4. Fastenbrechen & das Leben nach dem Fasten

Und danach ist alles anders…? Oder NOCH bewusster?

Fastenbrechen - Break-Fast & Aufbautage

Das englische Wort für Frühstück – break-fast – kommt, wer hätte das gedacht: vom Fasten-brechen! Jeder von uns fastet nämlich… und zwar jede Nacht! Und jeder, der frühstückt bricht damit das Fasten.

Wenn man nun eine längere Zeit gefastet hat, versteht es sich von selbst, dass man sich anschließend nicht gleich ein 4-Gänge-Menü reinschieben sollte. Und doch werden beim Fastenbrechen & das Leben nach dem Fasten werden die meisten und größten Fehler gemacht.

Unbedingt verzichten sollte man in den ersten Tagen auf:

  • Zucker und alle Zuckeraustauschstoffe
  • Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Tabak
  • Fertiggerichte und verarbeitete Lebensmittel
  • Fleisch
  • Fettiges

Der Darm muss etwas Zeit bekommen , um seine normale Tätigkeit wieder hochzufahren. Optimalerweise sollte die Aufbauphase mindestens 1/3 der Fastenzeit betragen. Wenn man jeddoch nur kurz gefastet hat, sollte man sich trotzdem 2-3 Tage Zeit nehmen.

Klassischerweise wird das Fasten mit einem frischen Apfel gebrochen. Da ich frische Äpfel auf nüchternen Magen nicht gut vertrage, habe ich es mit einer Topinambursuppe versucht. Das hat sehr gut funktioniert.  In den nächsten Tagen gab es dann Pellkartoffeln mit Wildkräuter-Bärlauch-Quark (Topfen), gedünstetes Gemüse, Salate, viel frisches Obst.

Um der Verdauung zu helfen wieder in Gang zu kommen, kann man mit Buttermilch, Wasserkefir, eingeweichten Backpflaumen, Leinsamen unterstützen.

Hier gibts einen sehr schönen, ausführlichen Artikel für Aufbautage nach längeren Fastenperioden.

Übergang ins neue Leben oder Rückkehr in den Alltag?

Eine Fastenwoche kann der Auftakt in ein neues Leben sein!

Fastenzeit, Fastenbrechen & das Leben nach dem Fasten sind die beste Gelegenheit die bisherigen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu durchleuchten und zu verändern.

Vor allem, wenn man vorher nicht sehr gesund gelebt hat, kann und sollte man die Gelegenheit am Schopfe packen und einfach gleich mit einigen guten Gewohnheiten aus der Fastenwoche weiter machen:

Salzwechsel

Das Meerwasser in dieser Methode macht meiner Meinung nach einen riesigen Unterschied aus. Statt sich teure Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungen einzuwerfen, kann man einfach einen Salzwechsel durchführen. Normales, billiges und raffiniertes Kochsalz ist vollständig entmineralsiert und mit Streuhilfen versetzt. Es ist Gift für unseren Körper.

Ich nutze bereits seit 2003 Himalaya-Salz und zeitweise Meersalz. Auch im Himalaya-Salz oder Steinsalz sind wie im Meerwasser sämtliche Mineralstoffe in der perfekten Zusammensetzung für unseren Körper enthalten.

Allerdings fehlen diesen trocken abgebauten Produkten das Lebendige… zum einen die Wasserstruktur, zum anderen das Plankton. Ich glaube (ohne zu wissen), dass das den Unterschied macht!

Ölwechsel

Kaum ein Küchenmärchen hält sich so hartnäckig, wie das von den „ach so gesunden ungesättigten Fettsäuren, und den bösen gesättigten Fettsäuren“.

Jahrzehntelang wurde uns von der Nahrungsmittelindustrie und industrielle Landwirtschaft eingeredet, das Öle wie Raps-, Distel- oder Maiskeimöl gesund sind. Das Gegenteil ist der Fall!

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Öle, die man erst in den letzten Hundert Jahren seit der industriellen Revolution verarbeiten kann, unbedingt zu meiden sind. Warum? Beim Pressen dieser Öle entstehen sehr hohe Temperaturen, die durch den hohen Druck entsteht, der zum Pressen dieser Mini-Samen benötigt wird. Aufgrund dieser hohen Temperaturen sind diese Öle eigentlich bereits ranzig und damit giftig, sobald sie aus der Presse kommen.

Die folgenden industriellen Fette können Krebs, Herzkrankheiten, Dysfunktionen des Immunsystems, Sterilität, Lernschwäche, Wachstumsprobleme und Osteoporose verursachen:

  • alle gehärteten und teilweise gehärteten Fette (z.B. Margarine, Lätta… ),
  • alle industriell verarbeiteten, flüssigen Öle, wie Sojaöl, Maiskeimöl, Distelöl, Baumwollsamenöl und Rapsöl,
  • alle Fette und Öle, insbesondere die mehrfach ungesättigten Pflanzenöle, die während der Verarbeitung sehr heiß verarbeitet werden.

Die folgenden nährstoffreichen, traditionellen Fette und Öle haben verschiedene Bevölkerungsgruppen seit tausendend von Jahren, auf gesunde Art und Weise genährt:

Zum Kochen:

  • Butter
  • Ghee, bzw. Butterschmalz
  • Kokosöl
  • Hühner, -Gänse- oder Entenfett
  • Schweineschmalz
  • Talg von Rindern oder Lamm

Für Salate, kalte Speisen und zum Abschmecken nach dem Kochen:

  • kalt gepresstes Olivenöl (geht auch zum Kochen)
  • kalt gepresstes Sesam- und Erdnussöl
  • kalt gepresstes Leinöl (in kleinen Mengen)

Für fettlösliche Vitamine:

  • Fischleberöle, wie z.B. Dorschleber

täglich entgiften

Ich empfinde es als sehr sinnvoll und wohltuend die Verdauung regelmäßig bzw. täglich mit einer Mischung aus Flohsamenschalen und (grüner) Heilerde zu unterstützen. Nicht nur während der Fastenzeit. Dazu mische ich mir morgens und abends vor dem Schlafen einen Messlöffel Dr. Jacobs Basensalz, 1/2 TL Flohsamenschalen, 1/2 TL (grüner) Heilerde und 30-50 ml Meerwasser.

Auch sehr empfehlenswert um Gifte zu binden ist Aktivkohle. Die Aktivkohle aus Kokosnussschalen soll besonders effektiv Gifte binden.

Unabdingbar ist das Ganze wenn man Chlordioxidlösung einnimmt oder auf andere Art und Weise entgiftet, aber auch wenn man mal über die Stränge geschlagen hat, bei Jetlag oder zum Zahneputzen für superweiße Zahne interessant.

Paleo, vegetarisch, glyx, low-carb, keto, roh, vegan, chronobiologisch?

Bis auf reine Rohkost habe ich mittlerweile so ziemlich alle erdenklichen Ernährungsformen mehr oder weniger lange ausprobiert.

Mittlerweile bin ich wieder bei saisonaler, regionaler und chronobiologischer Ernährung angekommen. Das ist eigentlich die Ernährungsform, die unsere Vorfahren völlig intuitiv und selbstverständich praktiziert haben. Natürlich, im Einklang mit der Natur, im Wechsel der Jahreszeiten und vorwiegend aus unserer Region.

Mein Credo ist es hauptsächchlich Nahrungsmittel zu essen, die eine hohe Nährstoffdichte haben und leere Lebensmittel zu vermeiden.

So gibt´s bei uns weder industriell verarbeitete, abgepackte Lebensmittel wie Fertigpizza, Gemüselaibchen, TK-Pfannengemüse, noch Weißmehl, konventionelle Wurst oder Knorr-Fix Tütensuppen ?, Aufbackbrötchen, Gewürzmischungen (außer Sonnentor u.ä.)

Wir essen sehr viel Gemüse, das wir aus der gemeinschaftsgestüzten Bio-Landwirtschaft der Bäurin unseres Vertrauens beziehen. Wir essen sowohl Fleisch, vor allem aus uns bekannten Quellen mit vorbildlicher Tierhaltung, als auch Fisch… für den habe ich leider noch keine tolle Quelle.

In den letzten Jahren essen wir vor allem im Frühjahr mehr und mehr Wildkräuter. Auch mit der Fermentation von Lebensmitteln, beschäftige ich mich in letzter Zeit immer mehr. Durch die Fermentation werden sehr viele lebenswichtige Enzyme zur Verfügung gestellt, die viele Lebensmittel sehr viel besser (der überhaupt erst) verdaulich macht.

Wenn Du mehr über diese alten, wieder entdeckten Methoden der Haltbarmachung und Lebensmittel“veredelung“ wissen möchtest, trag´ Dich in meinen Newsletter ein. Ich werde in Zukunft mehr darüber schreiben.

Intermittierendes Fasten oder Authophagie-Fasten

Seit mittlerweile seit 3 Jahren praktizieren wir das intermittierende (bulletproof) Fasten und sind nach wie vor schwer begeistert davon.

Intermittierend Fasten bedeutet, dass man eine Mahlzeit am Rande der Nacht, also morgens oder Abends weglässt und so die nächtliche Fastenzeit auf 16 – 24 h verlängert. Wir lassen das Frühstück weg und trinken statt dessen unseren heißgeliebten Butterkaffee!

Ja, Kaffee mit Butter und Kokosöl im Hochleistungsmixer aufgeschäumt. Nein, die Butter unterbricht das Fasten nicht. Dafür wird dem Gehirn mit der Weidebutter und dem Kokosöl Energie zur Verfügung gestellt, die sofort zur Verfügung steht. Das Ganze macht satt und glücklich für Stunden.

Ich bekomme meistens erst zwischen 14 und 16 Uhr nachmittags ein leichtes Hungergefühl.

Mein Leben nach dem Fasten...

Im Prinzip geht es mit unserer Ernährung genauso weiter wie oben beschrieben.

Da jetzt die Zeit ist, wo der Garten und Feld – Wald – Wiesen voll von vor Power strotzenden Wildkräutern, sind derzeit praktisch täglich Wildkräuter mit auf dem Tisch.

Morgens der Brennesseltee, im Smootie, in Salaten oder Suppen oder auch nur im selbstgemachten Wildkräutersalz.

Zum Wiederaufbau der Darmflora gibts täglich Wasserkefir bei dem ich jetzt mit der zweiten Fermentation experimentiere.

Chlordioxidlösung gibts weiterhin täglich als „Erhaltungsdosis“ (C-Protokoll) und zusätzlich als Sportgetränk in meinen Kursen. Hier mache ich alle paar Wochen oder auch an manchen Tagen in der Woche intuitiv Pausen, wenn´s mich gerade mal davor graust.  Meistens wundere ich mich jedoch wie sehr mein Körper mittlerweile danach verlangt und mir deutlich mitteilt, wenn es wieder Zeit ist es zu trinken.

Fazit

Mein erstmaliges Fastenexperiment ist für mich im Großen und Ganzen bis auf eine kleinere Fastenkrise durchweg positiv verlaufen. Wenn mein Liebster in dieser Woche nicht seinen 50er gefeiert hätte, hätte ich nach den fünf Tagen auch noch weiter machen können. Leider hatte ich nicht das Gefühl, dass ich in den fünf Tagen bereits alles los geworden bin, was ich loslassen wollte.

Daher werde ich auch in Zukunft intuitiv Fastenzeiten einlegen. Vielleicht wird es beim nächsten Mal langer, vielleicht auch kürzer. Auch da werde ich mich zu nichts zwingen, sondern Art und Dauer von meinem Körper abhängig machen.

Denke immer daran:

Gesundheit beginnt mit Selbstliebe, Selbstliebe beginnt mit Selbstakzeptanz, Selbstakzeptanz beginnt damit den Körper besser kennen zu lernen.

Es bedeutet die vielen Dinge, die völlig ohne unser Zutun 24 Stunden am Tag völlig problemlos in unserem Körper stattfinden, erfurchtsvoll zu bestaunen!

Wenn Du mehr über das Wunder deines Körpers erfahren möchtest, dann schaue bei meinen Kursen, Workshops und Retreats, ob vielleicht das passende Angebot für Dich dabei ist. ❤

Ich freue mich auf Deine Fragen und Kommentare unten!!

Gesundheit & Fülle!

Kristin

Disclaimer

Ich bin weder Ärztin, noch Heilpraktikerin oder Ernährungsberaterin. Als Trainerin für verschiedene Bewegungsprogramme, Körper-Fetischistin, leidenschaftliche Köchin und Geniesserin beschäftige ich mich seit meinem 10ten Lebensjahr aus persönlichem Interesse und seit 2007 beruflich mit Gesundheit, Energie- und Lebensoptimierung.

Bei den Inhalten in diesem Artikel handelt es sich um meine eigenen Erfahrungen. Sie sind in nicht zu Nachahmung empfohlen. Eventuelle Nachahmer handeln auf eigene Verantwortung und sollten in jedem Fall einen Arzt oder Heilpraktiker ihres Vertrauens zu Rate ziehen!

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