ease“).

„Dynamic Ease“ ist die Fähigkeit eine Bewegung mit dem Maximum an Effizienz bei minimaler Anstrengung auszuführen. Wenn Du „Dynamic Ease“ erreichst, weißt Du es, denn es ruft eine bestimmte physische Empfindung hervor, ein Gefühl von müheloser Kraft, Eleganz und Grazie.

Um eine Idee von „Dynamic Ease“ zu bekommen, erinnere Dich an Zeiten, zu denen Du etwas völlig Neues, Herausforderndes gelernt hast, wie z.B. Fahrrad oder Ski fahren, oder auch 10- Finger Schreiben.

Anfangs fühlst Du Dich schwach, tollpatschig, eingeschüchtert und frustriert.

Aber Du gibst nicht auf, bis eines Tages…plötzlich: BINGO! „Dynamic Ease“!

Wenn Du das Stadium von „Dynamic Ease“ erreichst, erreichst Du nicht nur Kraft und Leichtigkeit, sondern Du empfindest auch etwas, das wir „neuromuskuläre Kreativität“ nennen. „Dynamic Ease“ befähigt Dich dazu Bewegungen zu variieren ohne darüber nachzudenken. Kreativität ist ein natürlicher Aspekt von Bewegungen und sie wird dadurch vereitelt, wenn Du mit bestimmten Bewegungen „kämpfst“. Menschen, die nur an Bewegungen arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, werden niemals die Freude der Kreativität erfahren, die ganz natürlich aus „Dynamic Ease“ entspringt.

Wenn Du nur auf „Arbeit“ fixiert bist, bleibst Du in im „Überlebensmodus“ stecken und Kreativität geht verloren.

Woher wissen wir, dass der Körper nach Balance verlangt?

Weil es uns der Körper selbst mitteilt:

Er selbst ist das beste Beispiel für Balance und Symmetrie.

Er balanciert rechts und links:
zwei Arme, zwei Beine, zwei Augen, zwei Ohren, zwei Lungen, zwei Eierstöcke, zwei Hoden, zwei Gehirnhälften, zwei Nieren.

Ebenso kann man Balance in den übergeordneten Organen finden (das Herz ist auf der einen Seite, die Leber auf der anderen) oder zwischen oben und unten.

Deswegen solltest Du darauf achten, bei Bewegungen ein Gleichgewicht zwischen rechts und links und oben und unten auszuführen. Das hilft Dir dabei Balance in Deiner Muskulatur, in Deinem Skelettsystem und ebenso in Deinen Gehirnhälften und Deinem Nervensystem zu fördern.

Außerdem solltest Du viele zirkuläre Bewegungen ausführen. Zirkuläre Bewegungen sind in den meisten anderen Bewegungsprogrammen eher unüblich. Die meisten basieren auf linearen Bewegungen. Jedes mal, wenn Deine Bewegungen eine kurvige Linie annehmen, wird automatisch Dein gesamter Körper inklusive beider Gehirnhälften mit einbezogen. Ebenso wird das gesamte Muskelgewebe, inklusive der kurzen und langen Fasern aktiviert.

Im Gegensatz dazu tendieren lineare Bewegungen dazu mit einer begrenzten Anzahl an Muskelfasern zu arbeiten und beziehen eher bereits bestehende und begrenzte neurologische Pfade ein. Balance ist besser!

Da yin und yang im Körper im Gleichgewicht sein sollten, solltest Du diese Ausgewogenheit respektieren und sie sollte in Deinen Bewegungen reflektiert werden.

Allein durch unsere Beobachtungen können wir behaupten, dass der Körper aus beidem, Yin-Energien als auch Yang-Energien, besteht.

Yin- weich, „weiblich“, nach innen gerichtete Energie wird ständig durch geschmeidige, fast melodische Bewegungen offenbart.

Yang- härter, „männlich“, nach außen gerichtete Energie, zeigt sich eher durch explosive, rhythmische Bewegungen.

Einatmen ist yin. Ausatmen ist yang. Intensive Aktivität ist yang. Ruhe ist yin. Aufwärmen ist yang. Abkühlen ist yin. All diese Aspekte sind unabdingbar und „gleich wichtig“! Wie z.B. könnten wir einatmen, ohne auszuatmen?

Yoga beispielsweise ist theoretisch gesehen eigentlich ein wunderbares, heilendes System, das yin und yang Energien im Körper ausbalanciert. In Wirklichkeit aber, haben viele Yoga- Praktizierende ein Yang- Übergewicht in ihren Bewegungen, da sie zu einer sehr technischen „Immer-mehr-tun-Atmosphäre“ neigen.

Oft müssen wir diese Menschen, wenn sie beginnen Nia zu praktizieren, und sie zuvor amerikanisiertes oder europäisiertes Yoga trainiert haben, daran erinnern, ihr Yin und Yang in Einklang zu bringen und das, was sie beim Yoga gelernt haben, auch in ihrem Leben umzusetzen. Diese Menschen haben Ihre Körper trainiert in einer bestimmten Art und Weise zu „funktionieren“, die auf spezifische Asanas fokussiert.

Wenn wir unsere Körper aber nur auf ein System einstellen, verlieren wir die Fähigkeit uns an die verschiedenen Variationen von Rhythmen und Bewegungen des wirklichen Lebens anzupassen. Das ist der Grund, warum Nia so eine wunderbare Ergänzung zu Yoga und anderen Fitnessprogrammen ist.

Ohne das Flussbett (Stabilität) gerät der Fluss „aus den Fugen“, ohne das sprudelnde Wasser (Mobilität) wäre der Fluss tot!

Lediglich Mobilität oder Stabilität zu besitzen, reicht nicht aus. Wir wissen, dass der Körper nach Mobilität verlangt, weil er eine Fülle von flexiblen Gelenken besitzt.

Es gibt dreizehn übergeordnete Gelenksysteme im Körper (Handgelenke, Ellenbogen, Schultern, Hüften, Knie, Fußgelenke und die Wirbelsäule). Jedes dieser Gelenke ist designt um verschiedene Formen und Grade von Mobilität zur Verfügung zu stellen, wenn sie dabei von angrenzenden Muskeln und Bindegewebe unterstützt werden.

Gleichzeitig sind aber dieselben Gelenke, Muskeln und dasselbe Bindegewebe dafür zuständig Stabilität herzustellen. Ohne Stabilität wären Muskeln und Gelenke nutzlos, bzw. es gäbe keine Stabilität, wenn es keine Muskeln und Gelenke gäbe. Das Skelett allein würde in sich zusammensacken!

Wenn wir ein passendes Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität haben, haben wir die Kraft, Energie vertikal, horizontal und in Zirkeln zu bewegen, um dreidimensionale Bewegungskapazitäten bereitzustellen.

Einige Bewegungsprogramme konzentrieren sich auf zweidimensionale Bewegungen.

Einige Menschen haben eine große Mobilität, aber zu wenig Stablilität. Zum Beispiel ein Tennisspieler, dessen Schultergelenk über einen langen Zeitraum extrem gedehnt und gestresst wurde. Diese Art von Hypermobilitätsverletzungen ist heutzutage unter einem Großteil der Bevölkerung weit verbreitet. Denn, wie ein Tennisspieler (Golfspieler, Fußballspieler…) führen viele Menschen dieselben wiederholenden Bewegungen täglich in Ihren Jobs aus und „roden“ damit die stabilisierenden Kräfte (Wurzeln) Ihrer Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen.

Andere Menschen wiederum haben zu viel Stabilität, auf Kosten von Mobilität und Flexibilität. Dieser Zustand ist wiederum sehr verbreitet unter den meisten Menschen, die tagtäglich für mehrere Stunden auf Bürostühlen sitzen.

Ihre Gelenke, Muskeln und ihr Bindegewebe werden steif und unelastisch.

Extreme Mobilität und extreme Stabilität können beide zu osteoarthritischen und anderen Formen chronischer Schmerzen, Verletzungen und Ermüdungserscheinungen führen.

Beide sind in ihrer Extremform die natürlichen Feinde von Fitness und Wohlgefühl.

Der Körper offenbart uns „seinen Weg“ durch die Art und Weise, wie er designt ist und was uns dieses Design über dessen Funktion verrät! Die Sprache von Design ist einfach: „So bin ich gebaut, also nutze mich entsprechend!“

So können wir z.B. aus dem Design des Schultergürtels schließen, dass die Schultern nicht dafür gemacht sind, große Lasten zu tragen, denn es ist ein sehr flexibles Gelenk, das sich zirkulär und frei bewegt.

Die Sprache von „Feedbacks“ ist immer leicht verständlich!

Durch neurologische Verbindungen wirst Du ständig mit Feedback aus allen Teilen des Körpers versorgt- entweder positiv oder negativ. Pauschal gesagt ist positives Feedback „Wohlgefühl“ und negatives Feedback „Schmerz“.

Dabei ist Schmerz gar nicht unbedingt eine schlechte Sache: es ist einfach ein Signal aufzuhören!

Sobald Du Schmerzen oder irgendein Gefühl von signifikantem Unbehagen spürst, solltest Du Deine Bewegungsintensität, Deinen Bewegungsradius oder die Bewegung selbst verändern.

Vergiss´ „no pain- no gain“ (frei übersetzt „wenn es nicht brennt, dann hat es nichts gebracht“). Das ist nicht mehr zeitgemäß!

Es gibt allerdings ein Stadium von gesundem, physischen Stress, der oft zu Schmerzen führt. Dieses Stadium nennen wir „positive Spannung“ und diese unterstützt Heilung und baut gleichmäßig Kraft auf. In dem Stadium positiver Spannung, spürst Du Vibrationen Deiner Muskeln, Du wirst tiefer atmen und vielleicht auch schwitzen. Vielleicht wirst Du auch ein wenig aufgeregt, weil Du Dich physisch herausgefordert fühlst, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass Du damit irgendein Körperteil beschädigst.

„Positive Spannung“ fühlt sich ganz anders an als das Gefühl, das Du hast, wenn Dir Dein Körper sagt: „Das tut weh- Ich will aufhören!“

In Nia sagen wir, „Suche nicht nach dem Brennen der Muskeln, suche nach positiver Spannung!“
Wenn Menschen in eine verlängerte Phase von „dynamic ease- energiegeladener Leichtigkeit“ eintauchen, nennen sie diesen Zustand oft „in der Zone sein“. Professionelle Athleten erreichen diese Zone normalerweise durch die Meisterschaft ihrer Bewegungen.

Im Gegensatz dazu unterrichten wir Nia oft für Menschen „aggressiver A-Typ- Persönlichkeiten“. Diese Menschen sind oft zu yang in der Wahl ihrer Bewegungen. Hinzu kommt das Menschen, die bestimmte yang- lastige Yoga- Stile praktizieren, manchmal ein Übergewicht an Aggressivität und Härte in ihrem Zugang zu Bewegung haben.

Nia hilft sowohl Menschen, die einen Yin- als auch einen Yang- Überschuss haben. Beide können durch Nia wieder ins Gleichgewicht kommen. Ihr abwechslungsreiches Bewegungsangebot fördert auf natürliche Art und Weise die Harmonisierung von yin und yang.

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