2017: Langsamer, lebendiger, liebevoller statt höher, schneller, weiter

Langsamer!

Für mehr Inspiration, mehr Energie und mehr Kreativität

Mitte Dezember 2017!

In meinem „vorherigen Leben“ als Personalmanagerin wäre zu diesem Zeitpunkt die Personalkostenplanung fürs nächste Jahr schon lange fertig gewesen. Im Folgejahr wäre ich dann besonders stolz darauf gewesen, wenn ich so gut geplant hatte, dass meine Planung Monat für Monat auf den Euro genau gepasst hätte (und hätte die Geißel rausgeholt und mich für dumm und unfähig gehalten, wenn das nicht der Fall gewesen wäre).

Jetzt ist heißeste Zeit für Jahresrückblicke, Planung fürs neue Jahr, zum Ziele setzen… die dann in der Regel sowieso nicht eingehalten werden und statt dessen zusätzlichen Stress auslösen. Und jeder fragt sich gleichzeitig, ob die Zeit eigentlich wirklich soviel schneller vergeht und warum wir alle soviel gestresster sind wie früher… Seit ich mich aus meinem „alten Leben“ und alten Job verabschiedet habe, plane ich nur noch das Nötigste: meine Kurse, Workshops und Retreats und das fühlt sich oft schon „viel-zu-viel“ an.

Diese Woche erhielt ich den Newsletter einer sehr erfolgreichen Online-Trainerin, deren Zielstrebigkeit und Erfolg ich einerseits bewundere, was mich Anfang des Jahres dazu verleitet hat ebenfalls begeistert diesen Online-Marketing-Weg einzuschlagen. Andererseits habe ich bereits von Anfang an so ein Bauchgefühl gehabt, dass da irgendwas nicht passt…

In diesem Newsletter war ein Video in dem sie sinngemäß sagt, dass Ziele für sie so groß sein müssen, dass sie ein „Wow-Gefühl“ auslösen müssen, so groß, dass ihr der Atem stockt und sie erst mal keine Ahnung hat, wie sie das schaffen soll.  Nur dann würde ihre Kreativität entzündet werden. Nur dann würde sie neue Wege probieren. Nur dann würde sie Unmögliches möglich machen.

Also  hat sie sich ein Ziel gesetzt, dass sie wirklich inspiriert: sie möchte im nächsten Jahr einen Jahresumsatz von einer Million Euro machen. Sie ist übrigens Einzelunternehmerin im Online-Business und ich bin sicher, wenn das jemand schafft, dann sie. ???? Ich habe das Video an der Stelle gestoppt. Denn während der letzten 10 Monate in denen ich mich mit dem Online-Business beschäftigt habe, habe ich für mich herausgefunden:

Meine Ziele sind nicht in Euros messbar und nicht mit Euros zu bezahlen.

Das bedeutet jetzt keinesfalls, dass ich etwas gegen das Online-Business habe, im Gegenteil. Was ich in diesem Jahr Offline, durchs Online Marketing erreicht habe, ist fantastisch und es beflügelt meine Kreativität ungemein: Ich habe endlich ein Werkzeug gefunden, mit dem ich die Möglichkeit habe, das, was ich der Welt zu geben habe, wirklich in die Welt hinaus zu tragen. Über meine bescheidenen Grenzen im Grazer Umland hinaus!

Was ist Erfolg?

Googelt man „Zitate Erfolg“, findet man in den meisten Worte wie „harte Arbeit“, „eiserner Wille“, Fleiß“ und „Entbehrungen“.  Die ältesten Zitate dazu stammen von Sophokles, Cicero und Laotse…

Die Definition von Erfolg ist allerdings „das Erreichen selbst gesetzter Ziele“.  Und bereits hier liegt der Hase im Pfeffer!

Ich glaube, diese „selbst gesetzten Ziele“ werden sehr oft auf Basis unseres „kollektiven menschlichen Un-Bewusstseins“ gewählt.

Seit Jahrtausenden also wurde in unser Unbewusstsein eingeprägt, dass Erfolg schwer zu erreichen ist, dass harte Arbeit „irgendwann“ belohnt wird, dass man „Durststrecken“ und „Entbehrungen“ überbrücken muss. Seit es Geld gibt, wurde Erfolg mehr und mehr an Geld und materiellen Reichtum geknüpft. Erfolg-reich ist, wer reich an Geld ist!

Diese Glaubenssätze oft sind so tief in unserem Un-Bewusstsein verankert, dass es noch weiter geht:

sobald jemand anders etwas (wofür man sich selbst treten und quälen müsste) „leicht von der Hand“ geht oder jemand „immer auf die Füße“ fällt, sind manche Menschen misstrauisch oder gar neidisch: das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen!

Urvertrauen wieder finden

Unser Grundbedürfnis nach Sicherheit, lässt uns planen. Dann kontrollieren wir unsere Planung. Führen Kurskorrekturen durch.

Und ehe wir uns versehen, besteht unser Leben aus Planung, Kontrolle und Kurskorrekturen, anstatt aus LEBEN!

Kennst Du das? Es taucht eine Situation auf, die Du nicht unter Kontrolle hast, die Panik steigt auf, Du malst Dir Horrorszenarien aus, was alles passieren könnte… dann geht die Situation vorbei und alles ist halb so wild gewesen. Eigentlich ist sogar gar nichts Schlimmes passiert. Wenn Du genau darüber nachdenkst, ist es geradezu lächerlich, dass Du Dir vorher so einen Kopf gemacht hast…

Erste Hilfe für sämtliche Situationen dieser Art:

  1. Nimm´ bewußt wahr, dass Du gerade dabei bist, dieses Schreckensszenario selbst in Deinem Kopf zu erschaffen…
  2. Beantworte Dir selbst die Frage, was wirklich das Schlimmste ist, was passieren könnte und was genau daran schlimm ist.
  3. Beantworte Dir selbst die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser schlimmste Fall eintritt.
  4. Dann komm´ aus Deinem Kopf in Deinen Körper und spüre genau hin, wo im Körper, Du diesen Stress gerade spürst. Beschreib´ihn Dir selbst, ist es eine Form von Hitze, Enge, Verkrampfung, Herzrasen, beißt du die Zähne zusammen? Es geht nur darum zu spüren und wahrzunehmen. Du musst nichts tun ausser bewußt zu bleiben!
  5. Lächle über Dich selbst und klopf´ Dir auf die Schulter: Du hast Dir selbst gerade einen großen Stressfaktor ausgeschaltet.

„Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“

Diese Frage wurde mir in fast allen Vorstellungsgesprächen gestellt. Da hab´ ich immer gelogen, dass sich die Balken bogen! ???? In Wirklichkeit hatte ich nämlich absolut keinen blassen Schimmer… ????

Was, wenn Du keine Ahnung vom Ziel hast, aber ein Urvertrauen, dass alles was „passiert“ schon das richtige ist? Kannst Du Dir vorstellen, dass der Weg beim Gehen entsteht? Jedesmal, wenn Du den Fuss hebst, tut sich im Dschungel plötzlich ein sicherer, freier Trittplatz auf, den Du vorher nicht gesehen hast. Du musst nur offen sein und dafür nur einen Sekundenbruchteil die Balance halten… und „auf die Füße fallen“.

Heute höre ich manchmal „Dein Urvertrauen (oder auch: Deine Ruhe) möcht ich haben! Wie schafft man das?“

Naja, leider ist es nicht so, dass ich das schon immer hatte. Eigentlich ist es eher so gewesen, dass ich meistens eher ratlos war und einfach gemacht habe, was dran war.

Wenn ich mir heute all meine „Stories“ im Nachhinein anschaue, kann ich ganz klar all die Umwege und Stolpersteine sehen, die ich gebraucht habe um mein Urvertrauen wieder zu finden: denn alles ist hinterher immer besser geworden als ich es jemals zu planen gewagt hätte!!

Mein Schüsselerlebnis dazu war ein Urlaub den ich 1999 mit meiner besten Freundin Dagmar „geplant“ hatte: ich hatte vorher nur „Urlaub mit der Tui“ gemacht, alles schön durchgeplant von vorne bis hinten, vom Flughafentransfer, ****Hotel, Vollpension…

Dagmar kannte genau das Gegenteil: nichts geplant, alles dem Zufall überlassen!

Einziger Fixpunkt unseres Urlaubs sollte der Besuch auf der Finca ihres Bruders in Andalusien sein. Die Planung bestand ansonsten lediglich aus der Buchung des Fluges nach Malaga. Erst dort mieteten wir uns ein Auto… und schliefen auf unserer Isomatte am Strand.

Damals stockte mir der Atem bei der Vorstellung! Heute finde ich das süüüüß!!

Es sollte der bis dahin geilste Urlaub meines Lebens werden.

Kann man Urvertrauen trainieren?

Ja! Je nachdem, wie groß Dein Sicherheitsbedürfnis ist, kannst Du mit ganz kleinen Aktionen starten. Hier sind einige Ideen:

  • lass Dein Handy zu hause/aus.
  • fahre oder gehe jeden Tag Wege, die Du noch nicht kennst.
  • koche oder backe ein Rezept, das du schon oft gekocht oder gebacken hast, mit anderen Zutaten oder koche mal indisch, japanisch, norwegisch…
  • empfange Besuch ohne Deine Wohnung vorher aufzuräumen und auf Hochglanz zu putzen.
  • verlasse das Haus ungeschminkt, mit ungemachten Haaren und in Jogginghose.
  • schlag´ das VHS Programm auf und buche einen Kurs, von dem Du keine Ahnung hast, was es ist.
  • mische Dich bei irgendeinem Businessempfang unters geladene Volk und tu´ so, als ob du dazu gehörst.
  • beginne im Shoppingcenter zu tanzen oder zu singen.
  • lächle wildfremde Menschen auf offener Strasse an und mache ihnen ein Kompliment.
  • buche für deinem nächsten Urlaub nur den Flug, oder lass´ Dich treiben, wenn du mit dem Auto fährst, bleib´ immer dort wo´s Dir am besten gefällt ein paar Tage und dann ziehe weiter.

Finde Deine eigenen Herausforderungen. Sei´ kreativ. Hab´ Spaß. Und steigere Dich. ????

Lebendiger!

Über Umwege wieder zur Be-SINN-ung kommen!

Dieser Spruch bestätigt meine Reise wohl am ehesten… Warum begeben sich Menschen auf Pilgerreisen, Sabbaticals oder werden Aussteiger? Ich glaube immer aus demselben Grund, um herauszufinden, wer sie wirklich sind. Selbst eine Pilgerreise nach Santiago de la Compostela… eine Reise zu Gott… es ist die Reise zu Dir selbst. Es ist die Reise, das Göttliche, den Schöpfer in Dir selbst zu finden.

Googelt man wiederum „Zitate Umwege“bekommt man fast durchwegs positive Attribute. Von den Umwegen, die die Ortskenntnis erweitern, den Steinen im Weg aus denen man sich was Schönes bauen kann, den tollen Bekanntschaften, die man gemacht hat… ????

Nicht immer sind solche Reisen so selbstgewählt und „ehrenhaft“ wie eine Pilgerreise. Manchmal heißen sie auch Burn Out, Depression, Scheidung, Krebs, Bandscheibenvorfall, Arbeitslosigkeit…

Bei mir war´s eine Kombination aus Burn Out, Depression und Scheidung.

Das Wort Sinn kommt aus dem lateinischen „sentire“ ~ empfinden, wahrnehmen.

Gehen wir zurück an den Anfang als es um Ziele und Erfolg ging. Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass die wenigsten von uns ihren Beruf nach ihrer Berufung gewählt haben und tun „wonach ihnen der Sinn steht“.

Die meisten von uns haben irgendwann ihren persönlichen Wake-Up-Call. Irgendwann!

In den wenigsten Fällen äußert der sich im ersten Moment als positiv! Nein, es ist NICHT der Anruf bei dem Dir Dein Traumjob angeboten wird. Nein, es ist nicht die Wunderheilung, bei der Du plötzlich Deine Migräne oder Knieschmerzen los wirst. Der Traumprinz der auf dem weißen Roß daher galoppiert kommt und Dich rettet.

Leider bewegen wir Menschen oft erst etwas, wenn die Katastrophe über uns herein bricht. Ob klein oder groß… ich habe gelernt, diese Katastrophen als freundliche Umwege zu begreifen, die mir noch was mitzuteilen haben… und ich habe viiiiiiele Kilometer gebraucht, um zu erkennen, dass es darum geht, die schönen Blumen am Um-Wegesrand zu entdecken, nicht darum, das Ziel zu erreichen!

Mein ganzes Leben ist ein wunderschöner Umweg!

Nach meinem Abitur habe ich keine Sekunde daran gedacht Tanzlehrerin und Gesundheitstrainerin zu werden.

Hier kommt die Kurzform! Ich habe mich an dem orientiert, was ich kannte und von dem ich dachte, dass es von mir erwartet wird (nein, es waren nicht meine Eltern, die das erwartet haben):

so schlug ich zunächst die Richtung meines Vaters ein und wollte Design oder Innenarchitektur studieren (was aufgrund des Numerus Clausus für mich ausgeschlossen war), lernte dann Tischlerin, um die Wartezeit zu überbrücken.

Danach orientierte ich mich neu, diesmal an meiner Mutter und studierte genau zwei Monate lang Sonderpädagogik, nur um festzustellen, dass ich hier völlig falsch war.

Aus lauter Verzweiflung lernte ich dann Industriekauffrau und – oh Wunder – dort machte eine Kollegin gerade eine Fortbildung zur Personalfachkauffrau. Zum ersten mal spürte ich so etwas wie Begeisterung als sie von dem erzählte, was sie lernte. Das wollte ich auch. So wurde ich Personalfachkauffrau, Personalsachbearbeiterin, mit Anfang 30 Personal Managerin, Leiterin Personalentwicklung… glücklich, erfolgreich, begeistert.

Als ich nach meiner Hochzeit nach Österreich umzog, war´s mit der steilen Karriere im Personalbereich zu Ende:

meine Ausbildungen wurden hier nicht anerkannt, mir wurden Hilfsarbeiterjobs zu 6 € Stundenlohn angeboten, ich schaffte noch ein kurzes Intermezzo in der Personalabteilung der Uni Graz um die Erfahrung zu machen, wie es ist kein Millionen-Budget mehr zu haben, keine Entscheidungen mehr treffen zu können und täglich heulend von der Arbeit nach Hause zu kommen.

Das wiederum hat mein Mann nicht ertragen, der sich lieber wieder eine neue glückliche, erfolgreiche Frau gesucht hat…

Ich nahm das zum Anlass, mir in meinem Scheidungsjahr 2010 eine 10-monatige Auszeit  zu gönnen, um „Abstand zu gewinnen und um mich zu finden“.

Ich war bereit mein gesamtes Erspartes „nur für mich“ auszugeben. Ohne Sicherheitsrücklage!

Es sollte mein bisher größtes Abenteuer werden, letztendlich der Auftakt dafür, dass ich heute frei und erfüllt meine Berufung lebe. Ich danke meinem Ex-Mann von Herzen dafür:

ich verbrachte das erste halbe Jahr in der Toskana (la dolce vita pflegen, Holz hacken, reiten auf dem Appennin & Italienisch lernen), dann Kanada und die USA (Natur erleben, Community pflegen, Land + Leute kennen lernen, an Nia Fortbildungen teilnehmen und Nia auf englisch – ahhhhhh! ???? – unterrichten).

… als ich nach Vancouver flog, buchte ich keinen Rückflug… ich wußte ja nicht ob und von wo ich zurück fliegen würde.

Alles was fix war, war mein erster Kontakt in Vancouver und mein Nia Brownbelt, den ich im Oktober in Portland besuchen wollte. Ich hatte ein paar Kontakte aus meiner Nia Community und meiner Sprachschule in Florenz im Kopf, aber angerufen hab´ ich sie erst, als ich dort war:

„Give me a call, when you come along…“

So ließ ich mich treiben, lernte die tollsten Menschen und die schönsten Orte kennen, die ich nie getroffen und gesehen hätte, wenn ich meine Reise geplant hätte. Ich aß das beste Essen, trank den besten Wein und hatte die beste Zeit meines Lebens. Hier findest Du einen Fotoüberblick über diese Reise!

Nach meiner Rückkehr bekam ich einen Brotjob in der Bildungsbranche angeboten, ich nahm an um festzustellen, dass ich fürs Verkaufen nicht geschaffen bin. ????

Das nahm ich zum Anlass auch noch das letzte Fünkchen „Sicherheit“, meinen Job zu kündigen und mich mit 42 Jahren als Gesundheits- und Fitness-Trainerin in die 100 %ige Selbstständigkeit zu wagen.

Liebevoller!

Körper-Bewusst-Sein, oder Empfindungen als Guide

Meine Umwege waren notwendig, um mich von meinem Kopf wieder zurück in meinen Körper zu bringen. Bewegung und Empfindungen sind für mich heute das schnellste und einfachste Werkzeug mich mit meinem höheren Selbst zu verbinden.

Meine Seele zeigt mir durch Intuition, durch mein Bauchgefühl den Weg, der Verstand plappert nur oft zu laut dazwischen… das führt dann zu den Umwegen, die uns von der Seele geschickt werden, um die eine oder andere Lektion zu lernen.

Damals in der Toskana musste ich erst mal Holz hacken und Pferdeställe ausmisten, um Wut, Trauer und Enttäuschung los zu werden… danach wurde wieder getanzt.

Ich bin ein Körpermensch. Ein Bewegungs- und Berührungsmensch. Ich möchte andere Menschen dazu inspirieren durch Tanz, Bewegung, Berührung und bewusstes Spüren wieder Klarheit zu finden und sich mit ihrer eigenen Wahrheit, ihrem Seelenplan zu verbinden. Ich bin überzeugt, dass es keinen schnelleren, leichtern und freudvolleren Weg für einen Menschen gibt, um sein volles Potential  und vollkommene Gesundheit zu erreichen!

Das Leben, die Erde, das Universum hat einen Rhythmus… unsere Aufgabe ist es diesen Rhythmus zu spüren, zu tanzen und surfen…

Bewegung und Berührung ist Kommunikation.

Das Erste, was wir tun, wenn wir auf die Welt kommen, ist uns zu bewegen um durch Bewegung und Berührung zu kommunizieren. Bewegung ist kreativer Ausdruck der das Unbewußte bewußt macht.

Unser Körper reflektiert und manifestiert, wer wir sind. Die Art und Weise, wie wir unseren Körper bewegen – oder nicht bewegen – kann oft als eine Methapher dafür gesehen werden, wie wir leben.

Als Kind war ich immer in Bewegung, ich hüpfte, rannte, kletterte auf Bäume, fuhr Fahrrad, ritt, schwamm! In der Schule und beim Essen war es eine Qual still zu sitzen.

Heute ist Tanz und Bewegung für mich eine spirituelle Praxis und erleichtert mir Empfindungen wahr zu nehmen. Durch Bewegung begegne ich mir selbst, ich bin mit mir selbst und ich kann mich mit meinem höheren Selbst verbinden und wachsen. Ich bewege mich, um Raum zu schaffen und meine Wahrheit zu spüren. Ich bewege mich, um zu wahr zu nehmen, was mir nicht länger dient um so Verantwortung für meine Gedanken, Emotionen und mein Tun zu übernehmen. Das ist mein Weg mich mit meiner Seele zu verbinden… und zu üben ein besserer Mensch zu werden.

Als leidenschaftliche Körper- und Bewegungsenthusiastin erschaffe ich in Kursen, Workshops und Retreats und bei der Körperarbeit Er-leb-nisse, die meine TeilnehmerInnen und KlientInnen ermutigen, mit ihren Empfindungen, Gedanken, ihren Entscheidungen und Gefühlen bewußt Kontakt aufzunehmen um so wieder aus dem Kopf in den Körper zu kommen.

Wir „arbeiten“ nicht, wir spielen, erforschen, schauen und spüren eher…

  • durch authentische Bewegung/ Tanz,
  • durch strukturiert-angeleitete Bewegung/ Tanz,
  • wie genial unser Körper erschaffen wurde,
  • was alles gut funktioniert,
  • welche Botschaften die Körperhaltung und -ausdruck für uns bereit hält,
  • wie Visualisationen, geführten Meditationen und Atemtechniken unseren Körper und unser Bewusstsein beeinflussen,
  • was Entspannung, Berührung, liebevolle Zuneigung und Achtsamkeit in unserem Körper auslösen
  • uvm…

Oft nehmen meine Teilnehmerinnen ihren Körper zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer liebevollen Erhfurcht wahr.

Nimm´ 2017 die schönsten Umwege, finde Dein Urvertrauen, liebe Deinen Körper und entdecke Dich selbst neu!

In Liebe,

Deine Kristin

Comments 6

  1. Sascha
    2. Januar 2017

    herzergreifend … mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich könnte es nicht besser ausdrücken! DANKE

  2. Anonymous
    1. Januar 2017

    Danke Kristin für diese tolle Story. .tut der seele gut das zu lesen. …glg. bis zum nächsten NIA. …Michi

    1. 1. Januar 2017

      Liebe Michi,
      danke für dein liebes Feedback. Ich kanns kaum erwarten ins neue Jahr zu tanzen…
      Bis dahin, geniess die Sonne!
      Kristin

  3. Theresia W. Nestlang
    27. Dezember 2016

    Liebe Kristin, Danke für Dein aufrichtiges Teilen! So genau kannte ich Deine Story noch nicht.
    Ein wundervolles Jahr 2017 und bis vielleicht bald wieder auf der Tanzfläche.
    STERNLICH(s)T,
    Theresia

  4. Anonymous
    27. Dezember 2016

    42 Jahre jung, das beste Alter für einen turn
    Toi toi toi, weiter so

  5. hermaberger@aon.at
    24. Dezember 2016

    Liebe Kristin, habe Deine UMwege gelesen, und finde es einfach toll was daraus entstanden ist. Ich freue mich 2017 mich mit Dir zu bewegen! Danke!
    Ein gesundes Jahr 2017 wünscht Herma Berger

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