8 Gründe für ein gutes Netzwerk und eine tolle Community

Während ich das hier schreibe, sitze ich gerade im Bus auf der Rückfahrt nach Hause von einem Wochenende voller glücklich machender Community-Momente:

gestern am Samstag war ich am Mattsee bei einem Übungstag vom Thai Yoga Circle Austria. Lauter passionierte Bodyworker haben sich getroffen, um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu behandeln, sich gegenseitig neue Techniken zu zeigen und auszuprobieren und um einfach gemeinsam eine gute Zeit zu haben.

Danke für die Fotos an Sascha Jurak vom Nuad Thai Yoga Circle Austria.

Heute gings gleich weiter in Linz!

Meine Nia Ausbilderin, die internationale Top Trainerin Ann Christiansen war für einen Workshop Tag in Linz und hier hat sich wiederum die österreichische Nia Community getroffen, re-connected, getanzt… leider diesmal viel zu wenig getratscht, dafür aber laaaange, innige Umarmungen ausgetauscht, geschwitzt, viel gelacht, gepowert und geblödelt…

Für mich sind diese Tage und Stunden mit meinen Communities – egal ob Lomi oder Thai Yoga, ganz besonders aber Nia SEELENNAHRUNG!

Nichts gibt mir mehr Energie, mehr Inspiration, mehr Flow und mehr Freude, als mich mit meinen Soul-Sisters and -Brothers zu verbinden und eine gemeinsame Passion auszuüben. „Keine Rolle mehr zu spielen“ – nicht Unternehmerin, nicht Marketingfrau, nicht Lehrerin, nicht Trainerin, nicht Stiefmutter, nicht Partnerin – sondern einfach nur noch zu sein. Wie ein Schwamm in diesem Meer von Energie zu baden und einfach nur aufzusaugen!

Ich kenne nicht viele Jobs in denen solche innigen, tiefen Freundschaften entstehen, wie beim Tanz und in tradtioneller Körperarbeit.

Hast auch Du so eine Community?

Menschen, deren Augen glänzen und Dich ganz lange festhalten, wenn Du sie nach Jahren wiedertriffst und Dich nicht statt dessen anmaulen, „Du hättest Dich ja auch mal melden können“?

Menschen mit denen Unterhaltungen niemals banal oder langweilig werden, mit denen Du ungefiltert Themen diskutieren kannst, die Du bei „normalen Freunden“, Kollegen oder sogar Deiner Familie niemals ansprechen würdest?

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Meine Community...

Meine Community oder „my tribe“ ist so ein bißchen wie eine Sippe, die es in früherern Jahrhunderten noch gab. Eine große Wahl-Familie vom selben Stamm, die dieselbe Gesinnung hat. Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, obwohl sie (in diesem Fall) den selben Job haben (und sich theoretisch auch als Konkurrenten sehen könnten):

einer für alle, alle für einen!

Meine Community ist in der ganzen Welt zu hause. Heutzutage ist man nicht mehr an einen Ort gebunden, um zu einer Sippe oder Community dazuzugehören.

Meine Community hat mir bereits „das Leben gerettet“:

2010, im Jahr meiner Scheidung habe ich mit einem Schlag sowohl meine „angeheiratete“ Familie und meinen „angeheirateten“ Freundeskreis als auch meine Herkunftsfamilie „verloren“. In Wirklichkeit habe ich sie natürlich nicht wirklich „verloren“, aber ich fühlte mich plötzlich völlig allein in der Welt und wußte nicht mehr, wo ich zu Hause bin. Alles, was mir vorher Halt gegeben hat, war von einem Tag auf den anderen nicht mehr da.

Aufgefangen hat mich meine Community, allen voran meine Freundin Dagmar und ihre Familie mit ihrem Aussteigerhof Le Costarelle in der Toskana und meine Nia Community in Europa, Kanada und den USA.

In meinen Kursen und Workshops geht es mir natürlich um Gesundheit und Bewegung und wie wir dieses Leben so gestalten, als wäre es das einzige, das wir haben (was es meiner Meinung nach nicht ist ????)!

Einer der wichtigsten Teile davon ist es für mich, Menschen zusammenzubringen, sich zu wertschätzen und zu empowern, sich gegenseitig mit unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen, sich Geschichten zu erzählen, gemeinsam zu essen zu tanzen und einfach eine gute Zeit zu haben.

Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl:

gemeinsam mit tollen Leuten an traumhaften Orten Urlaub zu machen, ist einer fantastische Gelegenheit dazu. Klicke hier für Fotos zu meinen vergangenen Reisen oder hier für die in diesem Jahr geplanten Retreats und Bewegungsreisen.

In Gemeinschaft kann so vieles leichter sein oder gar erst möglich werden.

8 gute Gründe, sich ein gesundes Netzwerk und eine tolle Community zu schaffen

Seit Beginn der Industrialisierung haben sich die Menschen in Europa mehr und mehr von einander entfernt. Das Leben, das sich vor 200 Jahren noch vorweigend in Großfamilien und Dorfgemeinschaften abgespielt hat, zog sich immer mehr zurück in anonyme Arbeiterkasernen, später Mietshäuser, Einfamilienhäuser, Kleinfamilien und entwickelt sich weiter zu immer mehr Dink´s (double income, no kids) oder Singles.

Durch das jetzige digitale Zeitalter und zunehmende Möglichkeiten von zu Hause zu arbeiten, zu spielen, zu chatten, zu skypen, entfernen sich die Menschen physisch noch viel mehr voneinander.

Andererseits haben wir heute durch das Internet fantastische Möglichkeiten uns weltweit zu vernetzen und das Internet auch dafür zu nutzen, aufzuklären, zu informieren, aber auch Menschen, die sich virtuell kennen gelernt haben, am Ende offline zusammen zu bringen.

Da ich selber begeisterte Netzwerkerin und facebookerin bin, möchte ich Dich einladen, diese neuen Medien wieder mehr dafür zu nutzen, gleichgesinnte Freunde zu finden und Dich wieder offline zu einer Community der Neuzeit zu verbinden.

Hier kommen meine Gründe für eine oder mehrere starke Gemeinschaften!

1. 10 Monate Sabbatical ohne einen einzigen Cent an Hotelkosten!

Damals nach meiner Scheidung in 2010 habe ich erst ein halbes Jahr in der Toskana und Sardinien verbracht, Holz gehackt, Pferdeställe ausgemistet, in Florenz italienisch gelernt und Spaghetti gegessen um den Kopf frei von Traurigkeit zu kriegen.

Anschließend habe ich mir ein One-Way-Ticket nach Vancouver gebucht und habe dort meinen Nia Bluebelt Buddy Douglas besucht. Vor hier aus bin ich relativ spontan von einer Freundin – damals waren es noch Bekannte, viele davon lediglich über facebook – zur nächsten getingelt. Ich habe in der Regel 1-2 Wochen bevor ich sie besuchen wollte, angerufen und gesagt „Du hast ja gesagt, ich soll mich melden, wenn ich mal in der Nähe bin. Jetzt bin ich da! ????“

Ausnahmslos alle haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um sich Zeit für mich frei zu schaufeln. Sie haben mir die tollsten Orte gezeigt und mich wiederum in ihren Freundeskreis eingeführt. Wir haben die tollsten Events besucht …

Hier findest Du mein … best moments, favourite places, lovely people… Album dieser Reise auf facebook.

2. Besser, frischer, schneller, natürlicher, ökologischer, günstiger...

Ich bekomme mittlerweile fast alle „lebenswichtigen Verbrauchsartikel“ wie Lebensmittel, Waschmittel, Kosmetik usw. aus verschiedenen Netzwerken. Das beste, frischeste Bio-Gemüse und die glücklichsten, freilaufenden Eier ???? bekomme ich über eine gemeinschaftsgestütze Landwirtschaft, dem Bio-Fuchs in Graz, bei der wir einen Ernteanteil abonniert haben.

Nein, das ist keine klassische Bio-Kiste, bei der ich jede Woche bestellen kann, was ich möchte. Bei der Gelawi oder Solawi (gemeinschaftsgestütze oder solidarische Landwirtschaft) unterstützen wir mit unserem fixen Ernetanteil eine kleine Bio-Landwirtschaft. Unsere Bäurin Anna hat 150 Ernteanteile zu vergeben. So hat sie eine Planungs- und Abnahmesicherheit für ihr wunderbares Gemüse für das gesamte Jahr.

Die Ernteanteilsnehmer profitieren von eventuellen Überschüssen in einem guten Erntejahr, beteiligen sich aber auch an den Ausfällen in schlechten Jahren. Und manchmal packen auch alle mit an… so wie im letzten Herbst, als der erste Frost schon da war und ein Hagel die Gewächshäuser zerstört hat.

Auch Du willst so etwas?

Hier gibts eine Übersicht von allen CSA (community supported agriculture) Betrieben in Österreich.

Hier gibts Infos über Betriebe in Deutschland und Europa… und wunderbare Filme, u.a. wie Städter einen Bauernhof retten wollen…

Ich bin keine Vegetarierin mehr. Tatsächlich habe ich das nur kurz ausgehalten. Ich esse gerne Fleisch und ich liebe Fisch. Mein Körper gibt mir deutlich zu verstehen, dass er diese Eiweißquellen braucht.

Aber auch hier habe ich meine verantwortungsvollen Quellen:

Bauern von denen ich weiß, dass die Tiere ganzjährig draussen leben, wo z.b. die Kälber bei der Mutterkuh bleiben.

Neuerdings bekomme ich sogar frische Bio-Forellen aus einem fliessenden Bach… über meine Gaudi – Gemeinschaft.

Der „Gaudi“ ist einerseits eine Komplementärwährung, andererseits ein Verein und ein neues Wirtschaftssystem, das sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein der Mitglieder zu deren wahren Potentialen zu führen und das Umdenken vom Mangel hin zu einem Leben in Fülle zu fördern. Daher auch der Name Gaudi – der eigene Beitrag zur Gemeinschaft soll Spaß (also eine Gaudi) machen.

Über die Gaudis bekomme ich auch mein super Bio-Flüssigwaschmittel, Duschgel, Shampoo; hergestellt von einem Mitglied aus der Umgebung. Kein Gift, keine Allergene, keine künstlichen Duftstoffe, statt dessen natürliche Zutaten und hochwertige ähterische Öle als Duft. Natürlich in der Nachfüllflasche – kein Plastikmüll mehr!!!

Ausserdem habe ich über die Gaudis Zugang zu unserem „Schwesterverien“ Lebensmittelpunkt Fernitz-Mellach, die ebenfalls eine Gelawi betreiben und andererseits eine Einkaufsgemeinschaft sind, die über den Verein bei einem Bio-Großhandel einkauft.

3. Was Oma schon wußte: Wer nichts kann, muss alles kaufen! - Synergie-Effekte nutzen!

Ich habe über die Gaudis jemanden gefunden, der mein Fahrrad und unsere Dusche repariert. Im Tausch z.B. gegen eine Massage bei mir oder auch gegen Bezahlung in Gaudis und / oder Euros. Es gibt alle möglichen Dienstleistungen, von Fusspflege, Friseure, Bioresonanz, Energetik… die oft auf Tauschbasis arbeiten oder ihre Dienstleistungen für Vereinsmitglieder günstiger und zum Großteil in Gaudis anbieten.

Bei jedem Gaudi Treffen gibt es einen Schenktisch, wo Mitglieder Dinge mitbringen, die sie nicht mehr brauchen: Bücher, frische Eier, die nicht verkauft werden können, weil sie nicht der Norm entsprechen, Kleidung, … jeder kann sich nehmen was er braucht und mitbringen was er loswerden möchte.

Eine meiner Teilnehmerinnen näht die schönsten, buntesten Nia Outfits, die es nirgendwo zu kaufen gibt. Einzelstücke! Und ich bekomme sie im Austausch, gegen einen Nia Block oder eine Massage.

Menschen mit wenigen Handgriffen oder Tipps helfen zu können, sie schmerzfrei oder gesünder zu machen, ist z.B. eine super Fähigkeit, die mich zu einem willkommenen Mitglied jeder Gemeinschaft machen.

Was ich von meiner Oma gelernt habe?

Diejenigen, die damals im Krieg irgendetwas hatten oder konnten, was andere brauchten, die brauchen sich keine Sorgen machen!

Was kannst Du oder was tust Du gerne, was andere brauchen?

Holz hacken, häkeln, kochen, gärtnern, Webseiten bauen, Auto fahren, Feste organisieren, Kräutertinkturen oder Kosmetik herstellen, Fische züchten, Möbel tischlern, dich mit Kindern beschäftigen? Du musst keine Fähigkeit haben, die Du für aussergewöhnlich hältst. Oft sind es die kleinen Gefallen, die andere Menschen brauchen! Die Hilfe beim Holz stapeln, Korrekturlesen von Blog-Beiträgen, Baby sitten…

Um ein wertvolles Mitglied für eine Gemeinschaft zu sein und Deinen Beitrag zu leisten, musst Du kein Wunderwuzzi sein und dennoch bist Du einmalig wunderbar!

4. Die Illusion von der Pension

Ok, wenn Du noch daran glaubst, dass Du irgendwann in Rente gehst und noch genug Geld zum Leben ausgezahlt bekommst, mag dieser Teil etwas heftig sein. Es spiegelt ja auch nur meine Meinung wider und gut, wenn ich da falsch liege… Ich persönlich glaube nicht, dass ich noch einen Cent von dem zurückbekomme, was ich in die Renten/Pensionskassen in Deutschland und Österreich eingezahlt habe, geschweige denn, dass ich davon leben könnte, falls es noch was zurück gibt.

Ich gehe davon aus, dass ich arbeiten muss, bis ich in die Kiste springe oder auch die „zivilisierte“ Menschheit sich bis dahin wieder auf Selbstverständlichkeiten wie ein für alle funktionierendes und faires Sozialsystem zurückbesinnt. ???? Da ich aber bereits jetzt genau das arbeite, was mich erfüllt und genauso lebe, wie es mich glücklich macht, habe ich kein Problem damit. Ich würde nichts anders machen, wenn ich bereits in Rente wäre.

Ausserdem habe ich das Urvertrauen, dass sich die Lösung immer dann ergibt, wenn ich sie brauche. Zum Urvertrauen, Umwegen und Abenteuern habe ich einiges in meinem meinen Blogartikel 2017: Langsamer, Lebendiger, Liebevoller statt höher, schneller, weiter geschrieben. Dennoch schaue ich auch hier nicht weg, sondern sorge aktiv vor: indem ich mir andere Lebensformen und Gemeinschaften wie Ökodörfer anschaue und meine Netzwerke lebendig halte.

So gern, wie ich mit meinen „Lieblingsmenschen“ zusammen bin, so sehr liebe ich auch meine Individualität und meine Eigenständigkeit. Daher käme für mich nur eine Lebensform in Frage, in der ich mich selbst weiterhin voll entfalten und so meinen Beitrag leisten kann, ohne mich von den Wünschen und Bedürfnissen anderer eingeengen zu lassen.

Ich habe keine eigenen Kinder. Aber auch wenn ich welche hätte, würde ich niemals erwarten, dass sie sich um mich kümmern, wenn ich alt bin. Ich werde zwar irgendwann nicht von (eigenen) Enkeln umzingelt sein, aber eins ist sicher: ich werde nicht alleine sein und ein eventuelles Leih-Oma-Dasein könnte ich mir durchaus vorstellen. ????

5. Das "kranke Vesicherungssystem"

Gehst Du noch zum Arzt? Ich bereits seit Jahren nicht mehr. Insiderinfos durch aus dem System ausgestiegene, befreundete Ärzte, Pharmareferenten und Mitarbeitern von Krankenkassen, über die Machenschaften von Pharmaindustrie, Krankenkassen und Ärztelobby, haben mich dazu gebracht, das „allgemeine Vertrauen“ in unser Krankheitssystem vollständig zu verlieren. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Ich übernehme die Verantwortung für meine Gesundheit!

Das ist meine „Krankenversicherung“!

Dafür setze ich alle mir zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung:  ich habe es zu meinem Job gemacht, zunächst mal gut für mich selbst zu sorgen, durch meine Bewegungsprogramme,  durch meine Ernährung, meine Art zu leben und natürlich durch meine Lebensfreude. Seit dem ich das tue, war ich nicht mehr krank. Einen Anflug von Halskratzen wird sofort mit Propolis, viel Tee und Schlafen gewertschätzt (wichtig: nicht bekämpft!!)!

Und wenn ich, meine Family oder Freunde mal krank werden sollten, hab ich auch hier meine Vertrauenspersonen,

  • Steffi „meine“ Freundin, hellsichtige und hellfühlige Homöopathin, geniale Schmerztherapeutin und wandelnde Medizin-Enzyklopädie,
  • mehrere begnadete, ganzheitlich arbeitende Physiotherapeuten,
  • meine 76 jährige Nachbarin und „Kräuterhexe“ Anni,
  • verschieden Energetiker oder Heiler, die auch die Seelenebene mit einbeziehen,
  • Dr. Harald Daub, Begründer der silent • touch Schmerztherapie,
  • viele passionierte Masseure oder Bodyworker
  • und vor allem meinen Liebsten, Chris!

Ja, leider brauche ich noch einen Zahnarzt und einen Augenarzt, dafür habe ich noch keine Lösung. Und ich arbeite dran… russische Heilmethoden etc.

Und ja, es ist gut, dass es die Akutmedizin und (Unfall-)Chirurgie gibt.

Für alle chronischen und seelischen Bereiche vertraue ich jedoch lieber auf Menschen, deren Passion ich spüre, wenn sie von „Heilung“ oder „Gesundheit“ sprechen, die mit mir reden, die mich untersuchen statt sofort ein Rezept auszustellen. Zertifikate, Diplome, Doktoren- und sonstige Titel sind mir wurscht!!

Wie ist es um Deine Gesundheit und Dein Gesundheitsnetzwerk bestellt? Hast Du Deine Vertrauenspersonen gefunden?

6. Der Tag an dem das Bargeld abgeschafft wird, die Bankomatkarte nicht funktioniert oder die Kartenterminals ausgefallen sind...

Kennst Du diesen Moment, wo Du an der Supermarktkasse Deinen riesigen Einkauf bezahlen willst oder gerade Dein Auto vollgetankt hast und dann die Karte nicht funktioniert?

Fühlt sich sch… an, oder?

Und jetzt stell Dir vor, Du kannst nicht mal eben zum Bankomat um die Ecke, Bargeld holen…

In letzter Zeit häufen sich Nachrichten dieser Art:

Uns wird vorgegaukelt, das wäre der nächste Schritt in die moderne Welt: Bargeld sei unwirtschaftlich, und natürlich man wolle dem Schwarzmarkt den Kampf ansagen, weil dem Staat so Milliarden an Steuereinnahmen entgehen.

Ich frage an dieser Stelle:

  • Was ist das für ein Staat, der seinen Bürgern pauschal unterstellt zu betrügen?
  • Was ist das für ein Staat, der es offensichtlich notwendig macht, das Menschen sich ein Zusatzeinkommen generieren, um überhaupt überleben zu können?
  • Was ist das für ein Staat, der Unternehmensgiganten wie Amazon, Bayer, Monsanto, Google steuerfrei agieren läßt und sich überlegt, wie er dafür noch mehr aus dem Mittelstand und der Unterschicht auswringen kann?
  • Was ist das für ein Staat, der Gesetze erläßt, wonach Sparguthaben von Bürgern eingefroren werden oder Einlagen nur bis zu einem bestimmten Betrag absichert werden, um mit dem von den Bürgern beschlgnehmten Geld mal wieder eine Bank „zu retten“?

Das Schöne, was sich in Indien aber auch gezeigt hat, ist, dass die Menschen sich doch noch gegenseitig helfen und in der Not neue Wege finden, wie es diese beiden facebook-posts einer Freundin zeigen, die dort lebt und das Ganze hautnah miterlebt hat.

Vielleicht müssen einige Menschen auf so radikale Weise wieder lernen, wieder aufeinander zu zu gehen. Leider haben es in Indien einige nicht geschafft. Es gibt 112 dokumentierte Selbstmorde aufgrund der Bargeldabschaffung.

Wenn Du Dich näher über dieses Thema infomieren möchtest, bietet dieser Link eine gute Übersicht über den globalen Krieg gegen Bargeld.

7. Zusammen sind wir stark!

Das Gefühl „nicht alleine zu sein“ ist meiner Meinung nach elementar für die (psychische) Gesundheit.

Besonders, wenn man sich mit seinen Meinungen und Ansichten (wie ich) manchmal als Alien fühlt, ist es wahnsinnig entspannend, wenn man plötzlich merkt:

hey, da sind ja ganz viele, die genauso ticken, die sich die gleichen Gedanken machen und die gleichen Probleme haben wie ich!

Das Gefühl von echter Sicherheit kann meiner Meinung nach nur durch ein Umfeld geschaffen werden, dem man zu 100% vertraut. Und ich vertraue Menschen, die ich gut kenne!!

8. Massagen von mir bekommst Du nur (noch) im Tausch oder wenn Du zu meiner Familie oder zu meinem (weiteren) Freundes- und Bekanntenkreis gehörst ????

Körperarbeit gehört für mich zu meiner „heiligsten“ und „exklusivsten“ Arbeit.

Diese besondere Arbeit bleibt im Wesentlichen meinen „Lieblings❤️menschen“ vorbehalten! Dazu gehören auch meine Kurs-/Workshop- und Retreatteilnehmer.

Einer der schönsten Dinge in Communities ist es gemeinsam zu feiern, sich gegenseitig gut zu tun!

Deswegen gibt es in diesem Jahr wieder das wunderbare…

Samstag, den 25. Februar 2017 ab 14 Uhr

Haus der Begegnung, Pfarre Ragnitz/ Graz

Zu guter Letzt möchte ich Dich einladen zu einem ganz besonderen Fest, an dem ich bereits das dritte Mal mitwirke!

Neben meinen Kursen, Workshops und Retreats wirke ich auch jedes Jahr an einer Charity-Veranstaltung mit, die Spülmamol heißt.

Spülmamol ist steirischer Dialekt, zu hochdeutsch „spielen-wir-mal“ oder „lass-uns-spielen“.

Es ist ein Fest für Erwachsene, bei dem wir Erwachsene mal wieder gemeinsam hemmungslos spielen, trommeln, singen, malen, tanzen, musizieren, dichten, uns verkleiden, schaupielen, Märchen erzählen und lauschen… und nebenbei natürlich auch gemeinsam essen & trinken. Kinder müssen leider zu hause bleiben, damit sich die Eltern endlich mal wieder ganz mit sich selbst beschäftigen können.

Spielen, Tanzen, Singen, Träumen, Erzählen, Palavern und Gestalten gehören zu den Urformen menschlicher Kultur. Dies alles in Gemeinschaft zu tun, steigert die persönliche Lebensenergie, verbindet uns mit der Gemeinschaft und dem Fluss des Lebens.

Australische Aborigines wendeten, solange sie traditionell leben konnten, nur 2 -3 Stunden täglich für jene Tätigkeiten auf, die wir heute Erwerbsarbeit nennen. Den großen „Rest der Zeit“ verbrachten sie mit Träumen, Ritualen, Spiel und Tanz, Erzählen, Dichten u.v.a.m. In vielen Kulturen rund um die Erde feierten Menschen Kulturfeste, bei denen alle aktiv mitwirkten.

Mit unserem Spülmamol laden wir Euch zu einem solchen Lebenskulturfest ein.

So sah das in den letzten Jahren aus!

Na, Lust dabei zu sein???

Dann sei am Samstag, den 25. Februar 2017 ab 14 Uhr im Haus der Begegnung, Pfarre Ragnitz/ Graz mit dabei.

Bitte sei unbedingt von Beginn an dabei um den Flow des Festes mitzufliessen. Unter Umständen findest Du später nicht mehr hinein.

Das Programm findest Du unten im Flyer Download!

Mit diesem Fest verbindet sich eine weitere Überlegung:

Wenn wir immateriellen Wohlstand und Lebensenergie durch Kultur, Kunst, Kreativität und Gemeinschaft erzeugen können, wird uns vielleicht möglich, auf einen Teil von Geld und Konsum zu verzichten, die zur Zeit in einer die Menschen und die Natur sehr belastenden Wirtschaftsweise erzeugt werden. Dieses „eingesparte“ Geld könnte Menschen zur Verfügung gestellt werden, die es dringend brauchen.

Wir Organisatoren und Mitwirkende spenden unsere Zeit und unsere Arbeit, aber auch Lebensmittel, um gemeinsam mit Euch eine fantastische Zeit zu haben.

Du als Besucher spendest soviel, wie Dir dieses Fest wert ist.

Und wir hoffen für unsere Projekte, dass das viel ist. ???? Ein Anhaltspunkt könnte sein, was Du für ein tolles, 5-stündiges Konzert, Theaterprogramm oder einen halbtägigen Workshop bereit wärst zu zahlen…

Der Eintritt ist gratis.

Mit dem Reinerlös des Festes unterstützen wir zwei Projekte, zu denen einzelne von uns eine persönliche Beziehung haben und die uns sehr am Herzen liegen: eines in Albanien und eines in Uganda.

Auch wenn Du leider nicht beim Fest dabei sein kannst, kannst du diese Projekte hier unterstützen:

Albania-Austia-Partnerschaft

Verein Ahudefo Austria

Klicke hier, um Dir den Flyer runterzuladen:

SPÜMAMOL Einladung 2017

Bist Du bereit für Deine nächsten Schritte in eine tolle Gemeinschaft? Hast Du diesen Blog-Artikel zufällig, z.B. über facebook gefunden, dann trag´Dich oben recht oder ganz unten in das Newsletter-Fomular ein um Teil meiner Community zu werden und regelmäßig Tipps zu Gesundheit, Bewegung und Lebensfreude zu erhalten.

Möchtest Du bei unserem Spülmamol-Fest dabei sein dann melde Dich bitte hier unverbindlich an, damit wir ungefähr wissen, wieviel Essen wir planen müssen.

Möchtest Du endlich Deinen Schritt in die tanzende Nia-Community machen? Dann komm´ in eine meiner Kurse oder sei auf einer meiner Reisen oder Wochenenden dabei! In meinem nächsten Blog-Artikel wird es um Deinen Einstieg in die Nia Welt gehen…

Hast Du ein paar Ideen oder Gedanken dazu, die Du zu diesem Artikel los werden möchtest? Welche Erfahrungen hast Du mit Communities gemacht oder auch mit dem Alleinesein?

Dann freue ich mich sehr auf Deinen Kommentar unten, entweder über die facebook-Kommentar-Funktion (das obere Feld) oder in dem Feld unterhalb von „Schreibe hierzu etwas“!

Dicker Gruppen-Knuddler,

Deine Kristin

4 Kommentare

  1. Christl
    12. Februar 2017

    Liebe Kristin, der Ausfall der Kartengeräte an den Schiliftkassen war nur ein technisches Problem. man musste beim Bankomaten Geld holen, das war sehr wohl möglich. Davon ließe ich mir nicht einen ganzen Schitag vermiesen!

    1. 12. Februar 2017

      Liebe Christl,
      danke für Deinen Kommentar. ❤️

      Das ist mir sehr wohl bewußt, dass es ein technischer Ausfall war…
      Ein technischer Ausfall, der JEDERZEIT und überall passieren kann… der auch länger dauern kann, als, wie in diesem Fall NUR einen halben Tag. Und der jedem mit einer deutschen Bankomatkarte in österreichischen Supermärkten schon passiert ist: die deutschen und österreichischen Geräte sind nämlich bei bestimmten Geräten nicht kompatibel!

      Auch ich stand schon mit meiner deutschen Karte beim Billa und konte nicht zahlen… das gleiche passiert umgekehrt übrigens auch!

      Chris hat das erst letztes Jahr beim Tanken bei der Heimreise von D erlebt:
      an der Tankstelle funktionierten beide Bankomatkarten nicht. Er wurde vom Tankstellenbesitzer behandelt, wie ein Stück Dreck… ihm wurde unterstellt, er würde tanken obwohl er kein Geld auf dem Konto hat. Er musste sein Auto mit den Jungs stehen lassen und mit dem Tankstellenbesitzer zum nächsten Bankomaten fahren und Bargeld holen… was natürlich funktioniert hat.
      Bis zu dem Zeitpunkt als er mit Bargeld aus dem Automaten kam, ist er behandelt worden, wie ein Schwerverbrecher.

      Und jetzt stell Dir vor, Du kannst NICHT mehr zum Bankomaten gehen und Bargeld holen…

      UND ja, genau! In diesem Fall war es möglich, Bargeld am Bankomaten zu holen.
      Wenn es nur noch elektronische Zahlungsmöglichkeiten gibt, was geplant ist und worüber derzeit wieder in der EU im stillen Kämmerlein verhandelt wird, dann gibt es eben KEINEN Bankomaten mehr, zu dem Du dann gehen könntest.

      Die Frage ist, was machen sie dann mit Dir? Über Nacht einsprerren, bis dich jemand auslösen kommt? Was, wenn Du im Ausland bist?

      Super, wenn DU es schaffst, dir keinen Skitag vermiesen zu lassen, wenn Du nicht auf den Berg kommst. Da hast Du mir echt was voraus… ????

      Wenn Du in Österreich wohnst und jederzeit mal eben zum Ski fahren gehen kannst, dein Hotel oder der Restaurantbesitzer bei dem Du am Abend essen gehst, Dich kennt und anschreiben lässt (deswegen sind Netzwerke ja so toll! ????) – alles super!

      Aber stell Dir vor, DU kommst aus Norddeutschland, hast das ganze Jahr für diese 6 Tage Skiurlaub gespart, bist über Nacht angereist, freust dich am nächsten Morgen bei schönstem Wetter auf die Piste zu kommen und kannst nicht zahlen, weil die Kartengeräte ausgefallen sind! – Viele haben KEIN Bargeld mehr bekommen, weil die Bankomaten für den Ansturm nicht gerüstet waren.

      Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen:
      wenn du EINMAL im Jahr über 1300 km aus Norddeutschland anreist um Skiurlaub zu machen, dann ist der Tag echt versaut, wenn du nicht auf den Berg kommst.

      Ich möchte jedenfalls nicht allein auf die elektronischen Möglichkeiten festgenagelt sein und permanent unterstellt bekommen, ein Schwerverbrecher zu sein…

      Danke, dass Du mir mit Deiner Frage die möglichkeit gegeben hast, dass nochmal so auszuführen… ????

      Dix Bussal,
      Kristin

  2. Anonymous
    10. Februar 2017

    Hi liebe Kristin, hab jetzt 2 aufregende und inspirierende Stunden beim „Reisen“ durch deine Beiträge verbracht! Danke dir dafür, alles Liebe und auf bald, Gisela

    1. 10. Februar 2017

      Liebe Gisela,
      wie wunderbar! Danke für Dein tolles Feedback!
      ich hoffe, wir tanzen bald wieder miteinander…
      Dicker Knuddler,
      Kristin

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