silent • touch®

Das neue Schmerzverständis und die Heilkraft der stillen Berührung

Gehörst Du noch zu den Menschen, die der Meinung sind, dass Krankwerden und Schmerzen im Alter normal sind?

Dann hast Du mit dieser Meinung viel Gesellschaft und der Gesprächsstoff auf Kaffeetratscherln und die Entschuldigungen etwas nicht zu tun, gehen zumindest nicht aus… 😉

Und so kultivierst Du einerseits den Schmerz indem Du ihm Energie in Form von negativer Aufmerksamkeit gibst und wendest andererseits wiederum viel Energie auf um gleichzeitig gegen den Schmerz/ die Krankehit zu kämpfen.

Aber nun bist Du hier gelandet und das ist kein Zufall!

Vielleicht bist Du ja jemand, der bereits eine davon Ahnung hat oder sogar davon überzeugt ist, dass Schmerzen und Krankheiten einen Sinn haben:

nämlich uns vor größeren Schäden zu bewahren!

Glücklicherweise gibt es mittlerweile verschiedene sehr erfolgreiche Therapieformen, die den Schmerz als Warnsignal verstehen, wie das five Rücken- und Gelenkkonzept, fle-xx Das Rückgratkonzept, die mittlerweile sehr bekannte LNB Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht und die noch etwas unbekanntere, feinere Methode silent • touch nach Dr. Harald Daub, die alle auf die Biokinematik nach Dr. Walter Packi zurückgehen.

Folgende Gemeinsamkeiten sind mir beim Vergleich dieser Schmerztherapie- Methoden aufgefallen:

  • sie schauen sich die Funktionsketten im Bewegungsapparat an und lokalisieren die Ursache des Schmerzes
  • sie nutzen (ausser fle-xx) die Druckpunkt-Stimulation von faszialen Strukturen, nämlich in erster Linie den Sehnenansatz, der den Muskel mit dem Knochen verbindet, um dem Gehirn „loslassen“ zu signalisieren
  • sie nutzen spezielle Dehnübungen, die muskuläre Engpässe aufdehnen und so Gelenken und Bandscheiben wieder Raum zum bewegen zu geben
  • sie arbeiten mit Muskeln, Faszien und dem Gehirn
  • sie machen den Klienten zum Experten seines Schmerzes im Sinne von: nur der Klient selber kann seinen Körper verändern!

Warum ich mich für silent • touch® entschieden habe?

silent • touch® ist die einzige Methode,  die berücksichtigt, dass nicht jeder ein Studio mit den passenden Geräten in der Nähe hat (oder dort „eintreten“ möchte) und Übungsalternativen ohne Geräte aufzeigt,

und

silent • touch® ist die einzige Methode, die sich einerseits auch auf die wissenschaftlich gut erklärbaren „Techniken“ stützt, außerdem aber auch noch eine heilerisch-energetische Variante zusätzlich nutzt:

Die Kraft der stillen Berührung!

„Schmerz sagt uns, dass wir von etwas Schlechtem zuviel,
oder von etwas Gutem zuwenig gemacht haben!“

Plötzlich ist er da, der Schmerz!

Manchmal kommt er leise einschleichend um dann immer lauter zu werden, manchmal schiesst er gerade zu ein, wie bei einem Hexenschuss… und mit dem Schmerz kommt auch oft die Angst, dass er wieder kommt, dass er schlimmer wird, dass es nicht die einzige Stelle ist und vielleicht kommt auch die Überzeugung, dass Schmerzen halt zum „alt werden“ dazu gehören.

Wenn wir aber beginnen, den Schmerz zu verstehen (und ich meine hier nicht verstehen, im Sinne von „wissenschaftlich erklären“, denn das kann man nach wie vor nicht zu 100%), sondern verstehen im Sinne von hinspüren, fühlen und lauschen, was er uns mitteilen möchte, dann beginnt sich auch etwas zu verändern…

Wissenswertes über Schmerzen und deren Behandlung

Es ist immer spannend sich zunächst mit der Etymologie (der Herkunft) des Wortes zu beschäftigen, wenn man mehr darüber erfahren möchte.

Das Wort Schmerz wird hergeleitet aus dem althochdeutschen smerza, dem niederländischen smerte und dem friesischen smart. Mit letzterem wurde allerdings eher der seelische Schmerz bezeichnet, während der körperliche Schmerz als pîn bezeichnet wurde.

Das mittlerweile etwas altmodisch gewordene, aber noch bekannte Wort Pein und auch peinlich haben hier ihre Wurzeln, ebenso wie das englischen Wort pain.

Im Mittelalter kannte man die Peinliche Befragung vor Gericht, diese war mit Schmerzen verbunden: der Folter.

Und der Wortstamm von von pain

…ist das lateinische Wort poena für Strafe (juchuh, sieben Jahre Lateinunterricht waren nicht umsonst 😉 …)!

Schmerzen haben auch heutzutage in den Köpfen der Menschen auch noch immer etwas mit Strafe zu tun. Die christliche Religion hat leider massgeblich zu diesem negativen Glaubenssatz beigetragen:

Krankheiten waren eine Strafe Gottes, Mönche holen die Geissel raus um sich selbst für Verfehlungen zu bestrafen…

Auch das Wort Buße ist auf das aus dem häbräischen Wort metanoia, das im Lateinischen zu paenitentia wurde, was wiederum umgangssprachlich verfälscht zu poenitentia  und damit auf poena Strafe zurück geführt wurde.

Zwei moderne, häufig genutze Wörter desselben Ursprungs sind pingelig (oder auch peinlich sauber) und penibel… auch eine Form von Selbstbestrafung ( 😉 ).

In der heutigen medizinischen Fachsprache bedient man sich wiederum im altgriechischen algos, algia und algedon und hängt Wortteil -algie einfach an den Ort des Schmerzes: 

  • Ischialgie, der Schmerz im „Ischias“, auch Hexenschuss genannt
  • Fibromyalgie, der Bindegewebe-Muskelschmerz
  • Cephalgie, Kopfschmerzen

Man versucht Schmerzen zu kategorisieren, abzustufen, zu beurteilen und in vergleicht Schmerzwahrnehmung in verschiedenen Kulturen und Gesellschaftsformen und so weiter.

Jeder, der Schmerzen hat und auch jeder der Schmerzen behandelt, stellt fest, dass das Schmerzerleben sehr subjektiv ist und schwer zu objektivieren ist.

 

 

silent • touch betrachtet Schmerzen als eine natürliche Schutzfunktion, die den Körper vor größeren Schäden bewahren soll.

Schmerzen sind nicht die Konsequenz von Gelenk- oder Gewebeschädigungen (ausser bei Wundschmerzen) wie die meisten Menschen glauben, sondern Gelenk- oder Gewebeschädigungen sind die Folge von unterdrückten und ignorierten Schmerzen!

Schmerzen mit Schmerzmitteln zu unterdrücken, ist wie ein Pflaster über die Öllampe des Autos zu kleben, wenn sie leuchtet. Niemand würde das tun. Beim Auto würde jeder sofort anhalten und Öl nachfüllen.

Beim Körper sieht das leider meistens anders aus, ob es nun Stresskopfschmerzen sind oder Rückenschmerzen:

der erste Griff geht meist zur „schnellen Pille“. Die wenigsten nehmen sich konsequent täglich die Zeit, mal zu hören, was ihr Körper ihnen da eigentlich mitteilen möchte.

Nach Erfahrung der Schmerztherapeuten aller oben genannten Methoden (LNB Schmerztherapie, Fle-xx, Five, Biokinematik und silent•touch) könnten bevorstehende „Bandscheiben- oder Knie-OP’s etc.“ in über 80 % der Fälle vermieden werden!!

Das ist der Hauptgrund für Schmerzen!

Derselben Meinung ist auch einer der führenden Faszienforscher weltweit, der deutsche Rolfer und Humanbiologe, Dr. Robert Schleip vom Fascia Research Center der Universität Ulm. Mehr dazu in meinen Beiträgen Faszinierende Faszien und Faszienfitness.

Würdest Du Schmerzmittel nehmen, wenn Du wüßtest dass sie den Reparaturmechanismus Deines Körpers blockieren?

Um Schmerzen zu reduzieren hemmen Schmerzmittel bestimmte Gewebshormone, die Prostaglandine.  Diese sind unter anderem für die

  • Entstehung von Schmerzen (= Warnfunktion),
  • die Blutgerinnung (=Zusammenfügen von zerstörtem Gewebe) und
  • die Entzündungsreaktion (=Immunabwehrreaktion) zuständig.

Es gibt in unserem Körper nichts, was nicht zu 100 % ausgeklügelt funktioniert!

So gibt es also diesen einen Teil die Serie 2- Prostaglandine, die Schmerz und Entzündungsreaktion und damit die Heilung aktivieren. Wenn diese Reaktion erfolgreich war, gibt es allerdings auch noch zwei weitere Formen von Prostaglandinen, Serie 1 und Serie 3, die passenden Gegenspieler dazu: diese Verringern wiederum die Blutgerinnung und hemmen die Entzündung.

Mit der Einnahme von Schmerzmitteln (ja, leider gehört auch bereits Aspirin dazu!), werden jedoch alle Formen der Prostaglandine gehemmt.

Diejenigen, die die Entzündung hervorrufen und als Startschuss körpereigene Reparaturmechanismen benötigt werden, aber auch diejenigen, die die Entzündung stoppen können!

Achtsamkeit und ein gut geschultes Körper- und Bewegungsbewusstsein sind demnach die beste Möglichkeit Schmerzen auf Dauer zu vermeiden. Aber um DAS zu lernen, bist Du ja hier gelandet.

Erfahre im nächsten Kapitel mehr über Achtsamkeit, Schmerzbewusstsein und die Entstehung von Schmerzen.

Achtsamkeit kommt mit dem Gefühl…

Selbst diejenigen, die brav, regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, verlernen oft gerade dort (ebenso wie in im Sportunterricht in der Schule) wie man auf seinen Körper hört:

  • man sitzt mit Knopf im Ohr auf Maschinen, die Bewegung gezielt führen und nur in einem ganz bestimmten Radius zulassen, um Verletzungen zu vermeiden,
  • man vertraut lieber auf Pulsuhr, Schritt- und Kalorienzähler als dem eigenen Körper,
  • lässt sich gleichzeitig durch die no pain- no gain!- Kultur (wenn’s nicht brennt, hat´s nicht’s gebracht!) dazu verleiten, seinen Körper zu missachten,
  • um sich anschliessend ermutigen zu lassen seine geschundenen Zellen mit einem hoch-industriell verarbeiteten und teuren Eiweißshake wieder zu reparieren!

Mir ist durch den Zwang zu Wettbewerb und Leistung in der Schule die natürliche Freude an der Bewegung, die ich als Kind hatte, gründlich vergangen. Ich musste erst weit über dreißig werden, um sie zurück zu gewinnen. Wie ich das geschafft habe, erfährst du in meinem blog Artikel Die Vorgeschichte- Vom Körper in den Kopf.

Durch meine Nia Ausbildung habe ich Achtsamkeit und bewusste Bewegung (wieder) er-lebt!

Achtsamkeit und bewusste Bewegung bedeuten ganz bei mir und meinem Körper zu sein, Nuancen von „das tut gut zu das tut nicht gut“ wahr zunehmen und meine Bewegung oder meine Haltung entsprechend anpassen zu können. Das ist glaube ich, ein lebenslanger Prozess, aber einer der sich jetzt schon gelohnt hat.

The pain is in the brain!

Schmerzen sind schwer „vergleichbar“, sie sind immer ein sehr subjektives Erlebnis, das von niemand anderem „bewertet“ werden kann, als von demjenigen, der die Schmerzen hat.

Der Ausdruck von Schmerzen in den Kulturen dieser Welt ist überall ähnlich. Wir hören den Schmerzschrei, und sehen, wenn sich jemand mit dem Hammer auf den Finger haut… und was passiert? Schon können wir es selbst für einen Moment fühlen…

Wir hören ein bestimmtes Geräusch oder eine Stimme… und der Schmerz an der einen bestimmten Stelle schiesst ein.

Wir machen eine bestimmte Bewegung, oder vielleicht denken wir nur daran… und der Schmerz ist wieder da.

Wie kann das sein?

Wir können Schmerz nicht mit anderen Sinnesempfindungen vergleichen. So gibt es z.B. auch kein Sinnesorgan für Schmerzen.

Das Auge sieht nur, wenn es etwas zu sehen gibt und wenn genügend Licht ins Auge trifft. Nur dann wird der Reiz ans Gehirn weiter geleitet. Gibt es kein Licht mehr und ist nichts mehr zu sehen, wird auch nichts mehr weiter geleitet.

Bei Schmerzen ist das völlig anders.

Das „schmerzende Schlüsselerlebnis“ kann längst vorüber sein, aber der Schmerz ist immer noch da. So gibt es zum Beispiel die Phantomschmerzen in dem Bein bei Menschen, denen eben dieses (amputierte) Bein noch schmerzt.

Es gibt Millionen von Menschen mit chronischen Schmerzen, wie Rückenschmerzen. 15 % aller Krankschreibungen in Europa werden durch Rückenschmerzen verursacht. Die Mehrzahl dieser Fälle weist jedoch keine (dauerhaften) Gewebeschädigungen vor. Oft wird dennoch schnell zum Skalpell gegriffen, obwohl bis zu 80% aller Rücken Op´s vermieden werden könnten, so Dr. Marianowicz, Münchner Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin und Deutschlands führender Wirbelsäulen- Experte in seinem Buch Auf’s Kreuz gelegt.
Mittlerweile gibt es glücklicherweise eine immer größer werdene Schar weiterer Experten, die diese Meinung teilen und wissenschaftlich belegen.

Obwohl der schmerzende Bereich oft keine Beschädigungen des Gewebes aufweist, spürt man Schmerzen. Gleichzeitig haben oft Menschen die Beschädigungen des Gewebes aufweisen keine Schmerzen.

Wie unter Punkt 2. Wozu gibt es Schmerzen… ausführlich beschrieben, ist der Schmerz ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der den Körper vor größeren Schäden bewahren möchte! Er hat die Funktion auf muskuläre Dysbalancen und Spannungsverhältnisse im Körper hinzuweisen.

Um die Ursache des Schmerzes herauszufinden, muss man sich die Funktionsketten oder Ursache-Folge-Ketten im Körper anschauen. So kann ein schiefes Becken z.B. Knieschmerzen oder Kopf- und Kieferschmerzen auslösen.

Ein verkrampfter Psoasmuskel kann den Ischiasnerv einklemmen, so dass das Bein nicht mehr versorgt werden kann… Folge: „Hexenschuss“. Das verfilzte Gewebe einer schlecht operierten Blinddarmnarbe, kann chronische Schulterschmerzen auf der gegenüberliegenden linken Seite auslösen.

Nun gibt aber noch eine weitere Möglichkeit:

Werden immer wieder Schmerzimpulse gesetzt, z.B. durch eine bestimmte Bewegung oder Berührung, beginnen unsere sensomotorischen Nervenzellen zu lernen. Es bildet sich ein Schmerzgedächtnis, der Schmerz chronifiziert. Irgendwann reicht dann, obwohl der ursprüngliche Auslöser gar nicht mehr auftritt, ein minimaler Reiz, der eine Kettenreaktion im Stammhirn auslöst. Das Stammhirn, einer unserer ältesten Gehirnteile entscheidet über Gefahr und Bedrohung- spannt Muskeln an… eine verstandsmäßige Bewertung ist nicht mehr möglich: der Körper signalisiert Alarm!

Der Schmerz ist also nie dort, wo er wahrgnommen wird. Er entsteht im Gehirn… Das Gehirn selbst  jedoch hat kein Schmerzempfinden.

Das Wort heil kommt ursprünglich etymologisch aus zwei nicht verwandten Richtungen und  bedeutet einerseits altslavisch-preussisch ganz, gesund, unversehrt und andererseits altnordisch-altenglisch Heil, Segen, Glück!

Wundheilung

Ein typischer Fall von Wundheilung ist ein Schnitt in den Finger. Gewebe wird durchtrennt. Es geht darum voneinander getrenntes Gewebe wieder richtig zusammengefügt wird. In diesem Fall ist es mit einer Wundreinigung und einem Pflaster oder Verband schon getan.

Symptomheilung

Ein Symptom, zum Beispiel Neurodermitis wird mit einer Cortisonsalbe behandelt.  Juckreiz und Schmerz verschwinden, die Haut „heilt“ ab. Die Neurodermitis ist hier nur ein Symptom. Das störende Symptom ist -zumindest für diesen Moment- nicht mehr wahrnehmbar.

Schmerzheilung

Der Klassiker Kopfschmerzen! Wir nehmen eine Aspirin und schon wird´s besser… Die Ursache liegt woanders und bleibt meist unerkannt.

Oft ist es nur Flüssigkeitsmangel, eine Unterversorgung des Gehirns mit Blut, die verspannte Augen-, Kiefer-, Hals- oder Rückenmuskulatur usw.

Besser als Aspirin:

Ein großes Glas Wasser trinken, aufstehen, recken & strecken, einen Spaziergang machen und in die Ferne schauen- also Flüssigkeit liefern, dafür sorgen dass die Flüssigkeit im Körper verteilt wird und die Muskeln entspannen. (Das hilft nicht nur bei Kopfschmerzen!)

Der Begriff Schmerzheilung ist eigentlich gar nicht so gängig. Man spricht eher von Schmerztherapie oder gar Schmerzmanagement, was eigentlich schon deutlich macht, wie ausweglos dieser „Kampf“ häufig empfunden wird:

es geht nur noch darum mit dem Schmerz irgendwie klar zu kommen, ihn zu managen…

Traurig eigentlich!

Wie wäre es, wenn es einen Ausweg aus diesem „Kampf“ gäbe? Wenn Schmerzheilung wirklich möglich wäre?

 

„Das (Körper-) Bewusstsein, ist das Wissen des Organismus darüber, wie es stimmig und richtig und von der Natur gedacht ist, damit der Organismus harmonisch und gesund leben und überleben kann.“*

Wir und alle Lebewesen kommen damit auf die Welt… und verlernen es über die Jahre unserer „Domestizierung“.

Das Schmerz- Bewusst- Sein ist nicht lediglich die Verstandes- Ebene, die notwendig ist um die Botschaft des Schmerzes wahr zu nehmen. Es ist viel mehr die Botschaft einer tieferen Bewusstseins-Ebene selbst, die Signale zur Sicherung der körperlichen Unversehrtheit an das wahrnehmende Verstandesbewusstsein sendet, das gerade seine Verantwortlichkeit missachtet.

„Schmerz wird also nicht nur von uns, unserem Bewusstsein wahrgenommen, sondern von uns, unserem Bewusstsein im weitesten Sinne erschaffen.“*

Ohne Zweifel wird der Verstand erst einmal Einspruch erheben, wenn jemand behauptet „Den Krebs hat Dein Körper selbst erschaffen!“ oder „Der Schmerz ist für Dich!“ und dennoch:

Wenn wir verstehen, dass unser Körper den Schmerz selbst erschafft um uns vor größeren Schäden zu bewahren und ihn in seiner Warnfunktion anerkennen, besteht keine Notwendigkeit mehr, gegen ihn zu kämpfen und so weitere Energie zu vergeuden, die uns dann bei der Heilung fehlt.

Wir können ihn anerkennen, integrieren und so Heilung möglich machen!

Für die Behandlung benötigen wir den Schmerz einerseits als Referenzwert um ihn vorher und nachher bewerten zu können und andererseits als körpereigenes Feedback-System um den optimalen Druck bestimmen zu können.

Daher sollten eventuelle Schmerzmittel bereits vor der Behandlung abgesetzt werden. Die erste Behandlung dauert, je nach Fall zwischen 1,5 und 2 Stunden inklusive Vorgespräch und der Besprechung der „Hausaufgaben“. Eventuelle Folgebehandlungen ca. eine Stunde.

Die Behandlung besteht dann aus dem Drücken der Waking-Up-Points, die am ehesten mit Akupressur- oder Triggerpunkten zu vergleichen sind, aber an anderen Punkten liegen. Durch diesen Druck bekommt das Gehirn einen neuen Impuls: „loslassen!“ und der Muskelmeridian (die muskulär-faszialen Funktionsketten) kann nachregulieren.

Je nach Gefühl arbeite ich auch bei sehr starken Schmerzen oder bestimmten sehr empfindlichen Punkten, ausschliesslich mit der stillen Berührung– dem fühlenden Hand auflegen.

Sowohl beim Drücken der Waking-up-Points als auch bei der stillen Berührung bitte ich immer wieder darum hier ganz genau hinzuspüren und sämtliche Wahrnehmungen zu beschreiben. Meistens verschwindet der anfänglich starke Schmerz nach einigen Minuten, in denen es oft, kribbelt, pulsiert, strömt etc. und Empfindungen oft ausstrahlen oder auch an ganz anderen Körperstellen wahr genommen werden. Das ist das, was wir mit Schmerzintegration meinen.

Je nach Fall, gebe ich bereits zu Beginn oder erst zum Ende des Behandlungsverlaufes individuelle Übungen mit, die (wenn sie regelmäßig durchgeführt werden 😉 ) das Wiederauftreten der Schmerzen verhinden.

Welchen Möglichkeiten habe ich meine Schmerzen los zu werden?

Gruppenkurse

wie Yin Yoga oder Stretch & Relax beinhalten grundsätzlich die wichtigsten Engpassdehnungen gegen die häufigsten Schmerzen

regelmäßige, unterschiedliche Impulse

einfache Übungen zum Nachmachen zuhause

Workshops, Retreats und Reisen

Ein Wochenende oder eine Bewegungsreise den Körper in Schwung bringen und geniessen

Verschiedene Bewegungsimpulse wie Nia, Yin Yoga, Faszien Fitness

Aber auch Körperarbeit wie Nuad Thai Yoga oder Lomi Lomi Nui Massage und silent•touch

silent•touch Behandlungen

Individuell nur für Dich!

Gezielte Übungen und Engpassdehnungen auch als Rehabilitation und Prävention

Schneller Fortschritt

 

Zum Weiterlesen...

PS:

Bei diesen Buchempfehlungen handelt es sich um Affiliate Links, das bedeutet, dass ich von Amazon ein paar Cent für die Empfehlung bekomme, wenn Du dort über diesen link bestellst, was mich natürlich freuen würde. Da ich selber aber lieber in der Buchhandlung meines Vertrauens kaufe, kann ich völlig verstehen, wenn Du das auch tust. 😉

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